Produktgruppeninformation |
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BegriffsdefinitionNormalmörtel sind Baustellenmörtel oder Werkmörtel mit Gesteinskörnungen nach DIN 4226 Teil 1 mit einer Trockenrohdichte von mindestens 1.500 kg/m³. siehe auch Mauermörtel |
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Wesentliche Bestandteile
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CharakteristikNormalmörtel sind die Standardmörtel für die Ausführung von kraftschlüssigen Verbindungen zwischen Mauersteinen, bei denen die Zwischenräume vollfugig verfüllt werden. „Durch die vergleichsweise hohe Wärmeleitfähigkeit können im Mauerwerk Wärmebrücken entstehen, die die Dämmwirkung der Mauersteine unterbrechen.“1 |
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Besonders wichtige Eigenschaft hinsichtlich Umwelt- und GesundheitsrelevanzZement, Kalk und Ton können zu Verätzungen der Haut und der Augen führen. |
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Lieferzustand
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Anwendungsbereiche (Besonderheiten)
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Mischungsverhältnisse für Normalmauermörtel als BaustellenmörtelMörtelzusammensetzung, Mischungsverhältnisse für Normalmörtel in Raumteilen, nach Tab. A.1, DIN 1053 Teil 1
1) Die Werte des Sandanteils beziehen sich auf den lagerfeuchten Zustand. |
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1Zwiener, Mötzl: Ökologisches Baustofflexikon, 2006, 3. Auflage, C.F. Müller Verlag, Heidelberg |
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Risikobetrachtung Lebenszyklusphasen |
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Planungs- und Ausschreibungshilfen |
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Referenz |
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Referenz |
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GefahrstoffverordnungDa Normalmörtel Zement oder Kalk als Bindemittel enthalten, sind sie nach Gefahrstoffverordnung kennzeichnungspflichtig mit den GHS-Symbolen für „Gefahr“ GHS05 und GHS07. Es gelten folgende H-Sätze zur Gesundheitsgefährdung:
Diese Angaben gelten für den trockenen pulverförmigen Mörtel und den frischen Mörtel. Im abgebundenen Zustand, das heißt ausgehärteten Zustand, gehen keine Gesundheitsgefahren von Normalmörteln aus. |
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Weitere planungs- und ausschreibungsrelevante Informationen in WECOBIS
Allgemeine Unterstützung zum Umgang mit Nachhaltigkeitsaspekten in Planung und Ausschreibung sowie Hinweise auf Leitfäden, Arbeitshilfen und Veröffentlichungen zum Nachhaltigen Bauen bietet das neue WECOBIS-Modul Planungs- & Ausschreibungshilfen unter Allgemeine Infos. |
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Umweltdeklarationen |
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Referenz |
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Referenz |
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Bewertungssystem |
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Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB)Referenz |
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BNB-Kriterium BN_1.1.6 Risiken für die lokale Umwelt (Neubau)Referenz |
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BNB-Kriterium BK_1.1.6 Risiken für die lokale Umwelt (Komplettmodernisierung)Referenz |
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BNB-Kriterium BN_3.1.3 - InnenraumhygieneReferenz |
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BNB-Kriterium BN_4.1.4 - Rückbau, Trennung, VerwertungNormalmörtel kann als Bestandteil mineralischen Bauschutts, üblicherweise in Form rezyklierter Gesteinskörnungen im Hoch- und Tiefbau, verwertet werden. Für eine Wieder- und Weiterverwendung von Mauerwerk nach erfolgtem Rückbau fehlt derzeit die praktische Erfahrung.
