Produktgruppeninformation |
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Bildquelle: Informationsdienst Holz, mit freundlicher Genehmigung |
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BegriffsdefinitionKonstruktionsvollholz ist ein industriell gefertigtes Produkt für tragende Konstruktionen. Es besteht aus keilgezinkten, d. h. in der Länge kraftschlüssig mittels Keilzinkenverbindungen gestoßenen, verleimten oder nicht keilgezinkten Kanthölzern aus Nadelholz. Das Herstellverfahren der Lamellen entspricht dem für Brettschichtholz, wobei größere Einzelquerschnitte miteinander verklebt werden. Die Buchstabenkombination "KVH" ist eine geschützte Produktbezeichnung. Entsprechend einer Vereinbarung zwischen dem Bund Deutscher Zimmermeister (BDZ) und der Überwachungsgemeinschaft Konstruktionsvollholz e.V. unterliegt KVH® zusätzlichen, über die allgemeinen bauaufsichtlichen Anforderungen hinausgehenden Kontrollen. Keilgezinktes KVH® ist in der harmonisierten Produktnorm DIN EN 15497 geregelt. Darüber hinaus hat sich die Herstellergemeinschaft MH®MassivHolz e.V. zusammengeschlossen, welche die Konstruktionsvollhölzer MH-Natur®, MH-Fix® und MH-Plus® herstellen und vermarkten. Im Gegensatz zu KVH® sind bei der Produktion von MH®MassivHölzern Keilzinkungen und die Verwendung von Leimen nicht zugelassen. Nicht keilgezinktes Konstruktionsvollholz wird vor allem durch DIN EN 14081-1 und DIN 4074-1 geregelt. |
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Wesentliche BestandteileKonstruktionsvollholz besteht aus faserparallel miteinander verklebten, technisch getrockneten Bohlen oder Kanthölzern aus Nadelholz (Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche und Douglasie). Weitere Nadelhölzer sind gemäß DIN 1052:2008, Anhang H.2 (3) für die Herstellung von Konstruktionsvollholz erlaubt, aber nicht gebräuchlich. Für die Verklebung werden im Wesentlichen Polyurethan-Klebstoffe (PUR) oder Melamin-Urea-Formaldehyd (MUF) und ein entsprechender Härter (0,5 bis 4% bezogen auf dem Leimharzanteil), meist Ammoniumsalze wie Ammoniumnitrat eingesetzt. In sehr seltenen Fällen kommt Phenol-Resorzin-Formaldehyd (PRF) zum Einsatz. |
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CharakteristikKVH® ist auf Grund schärferer Vorgaben hinsichtlich des Einschnitts und der Holzfeuchte sehr formstabil und neigt nur wenig zur Rissbildung. Konstruktionsvollholz wird mit erhöhten Anforderungen an die Oberfläche gegenüber üblichem Schnittholz hergestellt. Im Gegensatz zu Balkenschichtholz (zwei- oder dreilagig bzw. Duo-Balken® oder Trio-Balken® genannt) besteht KVH® nur aus einer Lage. Entsprechend sind die Maximalmaße von KVH® auf 240 mm x 140 mm im Vergleich zu Balkenschichtholz (360 mm x 280 mm) beschränkt, woraus ein dimensionsbedingter Anwendungsbereich resultiert. |
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Besonders wichtige Eigenschaft hinsichtlich Umwelt- und GesundheitsrelevanzDie fossilen Treibhausgasemissionen fallen bei KVH® durchschnittlich niedriger aus als bei den flächig verleimten Vollholzprodukten (Balkenschichtholz, Brettschichtholz, Brettsperrholz) (Rüter & Diederichs 2012). |
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LieferzustandDie Produkte werden in Balkenform mit folgenden Vorzugsmaßen geliefert: Min. Höhe: 100 mm bis max. Höhe: 240 mm |
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Anwendungsbereiche (Besonderheiten)KVH® findet für tragende Bauteile in Konstruktionen des Holzrahmen- bzw. Holzhausbaus sowie im Brückenbau Verwendung. Nähere Informationen zu den Anwendungsbereichen, insbesondere den relevanten Nutzungs- und Gebrauchsklassen finden sich auf folgender Seite der Überwachungsgemeinschaft Konstruktionsvollholz e. V. |
