Schwermetalle

Metalle mit einer Dichte über 4.5 g / cm³. Zu den Schwermetallen zählen z. B. Chrom, Eisen, Kupfer, Mangan, Zink, Blei, Quecksilber, Cadmium, Nickel und Zinn. Es gibt lebensnotwendige (essentielle) Schwermetalle (z. B. Eisen, Kupfer, Mangan, Zink) und solche, die bereits in geringen Konzentrationen giftig wirken (z. B. Blei, Quecksilber, Cadmium). Viele Schwermetalle kommen in der Natur nur in sehr geringen Konzentrationen vor.

Durch Gewinnung und Verarbeitung werden sie vom Menschen in Form von Emissionen flüssiger, fester oder gasförmiger Art in die Umwelt gebracht. Schwermetalle werden in der Industrie verwendet, z. B. zur Herstellung von Kunststoffen, zur Metallveredelung (Chrom und Nickel für Stähle), für Trinkwasserleitungen (Kupfer, Eisen, Zink, Blei), für Dächer (Kupfer, Zink, Blei, Zinn) als Kunststoff-Additive, als Pigmente und im Korrosionsschutz.

Schwermetalle sind nicht abbaubar und können sich in der Nahrungskette anreichern (z. B. Quecksilber in Fischen, Cadmium in Wurzelgemüse und Innereien). Kupfer im Abfall von Müllverbrennungsanlagen begünstigt als Katalysator die Entstehung polychlorierter Dioxine und Furane. Abgesehen von Eisen sind alle Schwermetalle mehr oder weniger umwelt- und gesundheitsgefährdend, wobei selbstverständlich sehr unterschiedliche Dosis-Wirkungsbeziehungen bestehen.