Produktgruppeninformation |
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BegriffsdefinitionPolyethylen (PE) ist der wichtigste thermoplastische Kunststoff und gehört zu den Polyolefinen. Es besteht lediglich aus Kohlenstoff und Wasserstoff. Das Verfahren zur Herstellung von LDPE wurde bereits 1936 patentiert. 1950 begann die industrielle Herstellung. |
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Wesentliche BestandteileDie Strukturformel zeigt ein Polyethylen-Monomer. Die beiden wichtigsten Polyethylen-Typen sind Polyethylen niederer Dichte (LDPE) und Polyethylen hoher Dichte (HDPE). LDPE werden in Hochdruckreaktoren produziert, während HDPE unter niederem Druck produziert werden. Polyethylen wird durch Polymerisation von Ethylen hergestellt.
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CharakteristikPolyethylen niederer Dichte LDPE ist ein durchscheinender bis klarer und flexibler Kunststoff, auch Polyethylen hoher Dichte HDPE ist transparent, jedoch weniger flexibel. Die Eigenschaften von PE können durch Zugabe von mineralischen Füllstoffen beeinflusst werden. |
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Besonders wichtige Eigenschaft hinsichtlich Umwelt- und GesundheitsrelevanzPE ist allgemein als physiologisch unbedenklich bekannt. Es ist geruchlos und hautverträglich. Gemäss Frauenhofer Studie, werden dem Polyethylen mehrere Additive (vor allem Flammschutzmittel und schwermetallhaltige Stabilisatoren) beigemischt, welche umwelt- und gesundheitsrelevante Folgen haben könnten. |
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Anwendungsbereiche (Besonderheiten)
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Produktionsmengen und Verbrauchszahlen
k.D.v.: keine Daten verfügbar PE ist der wichtigste Kunststoff, spielt jedoch im Bausektor mengenmäßig höchstens als Schutzfolie oder als Verpackungsmaterial eine Rolle. |
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EinteilungssystematikKunststoffe aus Polyethylen werden wie folgt eingeteilt:
Weitere wichtige Ethylen-Kunststoffe sind:
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Eco-profiles of the European Plastics Industry, High-density Polyethylene (HDPE), Low-density Polyethylene (LDPE), Linear Low-density Polyethylene (LLDPE), PlasticsEurope, 2014 Produktionszahlen und Verbrauchszahlen: Consultic, Kunststoffe in Deutschland, Kurzfassung, PlasticsEurope, Brussels, 2016, plasticseurope PlasticsEurope, Plastics – the fast Facts 2024, Brussels, 2024, plasticseurope
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Risikobetrachtung Lebenszyklusphasen |
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Planungs- und Ausschreibungshilfen |
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Umweltdeklarationen |
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Bewertungssystem |
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Technisches |
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Technische Daten
Bei den angegebenen Daten handelt es sich um typische Werte, bezogen auf die angegebenen Kunststoffe in Reinform. Die technischen Daten für spezielle Produkte befinden sich in den Informationen zu den entsprechenden Produktgruppen. |
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Euroklasse nach DIN EN 13501-1E s1 bis s2 und d1 bis d2, je nach Ausrüstung |
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Referenz |
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Technische Regeln (DIN, EN)
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Literaturtipps |
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Rohstoffe / Ausgangsstoffe |
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Hauptbestandteile
