Produktgruppeninformation |
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BegriffsdefinitionFliesenkleber auf mineralischer Basis dienen zur Befestigung (Verklebung) keramischer Platten auf ebenflächigem, mineralisch gebundenem Untergrund. Der Auftrag erfolgt im Dünnbettverfahren. |
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Wesentliche Bestandteile
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CharakteristikDer Fliesenkleber muss in der Lage sein, die Spannungen, die sich aus der mechanischen Beanspruchung der Fliesen und aus unterschiedlichen Längenänderungen von Fliesenbelag und Untergrund ergeben, auf den Untergrund abzuleiten, ohne dass sich der Fliesenbelag ablöst. Dazu muss der Verlegemörtel ausreichend fest sein und eine gute Haftung sowohl am Untergrund wie auch an der Rückseite der Fliesen aufweisen. |
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Besonders wichtige Eigenschaft hinsichtlich Umwelt- und GesundheitsrelevanzZement kann zu Verätzungen der Haut und der Augen führen. |
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Lieferzustand
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Anwendungsbereiche (Besonderheiten)
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Für keramische Beläge verwendet man auch
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BeschreibungssystematikHydraulisch erhärtende Fliesenkleber (Dünnbettmörtel im Sinne der DIN 18 157) sind Gemische aus hydraulischen Bindemitteln, mineralischen Zuschlägen von i.d.R. bis zu 0,5 mm Korngröße (in Sonderfällen auch darüber) und organischen Zusätzen. Von Dünnbettmörteln nach DIN 1053, Teil 1 unterscheiden sie sich im wesentlichen durch den höheren Anteil an organischen Zusätzen (bei Dünnbettmörteln nach DIN 1053-1, T. 1 auf ≤ 2 M.-% begrenzt). |
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1Zwiener, Mötzl: Ökologisches Baustofflexikon, 2006, 3. Auflage, C.F. Müller Verlag, Heidelberg |
Risikobetrachtung Lebenszyklusphasen |
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Planungs- und Ausschreibungshilfen |
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Referenz |
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Referenz |
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GefahrstoffverordnungWenn Mineralische Fliesenkleber Zement als Bindemittel enthalten, sind sie nach Gefahrstoffverordnung kennzeichnungspflichtig mit den GHS-Symbolen „Ätzwirkung“ GHS05 und „dickes Ausrufungszeichensymbol“ GHS07 und erhalten das Signalwort „Gefahr“. Es gelten folgende H-Sätze zur Gesundheitsgefährdung:
Diese Angaben gelten für den trockenen pulverförmigen Mörtel und den frischen Mörtel. Im abgebundenen Zustand, das heißt ausgehärteten Zustand, gehen keine Gesundheitsgefahren von Mineralischen Fliesenklebern aus. |
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Weitere planungs- und ausschreibungsrelevante Informationen in WECOBIS
Allgemeine Unterstützung zum Umgang mit Nachhaltigkeitsaspekten in Planung und Ausschreibung sowie Hinweise auf Leitfäden, Arbeitshilfen und Veröffentlichungen zum Nachhaltigen Bauen bietet das neue WECOBIS-Modul Planungs- & Ausschreibungshilfen unter Allgemeine Infos. |
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Umweltdeklarationen |
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Referenz |
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Referenz |
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Bewertungssystem |
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Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB)Referenz |
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BNB-Kriterium BN_1.1.6 Risiken für die lokale Umwelt (Neubau)Einordnung der mineralischen Fliesenkleber
Für die Bewertung nach Kriterium BNB_BN_1.1.6 (Version V 2014_1) werden sechs potenzielle Schadstoffgruppen1 betrachtet. Für die Einordnung der mineralischen Fliesenkleber auf überwiegend mineralischen Untergründen im Außenraum gemäß 1.1.6 sind die hervorgehobenen Schadstoffgruppen 1 und 4 relevant: Mineralische Fliesenkleber werden in 1.1.6 über folgende Einsatzbereiche adressiert (s. BNB_BN_1.1.6 Anlage 1 / Allgemeine Anforderungsliste, Anlage 2 / Anforderungen an Einzelstoffe mit besonders besorgniserregenden Eigenschaften):
Im Folgenden werden die Anforderungen an die Verwendung von mineralischen Fliesenklebern dargestellt.