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DIN 1052-10: 2024-12: Holzbauwerke - Herstellung und Ausführung von Holzbauwerken - Teil 10: Ergänzende Bestimmungen zu Verbindungsmitteln und nicht europäisch geregelten geklebten Produkten und Bauarten DIN 4074-1 – Visuelle Sortierregeln für Nadelholz DIN EN 14081-1 – Visuelle und maschinelle Sortierung DIN EN 15497:2014-07: Keilgezinktes Vollholz für tragende Zwecke - Leistungsanforderungen und Mindestanforderungen an die Herstellung Holz Lexikon 2003: DRW-Verlag Weinbrenner GmbH & Co., Leinefelden Echterdingen. ISBN 3-87181-355-9. Informationsdienst Holz: Bauen und Leben mit Holz, Spezial März 2013, DHWR Deutscher Holzwirtschaftsrat e.V. (Hrsg), (Online-Quelle) Institut Bauen und Umwelt 2018: Branchen EPD nach ISO 14025 und EN 15804 für Konstruktionsvollholz (KVH®). Deklarationsnummer EPD-SHL-20180036-IBG1-DE. Deklarationsinhaber: Überwachungsgemeinschaft Konstruktionsvollholz e. V, (Online-Quelle) Konstruktionsvollholz KVH ® und Balkenschichtholz (Duobalken®, Triobalken®), holzbau handbuch | REIHE 4 | TEIL 2 | FOLGE 1, Überwachungsgemeinschaft Konstruktionsvollholz e.V. (Hrsg.), 5. Auflage, März 2020, abrufbar unter (Online-Quelle) KVH® und Balkenschichtholz – Holzbaustoffe nach europäischer Norm, Überwachungsgemeinschaft Konstruktionsvollholz e.V., März 2019, abrufbar unter (Online-Quelle) Vereinbarung über KVH® (Konstruktionsvollholz) aus Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche und Douglasie, Überwachungsgemeinschaft Konstruktionsvollholz e.V. und Holzbau Deutschland - Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V., 2015, (Online-Quelle) Vereinbarung über Konstruktionsvollholz MH® aus Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche und Douglasie, Herstellergemeinschaft MH® Massivholz e.V. und Holzbau Deutschland - Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V., 2015, (Online-Quelle)
Übersicht aktualisiert 2025 |
Risikobetrachtung Lebenszyklusphasen |
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Planungs- und Ausschreibungshilfen |
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Umweltdeklarationen |
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Bewertungssystem |
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Technisches |
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Technische DatenBei Holz wird im Hinblick auf strukturelle Merkmale (z. B. Faserstruktur, Jahrringe) zwischen axialer, radialer und tangentialer Richtung unterschieden. Holz ist ein anisotroper Werkstoff, da seine Eigenschaften deutlich richtungsabhängig ausgeprägt sind.
Wichtige physikalische Kennwerte von Holz sind: Feuchte, Rohdichte und Festigkeit, wobei Abhängigkeiten untereinander bestehen. Fast alle Eigenschaften sind zudem stark von der jeweiligen Holzart abhängig. Rohdichte Konstruktionsvollholz ist ab Festigkeitsklasse C24 erhältlich, welche nach DIN EN 338 eine charakteristische Rohdichte von 350 [kg/m³] aufweist (Holzfeuchte 12-15%). Die Rohdichte hängt von der Holzfeuchte ab, die deshalb immer mit angegeben werden sollte. Der Wert der Darrdichte ρ0 (Rohdichte bei 0% Holzfeuchte) liegt etwa 10% unter dem Wert der Rohdichte im lufttrockenen Zustand (Holzfeuchte 12-15%). Weiterhin variiert die Rohdichte mit der verwendeten Holzart. Innerhalb einer Holzart können jedoch auch erhebliche Unterschiede vorliegen, was durch Standort- und wachstumsbedingte Einflüsse zu erklären ist. Druckfestigkeit Nach DIN EN 338 liegen die charakteristischen Druckfestigkeitswerte der