Abb. 2.1.1 / Chemische Zusammensetzung von Polyethylen Die Zahlenwerte beziehen sich auf die reinen Polymere, ohne Berücksichtigung von Additiven und Füllstoffen. Für Polyethylen-Produkte sind keine Weichmacher notwendig, es gibt keine Probleme aufgrund von Restmonomeren. Die Rohstoffquellen sind Erdöl und teilweise Erdgas. Daraus gewinnt man Ethylen, aus dem wiederum Polyethylen hergestellt wird. Zum Vergleich wird auch der Rohstoffbedarf für Polystyrol in der Tabelle aufgeführt. |
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Umwelt- und Gesundheitsrelevanz
Abb. 2.1.2 / Rohstoffherkunft Polyethylen (Durchschnittswerte aus LDPE und HDPE) Gewinnung der PrimärrohstoffePolyethylene werden ausschließlich aus fossilen Rohstoffen hergestellt. Die ökologischen Folgen der Gewinnung von fossilen Rohstoffen sind im zugehörigen Lexikonbegriff beschrieben. Biokunststoffe: Biobasiertes PE wird heute z. B. in Rohrleitungen eingesetzt. Mehr Informationen dazu finden Sie im Infoblatt Biokunststoffe. VerfügbarkeitMit der allmählichen Erschöpfung der Erdölvorräte vermindert sich auch das Potential zur Gewinnung von Kunststoffen in wenigen Jahrzehnten. Allerdings könnten die Rohstoffe zur Herstellung von Kunststoffen auch aus Kohle hergestellt werden, was jedoch mit einem größeren Energieaufwand verbunden wäre. Verwendung von Recyclingmaterialien / ProduktionsabfällenAbfälle aus der Polyethylenproduktion können wieder als Rohstoff für die Produktion eingesetzt werden. RadioaktivitätMaterialien aus Polyethylen sind nicht radioaktiv. Landinanspruchnahme (Landuse)Die Erdölgewinnung für Polyethylen ist mit geringem Flächenverbrauch für die Erdölgewinnung und die Raffineriestandorte verbunden, allerdings können die Flächen zerstörter Naturräume durch Tankerunfälle beträchtlich sein. |
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QuellenEco-profiles of the European Plastics Industry, High-density Polyethylene (HDPE), Low-density Polyethylene (LDPE), Linear Low-density Polyethylene (LLDPE), PlasticsEurope, 2014 |
Herstellung |
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Prozesskette
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HerstellungsprozessDie Herstellung des Vorprodukts Ethylen und dessen Umsetzung zu Polyethylen geschieht durch Betriebe der Großchemie. Es werden verschiedene Herstellungsverfahren verwendet, Polyethylen niederer Dichte LDPE wird in einem Hochdruckprozess (1000 bis 3500 bar) hergestellt, Polyethylen hoher Dichte wird in verschiedenen Prozessen unter niederem Druck (bis zu 200 bar) hergestellt. PE wird als Granulat an die verarbeitenden Betriebe geliefert, die das Granulat zu den entsprechenden Produkten durch Spritzguss, Extrusion, Blasformen usw. weiterverarbeiten. |
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Umweltindikatoren / Herstellung
Referenz Graue EnergieDie Herstellung von PE ist im Vergleich zu anderen Kunststoffen mit einem niedrigeren Energieaufwand verbunden, da Ethylen ein Basisprodukt der chemischen Grundstoff-Herstellung ist. Daraus resultiert ein vergleichsweise einfacher, kurzer Herstellungsweg des Polyethylens über nur wenige Zwischenstufen. Umwel- und gesundheitsrelevante Additive
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Charakteristische EmissionenDie Emissionen der Herstellung werden in den Ökoprofilen von PlasticsEurope ausgewiesen (siehe Quellen). |
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Maßnahmen GesundheitsschutzBei der Herstellung der Vorprodukte ist Ethylen als Gefahrstoff mit erheblichem Risikopotential beteiligt. Ethylen gilt als extrem entzündbares Gas (H220) und kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen (H336). |