Tabelle: Anforderungen an die Verwendung von mineralischen Fliesenklebern 1 Die Produktdokumentation (z.B. über Produktdatenblätter, Technische Merkblätter, Sicherheitsdatenblätter) ist die Mindestanforderung, die für alle durch BNB 1.1.6 betroffenen Produktgruppen erfüllt sein muss. Zusätzlich ist für alle diese Produktgruppen immer auch die Deklaration von SVHC der Kandidatenliste nach REACH (z.B. über Sicherheitsdatenblätter, Herstellererklärung) erforderlich. 2 Sofern innerhalb der Qualitätsniveaus auf aggregierte Produktkennzeichnungen verwiesen wird (Emicode, Blauer Engel, etc.), ist es zulässig vergleichbare Nachweise (weitere Umweltzeichen, Angaben in Sicherheits- oder Produktdatenblätter etc.) heranzuziehen. Dabei bezieht sich die Vergleichbarkeit nur auf die Anforderungen hinsichtlich der jeweiligen zu betrachtenden Schadstoffgruppen. Planungs- und Ausschreibungshilfen mit TextbausteinenEine tabellarische Übersicht mit allen Einzelkriterien für Planung und Ausschreibung ist im neuen Modul Planungs- & Ausschreibungshilfen für Verlegewerkstoffe für Fliesen und Platten zu finden. Die Tabellen dort enthalten auch detaillierte Informationen zu den Nachweismöglichkeiten (z.B. über andere Produktkennzeichnungen) und damit zur Prüfung der angebotenen Produkte. Außerdem finden sich dort auch die für die verschiedenen Qualitätsniveaus zugehörigen Textbausteine. |
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BNB-Kriterium BK_1.1.6 Risiken für die lokale Umwelt (Komplettmodernisierung)Referenz |
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BNB-Kriterium BN_3.1.3 - InnenraumhygieneReferenz |
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BNB-Kriterium BN_4.1.4 - Rückbau, Trennung, VerwertungMineralischer Fliesenkleber kann als Bestandteil mineralischen Bauschutts verwertet werden (z.B. als Splittersatz oder Magerungsmittel). In der Regel ist von der Deponierung auszugehen. Erschwert wird die Deponierbarkeit durch den im Vergleich zu Dünnbett- oder Leichtmörtel höheren Anteil an organischen Zusatzstoffen.
1 als Bestandteil des Mauerwerks bzw. je nach Erfüllung der Zuordnungskriterien in die jeweilige Deponieklasse 2 abhängig vom Anteil organischer Zuschlagstoffe ev. Vorbehandlung nötig Weitere Informationen siehe Reiter Nachnutzung / Stoffliche Verwertung, Energetische Verwertung |
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QuellenSchneider, U.; Böck, M.; Mötzl, H. et al.: recyclingfähig konstruieren. Subprojekt 3 zum Leitprojekt „gugler! build & print triple zero“, Berichte aus Energie- und Umweltforschung 21/2011. Hrsg.: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, online verfügbar: Download, abgerufen am 10.3.2015 |
Technisches |
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Baustoffklasse nach DIN 4102-1abhängig von den Brandprüfungen und der Prüfung der bei einem Schwelbrand entstehenden Gase auf eine ev. Toxizität, z.B. kunststoffvergüteter Mörtel (20 M.-% Kunststoff bez. auf Zementgewicht): Klasse A2, nicht brennbar |
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Referenz |
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Technische Regeln (DIN, EN)siehe auch Mörtel + Estriche
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Literaturtipps |
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Rohstoffe / Ausgangsstoffe |
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Hauptbestandteile
Gesteinskörnung Wasser Zusatzstoffe Zusatzmittel
Organische Bindemittel, Zusatzstoffe und Zusatzmittel modifizieren die Eigenschaften der mineralischen Mörtel, z. B. Verarbeitungszeit, Haftung, Fließfähigkeit, Wasserrückhaltevermögen usw. |
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Umwelt- und GesundheitsrelevanzGewinnung der PrimärrohstoffeZement Gesteinskörnung VerfügbarkeitZement Gesteinskörnung Verwendung von Recyclingmaterialien / ProduktionsabfällenZement RadioaktivitätReferenz |
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Herstellung |