Festigkeitsklassen C24 bis C30 bei faserparalleler Belastung und einem Feuchtegehalt von ca. 12 % zwischen 21 und 23 [N/mm²]. Wärmeleitfähigkeit Die Wärmeleitfähigkeit des Holzes ist abhängig von der Richtung, der Rohdichte und der Feuchte. In Faserrichtung ist sie ca. doppelt so hoch wie quer dazu und steigt in beiden Richtungen mit zunehmender Rohdichte an. Bei gleicher Rohdichte ist die Wärmeleitfähigkeit von Vollholz höher als die von Span- und Faserplatten. Nach DINV 4108-4 liegt der tabellierte Rechenwert der Wärmeleitfähigkeit für die meisten einheimischen Nadelhölzer, die üblicherweise für KVH® verwendet werden, bei 0,13 [W/m*K]. Wärmespeicherkapazität Leitwert: 1700 [J/kg*K] Info: Die angegebene Wärmespeicherkapazität bezieht sich auf einen Feuchtegehalt von 15 % und ist nahezu unabhängig von Holzart und -dichte. Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl von 20 bis 200 Info: Der Wasserdampfdiffusionswiderstand ist dimensionslos und stark vom Feuchtegehalt abhängig. Feuchtes Holz weist geringere µ-Werte auf als trockenes Holz. Baustoffklasse nach DIN 4102-1 Konstruktionsvollholz ist der Brandklasse B2, d.h. normalentflammbar zugeordnet. Euroklasse nach DIN EN 13501-1 Konstruktionsvollholz ist der Brandklasse D-d0 zugeordnet. Färbung Gelblich-weiß (Splintholz) bis rosa-braun (bei Nadelhölzern mit Farbkern) Beständigkeit Entspricht unabhängig vom verwendeten Klebstoff der natürlichen Dauerhaftigkeit der jeweiligen Holzart unter Berücksichtigung der Einbausituation. Weitere wichtige Kennwerte für den Baustoff HolzBiegefestigkeit Hierbei handelt es sich um die zum Bruch einer Probe führenden Biegespannung. KVH®, das den Festigkeitsklassen C24 bis C30 zugeordnet ist, weist nach DIN EN 338 Biegefestigkeiten (5% Quantilwert) zwischen 24 und 30 N/mm² auf. Elastizitätsmodul (E-Modul) Der E-Modul ist ein Maß für die Verformungssteifigkeit eines Körpers oder Stoffes bei mechanischer Beanspruchung im elastischen Bereich. KVH®, das den Festigkeitsklassen C24 bis C30 zugeordnet ist, weist nach DIN EN 338 E-Module (charakteristische Mittelwerte parallel zur Faser) zwischen 11 und 12 kN/mm² auf. Zugfestigkeit Die Zugfestigkeit ist die Spannung, die im Zugversuch aus der maximal erreichten Zugkraft bezogen auf den ursprünglichen Querschnitt der Probe errechnet wird. Nach DIN EN 338 liegen die charakteristischen Zugfestigkeiten für KVH® (parallel zur Faserrichtung) je nach Festigkeitsklasse (C24 bis C30) zwischen 8 und 30 N/mm². Brinellhärte Bei der Ermittlung der Brinellhärte wird eine Stahlkugel (Durchmesser: 10 mm) mit einer je nach Holzhärte zwischen 100 und 1000 N variierenden Kraft in das Holz gedrückt. Die Brinellhärte ist das Verhältnis der aufgewendeten Kraft zur Größe der Eindrucksfläche. Sie liegt bei europäischen Nadelhölzern auf der Seitenfläche im Durchschnitt zwischen 12 und 20 N/mm². Bei Laubhölzern liegt die Brinellhärte höher (z.B. Buche: 33 N/mm²). |
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Referenz |
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Technische Regeln (DIN, EN)KVH® kann nach DIN EN 1995 (Eurocode 5) Bemessung und Konstruktion von Holzbauten, Teil 1-1 Allgemeine Regeln und Regeln für den Hochbau, in den Nutzungsklassen 1, 2 und 3 verwendet werden. Nutzungsklassen nach DIN EN 1995Konstruktionsvollholz kann nach DIN EN 1995 (Eurocode 5) Bemessung und Konstruktion von Holzbauten, Teil 1-1 Allgemeine Regeln und Regeln für den Hochbau, in den Nutzungsklassen 1, 2 und 3 verwendet werden.
HolzschutzEin Überblick bzgl. der Holzschutzmittelauswahl in Abhängigkeit von der Gebrauchsklasse (GK) nach DIN EN 68800 gibt nachfolgende Tabelle.