1 als Bestandteil des Mauerwerks bzw. je nach Erfüllung der Zuordnungskriterien in die jeweilige Deponieklasse 2 abhängig vom Anteil organischer Zuschlagstoffe ev. Vorbehandlung nötig Weitere Informationen siehe Reiter Nachnutzung / Stoffliche Verwertung, Energetische Verwertung |
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QuellenInstitut Bauen und Umwelt e.V. (IBU): Umwelt-Produktdeklaration Mineralische Werkmörtel: Mauermörtel – Normalmörtel. Ausstellungsdatum 13.08.2013. Online verfügbar, abgerufen am 10.03.2015
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Technisches |
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Technische Datensiehe auch Mauermörtel Die folgenden technischen Daten sind die Anforderungen an Mauermörtel nach DIN 1053-1, DIN V 18580 bzw. DIN EN 998-2. |
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Baustoffklasse nach DIN 4102-1A1 (nicht brennbar) Färbunggrau |
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Referenz |
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Technische Regeln (DIN, EN)siehe Mauermörtel |
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QuellenZiegel Lexikon Mauerwerk 2011 |
Literaturtipps |
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Institut Bauen und Umwelt e.V. / Service / Downloads von Broschüren / Produktgruppenregeln (PCR) / Umweltproduktdeklarationen (EPD) ifib TH Karlsruhe, HAB Weimar, ESU+ETH Zürich: Baustoffdaten-Ökoinventare, 1995, Karlsruhe/Weimar/Zürich Büro für Umweltchemie (Hrsg.): Graue Energie von Baustoffen, 1998, Zürich Gänßmantel J.: Ökologische Aspekte von Putz- und Mauermörtel: Rohstoffe, Herstellung, Transport und Verarbeitung, 24. bis 26. Sep. 1997, S. 2-0703 - 2-0714, 13. Int. Baustofftagung, 1997, Weimar Schubert P.; Heer B.; Institut für Bauforschung: Umweltverträgliche Verwertung von Mauerwerk-Baureststoffen, F 497, 1997, Aachen Neroth G., Vollenschaar D.; Wendehorst Baustoffkunde, Vieweg + Teubner Verlag, 27. Auflage, 2012 Scholz/Hiese: Baustoffkenntnis; 17. Auflage, 2011; Werner Verlag (Wolters Kluwer Deutschland GmbH), Köln |
Rohstoffe / Ausgangsstoffe |
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Hauptbestandteile
Bindemittel Gesteinskörnung Wasser ggf. Zusatzstoffe ggf. Zusatzmittel Die Zusammensetzung der Mörtelgruppen für Normalmörtel ergibt sich ohne besonderen Nachweis aus Tab. A.1, DIN 1053 Teil 1. Für Mörtel der Gruppen II, IIa und III, die in ihrer Zusammensetzung nicht Tabelle A.1 entsprechen, sowie stets für Mörtel der Gruppe IIIa sind Eignungsprüfungen durchzuführen. Mörtelzusammensetzung, Mischungsverhältnisse für Normalmörtel in Raumteilen, nach Tab. A.1, DIN 1053 Teil 1
1) Die Werte des Sandanteils beziehen sich auf den lagerfeuchten Zustand. |
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Umwelt- und GesundheitsrelevanzGewinnung der PrimärrohstoffeZement Kalk Natürliche Gesteinskörnung Genauere Informationen siehe Grundstoffe Kalk, Zement, Natürliche Gesteinskörnungen VerfügbarkeitZement Kalk Gesteinskörnung Genauere Informationen siehe Grundstoffe Kalk, Zement, Natürliche Gesteinskörnungen Verwendung von Recyclingmaterialien / ProduktionsabfällenTrockene Abfälle in der Herstellungsphase von Werktrockenmörteln werden i. d. R. zu 100% in die Produktion rückgeführt. RadioaktivitätReferenz |
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Herstellung |
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ProzessketteProzesskette: siehe Mauermörtel |
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HerstellungsprozessDer Herstellungsprozess beschränkt sich auf folgende Verfahrensstufen:
