Konservierungsmittel

Substanzen, die Werkstoffe gegen mikrobiellen oder Pilzbefall schützen sollen. Der Zusatz von Konservierungsmitteln ist nur bei Mitteln auf Wasserbasis notwendig und wird auch als Topfkonservierung bezeichnet. Als Konservierungsmittel wurde früher hauptsächlich Formaldehyd und formaldehydabspaltende Verbindungen eingesetzt. Formadehyd ist heute z. T. durch andere Aldehyde, durch Isothiazolone und viele andere Verbindungen ersetzt worden. Es handelt sich immer um pilz- und bakterientötende Wirkstoffe, die in Konzentrationen von 0.1 - 0.5 % das Wachstum von Mikroorganismen hemmen. Konservierungsmittel sind in der Regel auch für Mensch und Umwelt giftig, wenn sie in die Luft (siehe Innenraumbelastung) oder ins Wasser gelangen.