Iv = gegen Insekten vorbeugend wirksam; P = gegen Pilze vorbeugend wirksam; W = witterungsbeständig; E = moderfäulig Die Tabelle zeigt, dass in GK 0 infolge der nicht vorhandenen Gefährdung durch Insekten oder Pilze der Einsatz von Holzschutzmitteln nicht erforderlich ist. Von GK 1 bis GK 4 steigen die Anforderungen an das Holzschutzmittel stetig an. Detailierte Informationen zum Holzschutz finden Sie im Lexikon. Je nach Anwendungsfall besteht die Möglichkeit der Holzmodifikation und Hydrophobierung von Konstruktionsvollholz als Alternative zum Holzschutzmitteleinsatz. CE- und Ü-KennzeichenKonstruktionsvollholz gemäß nationaler Zulassung wird mit dem Übereinstimmungszeichen (Ü-Zeichen), solches gemäß europäischer Zulassung mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet. Bei Verwendung von nicht gekennzeichneten Vollholzprodukten für tragende Konstruktionen liegt ein Verstoß gegen das Baurecht vor. Die internationale CE-Kennzeichnung garantiert die Übereinstimmung respektive Konformität mit den bauaufsichtlich eingeführten technischen Regeln. Die Kennzeichnung findet sich auf dem Produkt selbst, dem Warenbegleitschein oder der Verpackung. Sie gibt den Hersteller, die Produktbezeichnung, die Sortierklasse und den Tag der Herstellung an. Die CE-Kennzeichnung erfolgt auf Grundlage der DIN EN 14081-1, die in Verbindung mit der Anwendungsnorm DIN 20000-5 bauaufsichtlich eingeführt ist. Sortier- und FestigkeitsklassenKVH® ist verfügbar in den Sortierklassen S10 TS und S13 TS, die gemäß DIN EN 1912 den Festigkeitsklassen C24 bzw. C30 nach EN 338 zugeordnet werden können. Darüber hinaus müssen alle KVH® die ergänzenden privatrechtlichen Vorgaben der Vereinbarung über KVH® erfüllen. http://www.kvh.eu/kvh/anforderungen-an-konstruktionsvollholz-kvh/ |
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QuellenInstitut Bauen und Umwelt 2012: Branchen-EPD nach ISO 14025 und EN 15804 für Konstruktionsvollholz (KVH®). Deklarationsinhaber: Überwachungsgemeinschaft Konstruktionsvollholz e. V. Holz Lexikon 2003: DRW-Verlag Weinbrenner GmbH & Co., Leinefelden Echterdingen. ISBN 3-87181-355-9. Überwachungsgemeinschaft Konstruktionsvollholz e. V. 2009: Technische Informationen KVH® (Keilgezinktes Vollholz), Duobalken®, Triobalken®. Informationsdienst Holz 2013: Bauen und Leben mit Holz Informationsdienst Holz 2000: Konstruktive Vollholzprodukte |
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Literaturtipps |
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Institut Bauen und Umwelt 2018: Branchen EPD nach ISO 14025 und EN 15804 für Konstruktionsvollholz (KVH®). Deklarationsnummer EPD-SHL-20180036-IBG1-DE. Deklarationsinhaber: Überwachungsgemeinschaft Konstruktionsvollholz e. V, (Online-Quelle) Konstruktionsvollholz KVH ® und Balkenschichtholz (Duobalken®, Triobalken®), holzbau handbuch | REIHE 4 | TEIL 2 | FOLGE 1, Überwachungsgemeinschaft Konstruktionsvollholz e.V. (Hrsg.), 5. Auflage, März 2020, abrufbar unter (Online-Quelle) KVH® und Balkenschichtholz – Holzbaustoffe nach europäischer Norm, Überwachungsgemeinschaft Konstruktionsvollholz e.V., März 2019, abrufbar unter (Online-Quelle) Weitere Literaturtipps finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Literaturtipps"
Literaturtipps aktualisiert 2025 |
Rohstoffe / Ausgangsstoffe |
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Hauptbestandteile
In der Regel werden für die Herstellung von KVH® PUR-Klebstoffe und MUF-Klebstoffe eingesetzt. In sehr seltenen Fällen kommen auch Phenol Resorcin Formaldehydharze (PF Harze) zum Einsatz. Nach der Umweltproduktdeklaration des Instituts Bauen und Umwelt (IBU) 2018 für Konstruktionsvollholz enthält KVH® durchschnittlich folgende Bestandteile:
FlammschutzmittelFlammschutzmittel dienen der Verringerung der Entzündbarkeit von Holz, Holzwerkstoffen und Holzbauteilen. In den meisten Fällen kann durch ihren Einsatz die Entflammbarkeit von Holzprodukten von normal entflammbar (B2) auf schwer entflammbar (B1) verringert werden. Weiterführende Informationen zur Anwendung von Flammschutzmitteln im Zusammenhang mit Holzprodukten finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Herstellung". |