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ProzessketteZement, Gesteinskörnung, Zusatzmittel, Zusatzstoffe |
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HerstellungsprozessFliesenkleber werden ausschließlich als Sackware, das heißt Werktrockenmörtel, hergestellt und auf die Baustelle geliefert. Auf der Baustelle wird der Trockenmörtel mit Wasser versetzt, gemischt und kann anschließend verarbeitet werden. |
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Umweltindikatoren / HerstellungEinheitliche Werte zu Umweltindikatoren in WECOBIS soll zukünftig ausschließlich die Datenbank Ökobau.dat des Informationsportals Nachhaltiges Bauen des BMI liefern. Die Ökobau.dat stellt Umweltprofile für Bauprodukte bereit, die als erforderliche Datengrundlage für die Lebenszyklusanalyse eingesetzt werden. Für Bauprodukte gibt es Herstellungs- und End-of-Live- Datensätze. Da in der Herstellung von Bauprodukten ein großer Anteil der verursachten Umweltbelastungen auf den Verbrauch von nicht erneuerbaren Energieträgern zurückzuführen ist, stellt die Graue Energie (kumulierter Primärenergieaufwand nicht erneuerbar) dafür einen guten Indikator dar. Im Kapitel Energieaufwand finden sich ggf. allgemeine Informationen zum Thema, die die Produktgruppe prägen. EnergieaufwandBei der Herstellung und Verarbeitung von mineralischen Fliesenklebern wird Energie beim Mischen der Trockenkomponenten im Werk und beim Anmischen mit Wasser auf der Baustelle zu einem verarbeitbaren Kleber verbraucht. Die Energiemenge ist abhängig von den verwendeten Mischaggregaten. Graue EnergieDie bereits in Ecobis 2000 zitierten Werte der Grauen Energie werden daher hilfsweise noch angeboten.
Organische Zusatzmittel im Bereich einiger Promille haben nur einen geringen Einfluss auf die Graue Energie (< 5 %). Bei Spezialprodukten wie z.B. Klebemörtel (Anmerkung: Fliesenkleber) wird ihr Einfluss relevant (17 - 60 % der Grauen Energie). Quelle: Büro für Umweltchemie (Hrsg.): Graue Energie von Baustoffen, 1998, Zürich |
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Charakteristische EmissionenBei der Herstellung eines mineralischen Fliesenklebers fallen Lärm- und Staubemission für die Umgebung an. |
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Maßnahmen GesundheitsschutzEs sollte persönliche Schutzausrüstung (Augen-, Atem- und Gehörschutz) getragen werden. |
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Maßnahmen UmweltschutzEs liegen keine Informationen vor, dass auf der Baustelle besondere Umweltschutzmaßnahmen durchgeführt werden. Im Werk werden Emissionen durch Einhausung verringert. |
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TransportMineralische Fliesenkleber werden in Deutschland von diversen Unternehmen an verschiedenen Standorten hergestellt, so dass ein Transport auf nationaler Ebene mit relativ kurzen Transportwegen möglich ist. |
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Verarbeitung |
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Technische Hinweise / VerarbeitungsempfehlungenIn Kontakt mit Wasser erhärtet der Mörtel und das Dispersionspulver wird in der Mörtelmatrix verankert. |
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Arbeitshygienische RisikenAllgemeinesDa Fliesenkleber ausschließlich als Sackware auf die Baustelle geliefert werden, ist generell darauf zu achten, dass Staubentwicklung vermieden wird. Human- und ökotoxische Wirkungen sind von den Tensiden, Entschäumern und Hydrophobierungsmitteln, auch wegen den niedrigen Einsatzkonzentrationen, nicht zu befürchten. Bei der Verarbeitung von Zementmörteln besteht auf Grund der Alkalität von Zement die Gefahr von Reizungen. AGW-WertePortlandzement (Staub) REACH / CLPReferenz Einstufungen und Gesundheitsgefahren nach GISBAUZP1 Zementhaltige Produkte, chromatarm EmissionenBei der Verarbeitung von mineralischen Fliesenklebern kann es zu einer Staubentwicklung kommen. Es liegen keine Informationen vor, nach denen es bei der Verarbeitung von bereits mit Wasser angemischten Fliesenklebern zu Emissionen kommt. |
