Stabilisatoren

Unter Stabilisatoren versteht man Stoffe, die unbeständigen Materialien zugesetzt werden, um deren chemische Veränderungen (Zersetzung, Abbau) oder physikalisch-chemischen Zustandsänderungen (Koagulation, Absetzen aus einer Mischung oder Dispersion) zu verhindern. Aufgrund der Vielzahl und der Unterschiedlichkeit der als Stabilisatoren verwendeten Verbindungen kann nur eine grobe Einteilung angegeben werden.

Wichtige Stabilisatoren in Kunststoffen

  • Alterungsschutzmittel (Antioxidantien, Antiozonantien)
  • Lichtschutzmittel und UV-Absorber
  • Metallseifen zur Erhöhung der thermischen Stabilität z. B. von PVC.

Bei Alterungsschutzmitteln und UV-Absorbern handelt es sich aus chemischer Sicht um Verbindungen, die Radikalfänger-Eigenschaften aufweisen. Beispiele sind organische Nickel-Verbindungen, Benzotriazole und Zimtsäurederivate.