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Umwelt- und Gesundheitsrelevanz
Zusammensetzung nach Rohstoffherkunft Gewinnung der PrimärrohstoffeHolz Konstruktionsvollholz werden aus Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche oder Douglasie hergestellt. Weitere Nadelhölzer sind gemäß DIN 1052:2008, Anhang H.2 (3) für die Herstellung von Konstruktionsvollholz erlaubt, aber nicht gebräuchlich. Informationen zur Gewinnung der Primärrohstoffe, zu Waldflächenanteilen und flächenbezogener Produktivität sowie zu Waldbewirtschaftungsformen in Deutschland finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Rohstoffe. Melamin-Urea-Formaldehyd (MUF) Phenol Resorcin Formaldehydharze (PF Harze) VerfügbarkeitAllgemeine Informationen zur Verfügbarkeit von Holzrohstoffen in Deutschland finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Rohstoffe". Verwendung von Recyclingmaterialien / ProduktionsabfällenFür die Herstellung von Konstruktionsvollholz werden keine Recyclingmaterialen / Produktionsabfälle verwendet. Landinanspruchnahme (Landuse)Allgemeine Informationen zu waldbezogener Landnutzung in Deutschland finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Rohstoffe". |
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QuellenInstitut Bauen und Umwelt 2018: EPD nach ISO 14025 und DIN EN 15804 für Konstruktionsvollholz (KVH®). Deklarationsnummer EPD-SHL-20180036-IBG1-DE. Deklarationsinhaber: Überwachungsgemeinschaft Konstruktionsvollholz e. V.; (Online-Quelle) Basisdaten Wald und Holz 2025, Herausgeber: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR), 4. Auflage, 2025, Gülzow-Prüzen, (Online-Quelle)
Rohstoffe aktualisiert 2025 |
Herstellung |
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Prozesskette
Quelle: Rüter & Diederichs 2012 |
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HerstellungsprozessDas auf unter 18 % getrocknete konventionelle Schnittholz (kammergetrocknetes Schnittholz) wird vorgehobelt und visuell bzw. maschinell nach Festigkeit sortiert (Hobelware). Identifizierte Kantholzabschnitte mit festigkeitsvermindernden Stellen werden in Abhängigkeit der erwünschten Festigkeitsklasse ausgekappt. Die so entstandenen Kanthölzer werden je nach gewünschter Länge ggf. durch Keilzinkenverbindung zu endlos langen Lamellen verklebt. Nach Aushärtung, bei nicht keilgezinktem Konstruktionsvollholz unmittelbar nach der Festigkeitssortierung, wird der Rohling gehobelt, gefast, abgebunden und verpackt. |
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Umweltindikatoren / HerstellungReferenz EnergieaufwandErneuerbare Energieträger werden vornehmlich in Form von Holz zur Erzeugung von Prozesswärme eingesetzt. Nicht erneuerbare Energie wird hauptsächlich zur Stromerzeugung und in Form von Kraftstoffen für die Transportprozesse eingesetzt (Rüter & Diederichs 2012). Weisen alle Bindemittel beinhaltenden Konstruktionshölzer (KVH®, Brettschichtholz, Balkenschichtholz, Brettsperrholz) einen ähnlich hohen erneuerbaren Energiebedarf auf, so fällt der nicht-erneuerbare Primärenergiebedarf von KVH®u.a. aufgrund des mit 0,1 % sehr geringen Klebstoffanteils niedriger aus. Außerdem wird KVH® im Gegensatz zu Brettschichtholz, Balkenschichtholz und Brettsperrholz aus nur 1 Lamelle hergestellt, so dass der Verleimprozess mehrerer Lagen wegfällt. Mehr Informationen zu der in der Herstellung der einzelnen Holzprodukte zum Einsatz kommenden Primärenergie finden sich in (Rüter & Diederichs 2012). |
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Charakteristische EmissionenBei der Herstellung von Vollholzprodukten treten Emissionen insbesondere bei der Trocknung und bei der Verbrennung von Holz auf. Informationen zu Mengen und Zusammensetzungen jener Emissionen finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Herstellung". Der geringe Klebstoffanteil sowie das Fehlen einer Dickenverleimung bedingt einen niedrigen Energieaufwand. Dadurch ist das Globale Erwärmungspotenzial (aus fossilen Quellen) von KVH® deutlich geringer als das der den flächig verleimten Konstruktionshölzer Brettschichtholz, Balkenschichtholz und Brettsperrholz. Angaben zu den Haupteinflussfaktoren während der Produktion von Konstruktionsvollholz auf die Ökobilanzindikatoren finden sich in (Rüter & Diederichs 2012). |