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Umweltindikatoren / HerstellungEinheitliche Werte zu Umweltindikatoren in WECOBIS soll zukünftig ausschließlich die Datenbank Ökobau.dat des Informationsportals Nachhaltiges Bauen des BMI liefern. Die Ökobau.dat stellt Umweltprofile für Bauprodukte bereit, die als erforderliche Datengrundlage für die Lebenszyklusanalyse eingesetzt werden. Für Bauprodukte gibt es Herstellungs- und End-of-Live- Datensätze. Weiterführende Informationen zur Ökobau.dat im Zusammenhang mit dieser Produktgruppe finden sich in WECOBIS unter Fachinformationen / Reiter Umweltdeklarationen → Ökobau.dat / Umweltindikatoren Da in der Herstellung von Bauprodukten ein großer Anteil der verursachten Umweltbelastungen auf den Verbrauch von nicht erneuerbaren Energieträgern zurückzuführen ist, stellt die Graue Energie (kumulierter Primärenergieaufwand nicht erneuerbar) dafür einen guten Indikator dar. Im Kapitel Energieaufwand finden sich ggf. allgemeine Informationen zum Thema, die die Produktgruppe prägen. EnergieaufwandDer Energieaufwand setzt sich bei Putz- und Mauermörteln aus dem Energieaufwand der einzelnen Rohstoffe sowie dem Zusammenfügen und Mischen der Bestandteile zusammen. Letztere erfordern im Vergleich nur geringe Energiemengen und sind abhängig von den verwendeten Mischaggregaten. Graue EnergieBeispielrezeptur Zement-Mauermörtel MG III
Quelle: ifib TH Karlsruhe, HAB Weimar, ESU+ETH Zürich: Baustoffdaten-Ökoinventare, 1995, Karlsruhe/Weimar/Zürich Wirkungsbilanzen der HAB-Weimar (Systemgrenze: Herstellung der Baumaterialien)
Quelle: Büro für Umweltchemie (Hrsg.): Graue Energie von Baustoffen, 1998, Zürich |
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Charakteristische EmissionenBei der Fertigung im Werk treten praktisch keine Staubemissionen auf, da die stationären Produktionsanlagen eingehaust sind. Bei der Herstellung von Normalmörteln direkt auf der Baustelle fallen Lärm- und Staubemission für die Umgebung an. |
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Maßnahmen GesundheitsschutzBeim offenen Mischen auf der Baustelle kommt es zu Staubentwicklungen. Es sollte persönliche Schutzausrüstung (Augen-, Atem- und Gehörschutz) getragen werden. |
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Maßnahmen UmweltschutzEs liegen keine Informationen vor, dass auf der Baustelle besondere Umweltschutzmaßnahmen durchgeführt werden. Im Werk werden Emissionen durch Einhausung verringert. |
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TransportNormalmörtel kommen meist als fertiges Trockengemisch entweder als Sackware, als Siloware oder als Werkfrischmörtel im Transportmischer auf die Baustelle. Normalmörtel werden in Deutschland von diversen Unternehmen an verschiedenen Standorten hergestellt, so dass ein Transport auf nationaler Ebene mit relativ kurzen Transportwegen möglich ist. |
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Verarbeitung |
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Technische Hinweise / VerarbeitungsempfehlungenNormalmörtel sind i.a. gut und einfach verarbeitbar. Mit Normalmörtel hergestellte Fugen sind 10 bis 12 mm dick. |
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Arbeitshygienische RisikenAllgemeinesGesundheitsgefahren gehen nach heutigem Kenntnisstand überwiegend von der stark alkalischen Lösung aus, die sich beim Anmachen des Zements oder Kalks mit Wasser bildet (pH-Wert 12,5 bis 13,5) und Reizungen und Verätzungen verursacht. → GISBAU-Produktgruppeninformation Calciumhydroxid, Calciumoxid Bei der Verarbeitung zement- und kalkhaltiger Produkte sind persönliche Schutzmaßnahmen erforderlich (u.a. Augenschutz, Handschutz, Hautschutz, Körperschutz). Allergische Hautreaktionen auf Chromat (sogenannte „Maurerkrätze“) sind heutzutage nicht mehr zu erwarten, da die Herstellung und Verwendung nicht chromatarmer zementhaltiger Produkte (GISCODE ZP2) seit dem 17. Januar 2005 verboten ist. AGW-Werte