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Umweltrelevante InformationenEnergiebedarfBei der Verarbeitung von mineralischen Fliesenklebern wird Energie beim Mischen zu einem verarbeitbaren Kleber verbraucht. Die Energiemenge ist abhängig von den verwendeten Mischaggregaten. WassergefährdungEindringen von verdünnter Zementsuspension (Waschwasser) in Boden, Gewässer und Kanalisation muss aufgrund Freisetzung basischer Bestandteile durch Auslaugen / Auswaschen vermieden werden (WGK 1: schwach wassergefährdend). Hierzu zählen keine Bodeninjektionen oder dergleichen, bei denen die Zemente bzw. Zementmörtel aufgrund ihrer Zusammensetzung und ihrer schnellen Erhärtung kaum eine lang andauernde Beeinträchtigung darstellen. |
Nutzung |
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Umwelt- und Gesundheitsrisiken NeuzustandIm eingebauten Zustand (im Neuzustand wie im Nutzungszustand) sind keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffemissionen bekannt. Die Inhaltsstoffe sind in die Matrix des erhärteten Fliesenklebers fest eingebunden. |
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Umwelt- und Gesundheitsrisiken im SchadensfallBrandfallMineralische Fliesenkleber bergen keine brandrelevante Gefährdung. Freiwerdende Schwelgase sind als unbedenklich eingestuft. Aus den bekannten Ergebnissen und den Brandprüfungen lässt sich bei Einsatz von modifizierten Mörtelsystemen, selbst bei hohen Kunststoffanteilen, keine Gefährdung oder Umweltbelastung infolge Brandeinwirkung ableiten. WassereinwirkungEs sind keine Umwelt- und Gesundheitsrisiken zu erwarten. |
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Beständigkeit NutzungszustandUnter der Rubrik Baustoff- und Gebäudedaten / Nutzungsdauern von Bauteilen findet sich auf dem Informationsportal Nachhaltiges Bauen eine Datenbank mit Nutzungsdauerangaben von ausgewählten Bauteilen des Hochbaus für den Leitfaden „Nachhaltiges Bauen“. |
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InstandhaltungBei sachgemäßer Herstellung sind mineralische Fliesenkleber frei von Instandhaltung. Aufgetragene Bodenbeläge müssen aber gegebenenfalls erneuert werden. |
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Nachnutzung |
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Umwelt- und Gesundheitsrisiko RückbauBeim Rückbau von mineralischen Fliesenklebern kann es zu Staubentwicklung kommen. |
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WiederverwendungEine Wiederverwendung von mineralischen Fliesenklebern ist nicht möglich. |
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Stoffliche VerwertungEine stoffliche Verwertung im Rahmen der Aufbereitung von Bauschutt als rezyklierte Gesteinskörnung für Beton ist grundsätzlich möglich. Bei Rückbau und Verwertung von Mörteln, die Dispergiermittel, Tenside, Entschäumer oder Hydrophobierungsmittel enthalten, sind aufgrund der geringen bzw. schwer eluierbaren Anteile keine umweltschädigenden Auswirkungen zu erwarten. |
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Beseitigung / Verhalten auf der DeponieEine Deponierbarkeit von Zementprodukten ist problemlos möglich bei ausschließlich mineralischen Zuschlägen. Polymere sind biologisch schwer abbaubar; ein Abbau der in der Mörtelmatrix verankerten Polymerteilchen unter Witterungsbedingungen wurde bislang nicht beobachtet. Dasselbe gilt für die Elution. Werden nur verhältnismäßig geringe Mengen Polymere eingesetzt, wie z.B. bei Klebern oder Spachtelmassen, können damit vergütete Mörtel nahezu wie unvergütete Zementmörtel behandelt werden. |
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EAK-Abfallschlüssel
(gemäß KrW-/AbfG, BestüVAbfV, überwachungsbedürftige Abfälle zur Verwertung) |
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QuellenZwiener, Mötzl: Ökologisches Baustofflexikon, 2006, 3. Auflage, C.F. Müller Verlag, Heidelberg |


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