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QuellenEco-profiles of the European Plastics Industry, High-density Polyethylene (HDPE), Low-density Polyethylene (LDPE), Linear Low-density Polyethylene (LLDPE), PlasticsEurope, 2014 |
Verarbeitung |
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Technische Hinweise / VerarbeitungsempfehlungenSie befinden sich in einer WECOBIS-Grundstoffgruppe. Bei den Grundstoffen in WECOBIS handelt es sich um Ausgangsstoffe für verschiedene Bauproduktgruppen. PE-Folien und andere PE-Produkte werden auf der Baustelle in der Regel mechanisch verarbeitet. Beim Verschweißen von PE-Folien können geringe Mengen an Kohlenwasserstoffdämpfen entstehen. Ein Verkleben ist ohne Vorbehandlung nicht möglich, da die PE-Produktoberflächen völlig unpolar sind und erst mit Funkeninduktion angeätzt werden müssen. |
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Arbeitshygienische RisikenREACH / CLP
Referenz EmissionenEmissionen stellen in der Verarbeitung kein Problem dar. |
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Umweltrelevante InformationenWeitergehende Informationen zu Vorsichtsmaßnahmen und Gefährdungen sind ggf. in den zugeordneten Bauproduktgruppen enthalten. |
Nutzung |
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Umwelt- und Gesundheitsrisiken NeuzustandSchadstoffabgabe / Emissionen in den InnenraumSie befinden sich in einer WECOBIS-Grundstoffgruppe. Hierbei handelt es sich um Ausgangsstoffe für verschiedene Bauproduktgruppen. Informationen zum Verhalten in der Nutzungs- oder Nachnutzungsphase findet man deshalb ggf. in zugeordneten Bauproduktgruppen. |
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Umwelt- und Gesundheitsrisiken bei bestimmungsgemäßer NutzungSchadstoffabgabe / Emissionen in den InnenraumPE ist geruchs- und geschmacksneutral. Es liegen keine Daten zu einer Schadstoffabgabe aus Polyethylen vor. Aufgrund der Tatsache, dass Produkte aus Polyethylen normalerweise keine Weichmacher enthalten, erscheint eine Schadstoffabgabe aus Polyethylenprodukten unwahrscheinlich. Gesundheits- oder Umweltgefahren können von den in PE enthaltenen Flammschutzmittel ausgehen. Dies weniger durch die direkte Produktenutzung als durch die langfristige Anreicherung in der Natur und somit auch in der Nahrungskette. |
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Umwelt- und Gesundheitsrisiken im SchadensfallBrandfallPolyethylen ist sehr gut brennbar, lässt sich entzünden und brennt nach Entfernen der Zündquelle mit leuchtender Flamme weiter. Aus reinem Polyethylen entstehen aufgrund der vollständigen Verbrennung keine toxischen Brandgase. Da es sich bei Polyethylen um einen thermoplastischen Kunststoff handelt, besteht die Gefahr der Brandausbreitung durch herabtropfendes, brennendes Material. Bauprodukten aus Polyethylen müssen Flammschutzmittel zugesetzt werden. Dabei handelt es sich meist um bromierte oder chlorierte Verbindungen, die giftige Brandgase bilden können. Auf Grund einer freiwilligen Selbstverpflichtung des Verbandes der kunststoffverarbeitenden Industrie und des Verbandes der Textilhilfsmittelhersteller wird auf polybromierte Diphenylether verzichtet und auf Ersatzstoffe ausgewichen. Die mengenmäßig relevantesten Flammschutzmittel bei der Polyolefinverarbeitung sind die Aluminiumoxidhydrate. Diese sind aus heutiger Sicht toxikologisch unbedenklich. WassereinwirkungPE ist wasserbeständig. Mit Schäden durch Wassereinwirkung ist nicht zu rechnen. Produkte aus Polyethylen (PE) sind beständig, müssen jedoch mit Stabilisatoren gegen Langzeitabbau geschützt werden. Durch Sonneneinstrahlung kann PE verspröden, meist wird Ruß als UV-Stabilisator eingesetzt. Rohre aus HDPE in der Gas- und Wasserversorgung besitzen eine prüftechnisch abgesicherte Haltbarkeitsdauer von 50 Jahren. PE sind unempfindlich gegen Feuchtigkeit und gegen Salzlösungen, beständig gegenüber Laugen und Säuren. Im Kontakt mit organischen Lösemitteln können PE jedoch aufquellen. PE-HD ist auch gegenüber Benzin beständig. Unter der Rubrik Baustoff- und Gebäudedaten / Nutzungsdauern von Bauteilen findet sich auf dem Informationsportal Nachhaltiges Bauen eine Datenbank mit Nutzungsdauerangaben von ausgewählten Bauteilen des Hochbaus für den Leitfaden „Nachhaltiges Bauen“. |