REACH / CLPReferenz Einstufungen und Gesundheitsgefahren nach GISBAUZP1 Zementhaltige Produkte, chromatarm EmissionenBei der Verarbeitung von Trockenmörtel kann es zu einer Staubentwicklung kommen. Es liegen keine Informationen vor, nach denen es bei der Verarbeitung von bereits mit Wasser angemischtem Mörtel zu Emissionen kommt. |
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Umweltrelevante InformationenEnergiebedarfBei der Verarbeitung von Normalmörteln wird Energie beim Mischen zu einem verarbeitbaren Mörtel verbraucht. Die Energiemenge ist abhängig von den verwendeten Mischaggregaten. WassergefährdungEindringen von verdünnter Zementsuspension (Waschwasser) in Boden, Gewässer und Kanalisation muss aufgrund Freisetzung basischer Bestandteile durch Auslaugen / Auswaschen vermieden werden (WGK 1: schwach wassergefährdend). Hierzu zählen keine Bodeninjektionen oder dergleichen, bei denen die Zemente bzw. Zementmörtel aufgrund ihrer Zusammensetzung und ihrer schnellen Erhärtung kaum eine lang andauernde Beeinträchtigung darstellen. |
Nutzung |
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Umwelt- und Gesundheitsrisiken NeuzustandUmwelt- und gesundheitsrelevante Beeinträchtigungen im Neuzustand und während der Nutzung sind nicht bekannt. Grundsätzlich besteht bei Mauerwerkbaustoffen und damit Mörteln die Möglichkeit, dass Salze und/ oder Schwermetalle durch Einwirkung von Feuchtigkeit, wie z. B. Niederschlagswasser oder Grundwasser, ausgewaschen werden. Unter praxisrelevanten Bedingungen sind allerdings nur sehr geringe Auslaugraten zu erwarten, da die Inhaltsstoffe fest in die Bindermatrix eingebunden sind. Emissionen von Inhaltsstoffen sind nicht relevant. |
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Umwelt- und Gesundheitsrisiken im SchadensfallBrandfallNormalmörtel bergen in der Regel keine brandrelevante Gefährdung. WassereinwirkungEs sind keine Umwelt- und Gesundheitsrisiken zu erwarten. |
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Beständigkeit NutzungszustandUnter der Rubrik Baustoff- und Gebäudedaten / Nutzungsdauern von Bauteilen findet sich auf dem Informationsportal Nachhaltiges Bauen eine Datenbank mit Nutzungsdauerangaben von ausgewählten Bauteilen des Hochbaus für den Leitfaden „Nachhaltiges Bauen“. |
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Nachnutzung |
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Umwelt- und Gesundheitsrisiko RückbauBeim Ausbau ist auf ausreichenden Staubschutz zu achten. Die Möglichkeit des Absaugens sollte geprüft werden. |
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WiederverwendungEine Wiederverwendung von Mörtel ist derzeit nicht möglich, da es nur schwer trennbar mit dem abzubrechenden Mauerwerk verbunden ist. |
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Stoffliche VerwertungIn der Praxis ist das Trennen von Mauermörtel und Stein sehr aufwendig und i. d. R. schwierig, da ein guter Haftverbund zwischen Mörtel und Stein ein wichtiges Kriterium für die Qualität eines Mauermörtels ist. In der Regel fällt daher kein sortenreiner Mauermörtel an, sondern gemischter Mauerwerkabbruch, bestehend aus Mauersteinen und Mörtel sowie gegebenenfalls weiteren Stoffen (z. B. Beschichtungen, Putze). Generell kommt als Möglichkeit zur Verwertung von Normalmörtel daher nur "down-cycling" in Frage, wobei hinsichtlich der Umweltverträglichkeit keine problematischen Aspekte bekannt sind. |
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Beseitigung / Verhalten auf der DeponieMauermörtel, somit auch Normalmörtel, müssen am Ende ihrer Lebensdauer auf einer Deponie abgelagert werden. Sie können als Bauschutt auf Deponieklasse I (hauptsächlich für mineralische Abfälle) abgelagert werden. |
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EAK-AbfallschlüsselAbfälle aus der Herstellung von Zement, Branntkalk, Gips und Erzeugnissen aus diesen
Bau- und Abbruchabfälle
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