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Maßnahmen GesundheitsschutzEin gesundheitliches Risiko stellt Holzstaub dar. Informationen dazu finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Herstellung“ sowie im Lexikonbegriff. Erhöhte Isocyanatexposition aus dem PUR-Klebstoff bzw. Formaldehydexposition aus dem MUF-Klebstoff muss durch entsprechende Maßnahmen (z.B. Einhausungen und Absaugungen) vermieden werden (siehe auch "Bauprodukte aus Holz, Herstellung“). |
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Maßnahmen UmweltschutzDie im Werk entstehende Abluft muss gemäß der gesetzlichen Bestimmungen gereinigt werden. Es entstehen keine Belastungen von Wasser und Boden. Die Abwässer werden in das lokale Abwassersystem eingespeist. |
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TransportNach einer 27 KVH® - Produzenten in ganz Deutschland berücksichtigenden Ökobilanzstudie (Rüter und Diederichs 2012) liegt die durchschnittliche Transportdistanz der für die Herstellung notwendigen Holzrohstoffe bei etwa 175 km und ist damit wie für alle Konstruktionshölzer deutlich länger als jene von kammergetrocknetem Nadelschnittholz (111 km). Etwa 80 % der bezogenen Holzrohstoffe stammen aus Deutschland. Weitere, allgemeine Informationen zum Transport von Rundholz finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Transport". |
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QuellenInstitut Bauen und Umwelt 2018: Branchen EPD nach ISO 14025 und EN 15804 für Konstruktionsvollholz (KVH®). Deklarationsnummer EPD-SHL-20180036-IBG1-DE. Deklarationsinhaber: Überwachungsgemeinschaft Konstruktionsvollholz e. V, (Online-Quelle)
Herstellung aktualisiert 2025 |
Verarbeitung |
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Technische Hinweise / VerarbeitungsempfehlungenKonstruktionsvollholz kann mit den für die Vollholzbearbeitung üblichen Werkzeugen bearbeitet werden. Um tertiäre Bläue zu vermeiden, ist bei der Lagerung von Konstruktionsvollholz auf trockene Bedingungen zu achten. Neben der Wahl einer geeigneten Holzart und Holzqualität ist gemäß DIN 68800 Teil 2 & Teil 3 ein vorbeugender baulicher Holzschutz bzw., wenn nicht anders möglich, ein chemischen Holzschutz anzuwenden. |
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Arbeitshygienische RisikenAllgemeinesBei der Verarbeitung ist die Konzentration von Holzstaub in der Luft auf ein Mindestmaß zu beschränken. Bei der Verarbeitung der Produkte sind die üblichen Schutzmaßnahmen (Staubmaske, Handschuhe, Schutzkleidung, Staubabsaugung etc.) zu beachten. Mit Holzschutz- oder Flammschutzmittel behandeltes Konstruktionsvollholz kann borhaltig sein, so dass ihre Stäube beeinträchtigend für die Fortpflanzungsfähigkeit und fruchtschädigend (reproduktionstoxisch) sein können. In diesem Fall ist zur Vermeidung von Gesundheitsschäden während der Bearbeitung geeigneter Atemschutz (mindestens Partikelfilter FFP2 nach DIN EN 143) zu tragen. AGW-WerteAuf Baustellen sind Absaugemöglichkeiten häufig nicht vorhanden, so dass bei spanabhebenden Arbeiten Holzstaubemissionen auftreten können. Nach derzeitigem Stand der Technik ist eine Konzentration für Holzstaub in der Luft am Arbeitsplatz (Schichtmittelwert) von max. 2 mg/m³ einzuhalten. REACH / CLPDie REACH-Verordnung regelt die Herstellung, das Inverkehrbringen und den Umgang mit Industriechemikalien. Zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen, dient die CLP-Verordnung (Verordnung über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen), um ein hohes Schutzniveau für die menschliche Gesundheit und die Umwelt zu gewährleisten. Wird ein Produkt nicht als Stoff oder Gemisch, sondern als Erzeugnis eingestuft ist kein Sicherheitsdatenblatt (SDB) erforderlich und Gefahrstoffbezeichnungen entfallen. Lediglich besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) müssen ausgewiesen werden. Konstruktionsvollholz wird als Erzeugnis eingestuft. Aus diesem Grund ist kein Sicherheitsdatenblatt erforderlich und Gefahrstoffbezeichnungen entfallen. Produkt bezogene Informationen hierzu finden sich in den Sicherheitsdatenblättern (SDB) des Herstellers. |
