Produktgruppeninformation |
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BegriffsdefinitionLandläufig (und nicht normgemäß) werden Dünnbettmörtel auch als Kunststoffmörtel bezeichnet (→ auch Mineralische Fliesenkleber). Dünnbettmörtel wurde entwickelt, um bei Mauerwerk den ungünstigen Einfluss des Mörtels hinsichtlich des Wärmeschutzes zu reduzieren (d.h. Verringerung der Fugenbreite). |
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Wesentliche Bestandteile
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CharakteristikMit Dünnbettmörteln werden Lager- und Stoßfugendicken von 1 bis 3 mm realisiert. Dadurch entsteht ein Mauerwerk ohne Kältebrücken, was zu einer verbesserten Wärmedämmung führt.1 |
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Besonders wichtige Eigenschaft hinsichtlich Umwelt- und GesundheitsrelevanzZement kann zu Verätzungen der Haut und der Augen führen. Zum Teil eingesetzte organische Zusätze können evtl. ein toxisches Potential besitzen. 1 |
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Lieferzustand
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Anwendungsbereiche (Besonderheiten)
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1Zwiener, Mötzl: Ökologisches Baustofflexikon, 2006, 3. Auflage, C.F. Müller Verlag, Heidelberg |
Risikobetrachtung Lebenszyklusphasen |
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Planungs- und Ausschreibungshilfen |
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Referenz
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Referenz
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GefahrstoffverordnungDa Dünnbettmörtel Zement als Bindemittel enthalten, sind sie nach Gefahrstoffverordnung kennzeichnungspflichtig mit den GHS-Symbolen für „Gefahr“ GHS05 und GHS07. Es gelten folgende H-Sätze zur Gesundheitsgefährdung:
Diese Angaben gelten für den trockenen pulverförmigen Mörtel und den frischen Mörtel. Im abgebundenen Zustand, das heißt ausgehärteten Zustand, gehen keine Gesundheitsgefahren von Dünnbettmörteln aus. |
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Weitere planungs- und ausschreibungsrelevante Informationen in WECOBIS
Allgemeine Unterstützung zum Umgang mit Nachhaltigkeitsaspekten in Planung und Ausschreibung sowie Hinweise auf Leitfäden, Arbeitshilfen und Veröffentlichungen zum Nachhaltigen Bauen bietet das neue WECOBIS-Modul Planungs- & Ausschreibungshilfen unter Allgemeine Infos. |
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Umweltdeklarationen |
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Referenz |
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Referenz |
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Bewertungssystem |
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Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB)Referenz
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BNB-Kriterium BN_1.1.6 Risiken für die lokale Umwelt (Neubau)Referenz
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BNB-Kriterium BK_1.1.6 Risiken für die lokale Umwelt (Komplettmodernisierung)Referenz |
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BNB-Kriterium BN_3.1.3 - InnenraumhygieneReferenz |
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BNB-Kriterium BN_4.1.4 - Rückbau, Trennung, VerwertungDünnbettmörtel kann als Bestandteil mineralischen Bauschutts, üblicherweise in Form rezyklierter Gesteinskörnungen im Hoch- und Tiefbau, verwertet werden. Für eine Wieder- und Weiterverwendung von Mauerwerk nach erfolgtem Rückbau fehlt derzeit die praktische Erfahrung. In der Regel ist von der Deponierung auszugehen. Der Anteil an organischen Bestandteilen im Dünnbettmörtel beeinflusst die Zuordnung in eine Deponieklasse.