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InstandhaltungDadurch, dass Klebstoffe auf PE schlecht haften, ist eine Reparatur leckgeschlagener Folien aus PE durch Klebung nur schwer möglich bis unmöglich. |
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Nachnutzung |
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Wiederverwendung / Wiederverwertung / BeseitigungReferenz |
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Umwelt- und Gesundheitsrisiko RückbauBei einem geordneten Rückbau kommt es zu keinen besonderen Umwelt- oder Gesundheitsrisiken. |
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WiederverwendungEine Wiederverwendung von Polyethylenfolien wäre zwar die ökologisch vorteilhafteste Nachnutzung. Allerdings ist es aufgrund der Einbausituation im Rückbau kaum möglich, die Folien unbeschädigt und sauber zu trennen. Eine Wiederverwendung wird dadurch in der Praxis verhindert. |
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Stoffliche VerwertungGenerell ist die stoffliche Verwertung von Thermoplasten durch Einschmelzen und Umschmelzen in neue Formen möglich. Aus grundsätzlich ökologischen Überlegungen ist die stoffliche Verwertung der energetischen vorzuziehen, da dadurch Neukunststoff substituiert werden kann. Jedoch wird ein werkstoffliches Recycling von Kunststoffen aus Polyethylen (PE) dadurch erschwert, dass die Eigenschaften der Produkte im Wesentlichen durch die chemische Struktur beeinflusst werden. Durch das Einschmelzen von Polyethylen-Kunststoffen entsteht eine Mischung der Eigenschaften der verschiedenen PE-Typen und damit ein minderwertiges Recyclat. Auf der Baustelle können lediglich Plastikfolien separat als PE- und PP-Mix gesammelt werden. Aus diesem Kunststoff-Gemisch an Folien lassen sich wiederum Schutzfolien herstellen. Weil jedoch der Aufwand für das Sammeln relativ groß ist, die Sammellogistik noch kaum funktioniert und keine finanziellen Anreize bestehen, werden PE und PP-Folien noch wenig recycliert. |
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Energetische VerwertungAufgrund des Aufbaus ausschließlich aus Kohlenstoff und Wasserstoff besitzen Produkte aus Polyethylen einen hohen Heizwert. Sie sollten daher in Verbrennungsanlagen mit hohem Energienutzungsgrad energetisch verwertet werden. Gemäß den Angaben in den Ökoprofilen von PlasticsEurope beträgt der Heizwert von Polyethylen pro Kilogramm Kunststoff rund 52 - 54 MJ / kg. |
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Beseitigung / Verhalten auf der DeponieProdukte aus PE sind derzeit keine besonders überwachungsbedürftigen Abfälle. Gemäß TA-Siedlungsabfall 2005 müssen Abfälle aus PE energetisch verwertet werden. |
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EAK-Abfallschlüssel
Weitere mögliche EAK-Abfallschlüssel aufgrund der verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten sind ggf. in den zugeordneten Bauproduktgruppen enthalten. |
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QuellenEco-profiles of the European Plastics Industry, High-density Polyethylene (HDPE), Low-density Polyethylene (LDPE), Linear Low-density Polyethylene (LLDPE), PlasticsEurope, 2014 |


Gehen Sie, wie gewohnt über das große Ausklappmenü. Wenn Sie in dem linken Feld die Auswahl ändern möchten so entriegeln Sie einfach das Schloss durch anklicken.