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Nutzung |
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Umwelt- und Gesundheitsrisiken NeuzustandSchadstoffabgabe / Emissionen in den InnenraumFormaldehyd-EmissionenDer Formaldehyd-Gehalt von natürlich gewachsenem Vollholz ist sehr gering. Allgemeine Informationen zur Formaldehydemission finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Nutzung". KVH® ist aufgrund seines Klebstoffgehaltes, seiner Struktur und seiner Verwendungsform im Hinblick auf Formaldehyd emissionsarm. Selbst bei der Verwendung von MUF-Klebstoffen ist die Wahrscheinlichkeit einer erhöhten Formaldehydemission als sehr niedrig einzustufen (IBU 2012) . Bei der Verwendung von PUR-Klebstoffen oder EPI-Klebstoffen liegen die Formaldehydemissionswerte im Bereich des naturbelassenen Holzes (Ausgleichskonzentration um 0,004 ppm). MDI (Methylendiphenyldiisocyanat)Aufgrund der hohen Reaktivität des MDI gegenüber Wasser (Luft- und Holzfeuchte) ist davon auszugehen, dass mit PUR-Klebstoffen oder EPI-Klebstoffen verklebtes KVH® bereits kurze Zeit nach Herstellung und somit auch im Neuzustand und während der Nutzung eine MDI-Emission im Bereich des Nullwertes aufweist. VOC-EmissionenHolz gibt während der Nutzungsphase flüchtige organische Stoffe (VOC) in die Raumluft ab. Allgemeine Informationen zu VOC-Emissionen aus Holz und ihrer Gesundheitsrelevanz finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Nutzung". Schadstoffabgabe / Emissionen in den AußenraumNach heutigem Erkenntnisstand sind bei sachgerechter Verwendung von KVH® keine Gefährdungen für Wasser, Luft und Boden zu erwarten. |
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Umwelt- und Gesundheitsrisiken bei bestimmungsgemäßer NutzungSchadstoffabgabe / Emissionen in den InnenraumGemäß der EPD für KVH® (IBU 2012) sind nach heutigem Erkenntnisstand bei sachgerechter Verwendung keine gesundheitlichen Schäden und Beeinträchtigungen zu erwarten. Formaldehyd Die Formaldehydemissionen von KVH® während der Nutzung sind - wie auch im Neuzustand - sehr gering. MDI (Methylendiphenyldiisocyanat) Aufgrund der hohen Reaktivität des MDI gegenüber Wasser (Luft- und Holzfeuchte) ist davon auszugehen, dass mit PUR-Klebstoffen oder EPI-Klebstoffen verklebtes KVH® bereits kurze Zeit nach Herstellung und somit auch während der Nutzung eine Emission vom MDI unterhalb der Nachweisgrenze ist. VOC Allgemeine Informationen zu VOC-Emissionen aus Holz und zur Gesundheitsrelevanz finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Nutzung". Schadstoffabgabe / Emissionen in den AußenraumNach der Umweltproduktdeklaration für KVH® (IBU 2012) entstehen nach heutigem Erkenntnisstand keine Gefährdungen für Wasser, Luft und Boden bei bestimmungsgemäßer Nutzung des Produkts. |
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Umwelt- und Gesundheitsrisiken im SchadensfallBrandfallIm Brandfall verhält sich kammergetrocknetes Nadelschnittholz nicht tropfend. Die Toxizität der Brandgase entspricht der von naturbelassenem Holz. Bei Verwendung von Holzschutzmitteln (verlinken) können gefährliche Gifte freigesetzt werden. Unbehandeltes Nadelschnittholz ist den Brandklassen B2 (nach DIN 4102-1), d.h. normalentflammbar und D- s2 d0 (nach DIN EN 13501-1) zugeordnet. Nach DIN 4102-4 liegt die rechnerische Abbrandrate von Nadelholz genau wie die der Buche bei 0,8 mm/min. Im Vergleich dazu haben Laubhölzer mit Rohdichten von mehr als 600 kg/m³ Abbrandgeschwindigkeiten von ca. 0,56 mm/min. Aufgrund des sehr geringen (0,1 %), lediglich für die Keilzinkenverbindungen