1 als Bestandteil des Mauerwerks bzw. je nach Erfüllung der Zuordnungskriterien in die jeweilige Deponieklasse 2 abhängig vom Anteil organischer Zuschlagstoffe ev. Vorbehandlung nötig Weitere Informationen siehe Reiter Nachnutzung / Stoffliche Verwertung, Energetische Verwertung |
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QuellenInstitut Bauen und Umwelt e.V. (IBU): Umwelt-Produktdeklaration Mineralische Werkmörtel: Mauermörtel – Dünnbettmörtel/Mörtel mit besonderen Eigenschaften. Ausstellungsdatum 07.02.2014. Online verfügbar, abgerufen am 10.03.2015
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Technisches |
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Technische Datensiehe auch Mauermörtel Eignungsprüfung
Die folgenden technischen Daten sind die Anforderungen an Mauermörtel nach DIN 1053-1, DIN V 18580 bzw. DIN EN 998-2 |
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Baustoffklasse nach DIN 4102-1A1 (nicht brennbar) Färbunggrau |
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Referenz |
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Technische Regeln (DIN, EN)Siehe Mauermörtel
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QuellenZiegel Lexikon Mauerwerk 2011 |
Literaturtipps |
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Institut Bauen und Umwelt e.V. / Service / Downloads von Broschüren / Produktgruppenregeln (PCR) / Umweltproduktdeklarationen (EPD) ifib TH Karlsruhe, HAB Weimar, ESU+ETH Zürich: Baustoffdaten-Ökoinventare, 1995, Karlsruhe/Weimar/Zürich Büro für Umweltchemie (Hrsg.): Graue Energie von Baustoffen, 1998, Zürich Schubert P.; Heer B.; Institut für Bauforschung: Umweltverträgliche Verwertung von Mauerwerk-Baureststoffen, F 497, 1997, Aachen Neroth G., Vollenschaar D.; Wendehorst Baustoffkunde, Vieweg + Teubner Verlag, 27. Auflage, 2012 Scholz/Hiese: Baustoffkenntnis; 17. Auflage, 2011; Werner Verlag (Wolters Kluwer Deutschland GmbH), Köln |
Rohstoffe / Ausgangsstoffe |
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Hauptbestandteile
Gesteinskörnung Wasser Ggf. Zusätze Vinylacetat-Co- und Terpolymere, Reinacrylate, Styrolacrylate, Styrol-Butadien-Polymere Beispiel Mischungsverhältnis |
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Umwelt- und GesundheitsrelevanzGewinnung der PrimärrohstoffeZement Kalk Natürliche Gesteinskörnung Genauere Informationen siehe Grundstoffe Kalk, Zement, Natürliche Gesteinskörnungen VerfügbarkeitZement Kalk Verwendung von Recyclingmaterialien / ProduktionsabfällenTrockene Abfälle in der Herstellungsphase von Werktrockenmörteln werden i.d.R. zu 100% in die Produktion rückgeführt. RadioaktivitätNatürlich Radionuklide in Baustoffen können vorkommen in Abhängigkeit von Material und Zuschlagstoffen. Zum Schutz der Bevölkerung vor Strahlenbelastungen werden in Deutschland seit mehr als 20 Jahren Untersuchungen und Bewertungen der radioaktiven Stoffe in Baumaterialien durchgeführt. Nach einer Studie des BfS wurden in Deutschland keine zu Bauzwecken verwendbaren Materialien festgestellt, die infolge erhöhter Uran- und Radiumkonzentrationen zu höheren Konzentrationen des Radon-222 (Radon) in Räumen führen könnten. Bei den derzeit handelsüblichen Bauproduktgruppen sind aus der Sicht des Strahlenschutzes keine Einschränkungen erforderlich. Allerdings ist auch weiterhin die vorgegebene Beschränkung des Anteils industrieller Rückstände als Zuschlag zu beachten, siehe ausführliche BfS-Informationen zu Baustoffen unter http://www.bfs.de/de/ion/anthropg/baustoffe.html.
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Herstellung |
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ProzessketteProzesskette: siehe Mauermörtel Der Herstellungsprozess beschränkt sich auf folgende Verfahrensstufen:
Die Zusammensetzung der Dünnbettmörtel ist aufgrund von Eignungsprüfungen festzulegen. |
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Umweltindikatoren / HerstellungEinheitliche Werte zu Umweltindikatoren in WECOBIS soll zukünftig ausschließlich die Datenbank Ökobau.dat des Informationsportals Nachhaltiges Bauen des BMI liefern. Die Ökobau.dat stellt Umweltprofile für Bauprodukte bereit, die als erforderliche Datengrundlage für die Lebenszyklusanalyse eingesetzt werden. Für Bauprodukte gibt es Herstellungs- und End-of-Live- Datensätze. Da in der Herstellung von Bauprodukten ein großer Anteil der verursachten Umweltbelastungen auf den Verbrauch von nicht erneuerbaren Energieträgern zurückzuführen ist, stellt die Graue Energie (kumulierter Primärenergieaufwand nicht erneuerbar) dafür einen guten Indikator dar. Im Kapitel Energieaufwand finden sich ggf. allgemeine Informationen zum Thema, die die Produktgruppe prägen. EnergieaufwandDer Energieaufwand setzt sich bei Putz- und Mauermörteln aus dem Energieaufwand der einzelnen Rohstoffe sowie dem Zusammenfügen und Mischen der Bestandteile zusammen. Letztere erfordern im Vergleich nur geringe Energiemengen und sind abhängig von den verwendeten Mischaggregaten. Graue EnergieIm Kapitel Energieaufwand finden sich ggf. allgemeine Informationen zum Thema, die die Produktgruppe prägen. Beispielrezeptur Dünnbettmörtel MG IIIZement 35,0 M-% Quelle: ifib TH Karlsruhe, HAB Weimar, ESU+ETH Zürich: Baustoffdaten-Ökoinventare, 1995, Karlsruhe/Weimar/Zürich Wirkungsbilanzen der HAB-Weimar (Systemgrenze: Herstellung der Baumaterialien)
Maßgebende Faktoren für den Energieaufwand von Dünnbettmörteln sind Menge und Art der Bindemittel. Quelle: Büro für Umweltchemie (Hrsg.): Graue Energie von Baustoffen, 1998, Zürich |
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Charakteristische EmissionenBei der Fertigung im Werk treten praktisch keine Staubemissionen auf, da die stationären Produktionsanlagen eingehaust sind. Bei der Herstellung von Dünnbettmörteln direkt auf der Baustelle fallen Lärm- und Staubemission für die Umgebung an. |
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Maßnahmen GesundheitsschutzBeim offenen Mischen auf der Baustelle kommt es zu Staubentwicklungen. Es sollte persönliche Schutzausrüstung (Augen-, Atem- und Gehörschutz) getragen werden. |
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Maßnahmen UmweltschutzEs liegen keine Informationen vor, dass auf der Baustelle besondere Umweltschutzmaßnahmen durchgeführt werden. Im Werk werden Emissionen durch Einhausung verringert. |
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TransportDünnbettmörtel kommen meist als fertiges Trockengemisch entweder als Sackware, als Siloware oder als Werkfrischmörtel im Transportmischer auf die Baustelle. Dünnbettmörtel werden in Deutschland von diversen Unternehmen an verschiedenen Standorten hergestellt, so dass ein Transport auf nationaler Ebene mit relativ kurzen Transportwegen möglich ist. |
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Verarbeitung |
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Technische Hinweise / VerarbeitungsempfehlungenDünnbettmörtel sind i.a. gut und einfach verarbeitbar. Mit Dünnbettmörtel hergestellte Fugen sind 1 bis 3 mm dick. Dies setzt voraus, dass die Mauersteine die erforderliche Planebenheit und Maßhaltigkeit (+/- 1mm in Steinhöhe) aufweisen. Hinsichtlich der Verarbeitung werden Anforderungen an die Verarbeitbarkeitszeit (Zeit vom Beginn des Anmachens bis zu merklicher Änderung der Konsistenz ≥ 4 Stunden) und Korrigierbarkeitszeit ≥ 7 Minuten gestellt. 1 |
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Arbeitshygienische RisikenAllgemeinesGesundheitsgefahren gehen nach heutigem Kenntnisstand überwiegend von der stark alkalischen Lösung aus, die sich beim Anmachen des Zements oder Kalks mit Wasser bildet (pH-Wert 12,5 bis 13,5) und Reizungen und Verätzungen verursacht. → GISBAU-Produktgruppeninformation Calciumhydroxid, Calciumoxid Bei der Verarbeitung zement- und kalkhaltiger Produkte sind persönliche Schutzmaßnahmen erforderlich (u.a. Augenschutz, Handschutz, Hautschutz, Körperschutz). Allergische Hautreaktionen auf Chromat (sogenannte „Maurerkrätze“) sind heutzutage nicht mehr zu erwarten, da die Herstellung und Verwendung nicht chromatarmer zementhaltiger Produkte (GISCODE ZP2) seit dem 17. Januar 2005 verboten ist. AGW-Werte
REACH / CLPReferenz Einstufungen und Gesundheitsgefahren nach GISBAUZP1 Zementhaltige Produkte, chromatarm EmissionenBei der Verarbeitung von Trockenmörtel kann es zu einer Staubentwicklung kommen. Es liegen keine Informationen vor, nach denen es bei der Verarbeitung von bereits mit Wasser angemischtem Mörtel zu Emissionen kommt. |