verwendeten Klebstoffanteils kann bei KVH® von ähnlichen Abbrandraten wie bei Nadelholz ausgegangen werden. WassereinwirkungGenerelle Hinweise zu temporärer Wassereinwirkung und Tauwasserbefall von Holz finden Sie "Bauprodukte aus Holz, Nutzung". Tertiäre Bläue Bei Bläue handelt es sich um eine bläuliche, blaugraue Verfärbung von Holz, die durch bestimmte Pilzarten hervorgerufen wird. Sie kommt bevorzugt auf Nadelhölzern, insbesondere auf Kiefer vor, während sie auf Laubhözern vergleichsweise selten zu finden ist. Von tertiärer Bläue ist die Rede, wenn bereits getrocknetes Holz wieder feucht wird und die mit dem Wasser eingetragen Bläueerreger noch vorhanden sind und erneut anfangen zu wachsen, was auch während Wassereinwirkung in der Nutzungsphase passieren kann. Bläuepilze selbst zerstören das Holz nicht, d.h. die Festigkeit und tragenden Eigenschaften des Holzes werden durch die Bläue nicht wesentlich beeinträchtigt. Dennoch sind sie ein Indikator für hohe Feuchtigkeit, was bedeutet, dass auch andere Holzschädlinge wie z. B. Porlinge, Blättlinge oder Schwämme ein gutes Wachstumsklima vorfinden, deren Befall das Holz schädigen kann. |
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Beständigkeit NutzungszustandDie Gebrauchsdauer von Holz und Holzprodukten bzw. deren Verwendbarkeit wird maßgeblich durch deren natürliche Dauerhaftigkeit sowie der Gebrauchsklasse, in der das Holzprodukt eingesetzt werden soll, bestimmt. Informationen hierzu finden Sie unter dem Lexikoneintrag Holzschutz. KVH® entspricht in seinen Komponenten und der Herstellung Lamellen von Brettschichtholz (BS-Holz). BS-Holz wird seit mehr als 100 Jahren eingesetzt. Bei bestimmungsgerechter Verwendung ist kein Ende der Beständigkeit bekannt oder zu erwarten. Unter der Rubrik Baustoff- und Gebäudedaten / Nutzungsdauern von Bauteilen findet sich auf dem Informationsportal Nachhaltiges Bauen eine Datenbank mit Nutzungsdauerangaben von ausgewählten Bauteilen des Hochbaus für den Leitfaden „Nachhaltiges Bauen“. Dauerhaftigkeit nach DIN EN 350-2Dauerhaftigkeit gegenüber holzzerstörenden Pilzen Hinsichtlich der natürlichen Dauerhaftigkeit gegen holzzerstörende Pilze ist die vorwiegend zur Herstellung von KVH® verwendete Holzart Fichte als wenig dauerhaft (Klasse 4) eingestuft. Ebenfalls zum Einsatz kommende Douglasien und Lärchen sind als wenig bis mäßig dauerhaft eingestuft (Klassen 3-4). Dauerhaftigkeit gegenüber Hausbock, Gemeinem Nagekäfer, Bohrkäfer und aschgrauem Abendbock Fichte ist gegenüber Käferbefall der Klasse SH (auch das Kernholz ist als anfällig bekannt) zugeordnet. Douglasie, Kiefer und Lärche fallen in die Klasse S (anfällig). Nach DIN EN 335-2 ist das Risiko für holzzerstörende als auch holzverfärbende Pilze bei Vollholz in Gebrauchsklasse (GK) 1 nach DIN EN 68800 allerdings unbedeutend. Von GK 2 bis GK 5 steigt das Risiko an. Das Risiko eines Insektenbefall tritt ab GK 1 mit ansteigender Wahrscheinlichkeit bis GK 5 auf. |
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InstandhaltungDie möglichen Instandhaltungsmaßnahmen variieren je nach Anwendungsfall im Innen- oder Außenraum. Allgemeine Informationen zur Instandhaltung von Holzprodukten im Baubereich finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Nutzung". |
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QuellenInformationsdienst Holz 2013: Bauen und Leben mit Holz Institut Bauen und Umwelt 2012: EPD nach ISO 14025 und DIN EN 15804 für Konstruktionsvollholz (KVH®). Deklarationsinhaber: Überwachungsgemeinschaft Konstruktionsvollholz e. V.; http://bau-umwelt.de/download/C28096ce4X1416f018609XY1c08/EPD_UeKH_2012111_D.pdf |
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Umwelt- und Gesundheitsrisiko RückbauReferenz |
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WiederverwendungReferenz |
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Stoffliche VerwertungReferenz |
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QuellenNachnutzung aktualisiert 2025 |


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