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Umweltrelevante InformationenEnergiebedarfBei der Verarbeitung von Normalmörteln wird Energie beim Mischen zu einem verarbeitbaren Mörtel verbraucht. Die Energiemenge ist abhängig von den verwendeten Mischaggregaten. WassergefährdungEindringen von verdünnter Zementsuspension (Waschwasser) in Boden, Gewässer und Kanalisation muss aufgrund Freisetzung basischer Bestandteile durch Auslaugen / Auswaschen vermieden werden (WGK 1: schwach wassergefährdend). Hierzu zählen keine Bodeninjektionen oder dergleichen, bei denen die Zemente bzw. Zementmörtel aufgrund ihrer Zusammensetzung und ihrer schnellen Erhärtung kaum eine lang andauernde Beeinträchtigung darstellen. Quellen1Neroth G., Vollenschaar D.; Wendehorst Baustoffkunde, Vieweg + Teubner Verlag, 27. Auflage, 2012 |
Nutzung |
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Umwelt- und Gesundheitsrisiken NeuzustandUmwelt- und gesundheitsrelevante Beeinträchtigungen im Neuzustand und während der Nutzung sind nicht bekannt. Grundsätzlich besteht bei Mauerwerkbaustoffen und damit Mörteln die Möglichkeit, dass Salze und/oder Schwermetalle durch Einwirkung von Feuchtigkeit, wie z.B. Niederschlagswasser oder Grundwasser, ausgewaschen werden. Unter praxisrelevanten Bedingungen sind allerdings nur sehr geringe Auslaugraten zu erwarten, da die Inhaltsstoffe fest in die Bindermatrix eingebunden sind. Emissionen von Inhaltsstoffen sind nicht relevant. |
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Umwelt- und Gesundheitsrisiken im SchadensfallBrandfallDünnbettmörtel bergen in der Regel keine brandrelevante Gefährdung. WassereinwirkungEs sind keine Umwelt- und Gesundheitsrisiken zu erwarten. |
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Beständigkeit NutzungszustandUnter der Rubrik Baustoff- und Gebäudedaten / Nutzungsdauern von Bauteilen findet sich auf dem Informationsportal Nachhaltiges Bauen eine Datenbank mit Nutzungsdauerangaben von ausgewählten Bauteilen des Hochbaus für den Leitfaden „Nachhaltiges Bauen“. |
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InstandhaltungAbplatzungen oder Fehlstellen in Mörtelfugen können instandgesetzt werden, indem der geschädigte (eventuelle mit Salzen belastete) Mörtel entfernt bzw. rausgekratzt wird und Risse oder fugen neu verfüllt werden. Bei einer Instandsetzung ist die Verträglichkeit des Instandsetzungsmörtels mit dem ursprünglichen Mörtel und dem Mauerwerk zu klären. Bei Einsatz z. B. von hydraulisch gebundenen Mörteln (enthält Zement) bei gipshaltigem Mauerwerk kann es zu Ettringitbildung kommen, die schwere Schäden an der Bausubstanz hervorrufen kann. |
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Nachnutzung |
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Umwelt- und Gesundheitsrisiko RückbauBeim Ausbau ist auf ausreichenden Staubschutz zu achten. Die Möglichkeit des Absaugens sollte geprüft werden. |
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WiederverwendungEine Wiederverwendung von Mörtel ist derzeit nicht möglich, da es nur schwer trennbar mit dem abzubrechenden Mauerwerk verbunden ist. |
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Stoffliche VerwertungIn der Praxis ist das Trennen von Mauermörtel und Stein sehr aufwendig und i.d.R. schwierig, da ein guter Haftverbund zwischen Mörtel und Stein ein wichtiges Kriterium für die Qualität eines Mauermörtels ist. In der Regel fällt daher kein sortenreiner Mauermörtel an, sondern gemischter Mauerwerkabbruch, bestehend aus Mauersteinen und Mörtel sowie gegebenenfalls weiteren Stoffen (z. B. Beschichtungen, Putze). Generell kommt als Möglichkeit zur Verwertung von Mauermörtel daher nur "down-cycling" in Frage, wobei hinsichtlich der Umweltverträglichkeit mit Ausnahme der Dünnbettmörtel keine problematischen Aspekte bekannt sind. Aufgrund der Vielzahl an organischen Zusätzen in Dünnbettmörteln ist eine Auslaugung nicht auszuschließen, umfassende Studien hierzu liegen aber noch nicht vor. |
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Beseitigung / Verhalten auf der DeponieMauermörtel, somit auch Dünnbettmörtel, müssen am Ende ihrer Lebensdauer auf einer Deponie abgelagert werden. Mauermörtel können als Bauschutt auf Deponieklasse I (hauptsächlich für mineralische Abfälle) abgelagert werden. |
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EAK-AbfallschlüsselAbfälle aus der Herstellung von Zement, Branntkalk, Gips und Erzeugnissen aus diesen
Bau- und Abbruchabfälle
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Gehen Sie, wie gewohnt über das große Ausklappmenü. Wenn Sie in dem linken Feld die Auswahl ändern möchten so entriegeln Sie einfach das Schloss durch anklicken.
