Produktgruppeninformation |
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BegriffsdefinitionBrettschichtholz (BS-Holz oder BSH) ist ein industriell gefertigtes Produkt für tragende Zwecke und besteht aus mindestens drei faserparallel miteinander verklebten Brettern oder Brettlamellen aus getrocknetem Nadelholz. DIN EN 14080:2013 enthält Standards zur Fertigung und Anforderungen an mechanische und andere Eigenschaften von Brettschichtholz. |
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Wesentliche BestandteileBrettschichtholz wird vorwiegend aus Fichte hergestellt. Gemäß DIN EN 14080:2013 sind auch die Nadelholzarten Tanne, Kiefer, Lärche und Douglasie zulässig, jedoch werden sie seltener verwendet. Weitere zulässige, aber unübliche Holzarten sind z. B. Pappel, Schwarzkiefer, Southern Pine, Western Hemlock und Yellow Cedar. Für die duroplastische Verklebung werden Melamin-Urea–Formaldehyd (MUF) oder Polyurethan (PUR) sowie Emulsion-Polymer-Isocyanat (EPI) Klebstoffe eingesetzt. Phenol-Resorzin-Formaldehyd-Klebstoffe (PRF) werden seltener und üblicherweise nur für besondere Anforderungen eingesetzt. |
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CharakteristikBrettschichtholz ist aufgrund der Festigkeitssortierung des Ausgangsmaterials und des schichtweisen Aufbaus vergütet und hat höhere Tragfähigkeiten als übliches Bauholz. BS-Holz ist sehr formstabil, neigt im Gegensatz zu Vollholz kaum zu Rissbildung und kann in einer Ebene oder gekrümmt hergestellt werden. Da Brettschichtholz aus mindestens drei übereinander angeordneten Lagen hergestellt wird, sind bedeutend größere Dimensionen als bei Balkenschichtholz möglich. Brettschichtholz kann daher für weit überspannende Konstruktionen wie z. B. Industriehallendächer verwendet werden. |
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Besonders wichtige Eigenschaft hinsichtlich Umwelt- und GesundheitsrelevanzDie fossilen Treibhausgasemissionen fallen bei den flächig verleimten Vollholzprodukten (Balkenschichtholz, Brettschichtholz, Brettsperrholz) durchschnittlich höher aus als bei KVH® und kammergetrocknetem Nadelschnittholz (Rüter & Diederichs 2012). |
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LieferzustandBrettschichtholz wird in folgenden Vorzugsmaßen gefertigt. Die zulässigen Maße können herstellerspezifisch und in Abhängigkeit der jeweiligen Zulassung (abZ oder ETA) variieren:
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Anwendungsbereiche (Besonderheiten)Standardbauteile aus Brettschichtholz werden bevorzugt für höher beanspruchte oder sichtbar bleibende tragende Bauteile verwendet. Die häufigsten Anwendungsbereiche sind Dachkonstruktionen, Balkenlagen und Stützen im Wohn- und Gewerbebau sowie Pfettenlagen und Wandriegel im Hallenbau. Brettschichtholz wird als Konstruktionsholz für Unterzüge, Träger, Riegel, Stützen und Pfosten im Bauwesen eingesetzt. Sonderbauteile aus BS-Holz mit inhomogenem Querschnittsaufbau werden auftragsbezogen hergestellt und in Bauwerken verschiedenster Form und Nutzung eingesetzt. |
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Holz Lexikon 2003: DRW-Verlag Weinbrenner GmbH & Co., Leinefelden Echterdingen. ISBN 3-87181-355-9. BSP-Holz (Online-Quelle) Informationsdienst Holz: Bauen mit Brettsperrholz - Tragende Massivholzelemente für Wand, Decke und Dach, Holzbau Handbuch Reihe 4, Teil 6, Folge 1, Studiengemeinschaft Holzleimbau e.V. (Hrsg.), 4. inhaltlich unveränderte Auflage 08/2016, Wuppertal, (Online-Quelle) Institut Bauen und Umwelt 2018: Umwelt-Produktdeklaration nach ISO 14025 und EN 15804 für Brettsperrholz, Deklarationsnummer EPD-SHL-20180035-IBG1-DE, Deklarationsinhaber Studiengemeinschaft Holzleimbau e.V. und Überwachungsgemeinschaft Konstruktionsvollholz e.V. , Herausgeber und Programmhalter Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU), Ausstellungsdatum 15.10.2018, (Online-Quelle)
Übersicht aktualisiert 2025 |
Risikobetrachtung Lebenszyklusphasen |
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Planungs- und Ausschreibungshilfen |
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Bewertungssystem |
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Technisches |
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Technische DatenDie Struktur des Holzes unterscheidet sich aufgrund der Wachstumsbedingungen in der jeweiligen anatomischen Richtung. Holz ist daher ein anisotroper Werkstoffe, seine Merkmale und Eigenschaften sind in axialer, radialer und tangentialer Richtung unterschiedlich.
Wichtige physikalische Kennwerte des Holzes sind seine Feuchte, Rohdichte und Festigkeit, wobei Abhängigkeiten untereinander bestehen, darüber hinaus unterscheiden sich die verschiedenen Holzarten voneinander. Aus den Holzeigenschaften und der Verfügbarkeit bzw. Nachhaltigkeit leiten sich die für das Bauwesen relevanten Holzarten ab. Als Nadelholz werden typischerweise Fichte, Kiefer, Tanne, Lärche und bedingt Douglasie verwendet. Typische bei uns verwendete Laubhölzer sind Eiche und Buche. Für meist dekorative Zwecke werden Pappel, Esche, Ahorn, Kirsche und viele weitere Laubholzarten verwendet. Für das Bauen mit Holz ist ausschließlich Holz mit einer mittleren Holzfeuchte von ≤ 18 % zu verwenden. Aufgrund der Sortierung des Rohholzes für die Verwendung von Balkenschichtholz werden Faserabweichungen und Fehlstellen im Holz minimiert, weshalb geringere Schwankungsbreiten der Festigkeitswerte als bei Nadelschnittholz zu erwarten sind. RohdichteBrettschichthölzer in den Festigkeitsklassen GL24c bis GL32c haben nach DIN EN 14080:2013-09 charakteristische Rohdichten von 350 bis 410 kg/m³ (Holzfeuchte 12-15%). Info: Die Rohdichte hängt von der Holzfeuchte ab, die deshalb immer mit angegeben werden sollte. Der Wert der Darrdichte ρ0 (Rohdichte bei 0% Holzfeuchte) liegt etwa 10% unter dem Wert der Rohdichte im lufttrockenen Zustand (Holzfeuchte 12-15%). Die Rohdichte variiert mit der verwendeten Holzart. Innerhalb einer Holzart können jedoch auch erhebliche Unterschiede vorliegen, was durch Standort- und wachstumsbedingte Einflüsse zu erklären ist. DruckfestigkeitCharakteristische Druckfestigkeiten von Brettschichtholz liegen bei 24 (GL24h) bis 26,5 N/mm2 (GL32c). Info: Bei den Angaben handelt es sich um die nach nach DIN EN 14080:2013-09 charakteristischen Werte der Festigkeitsklassen GL24c bis GL32c bei faserparalleler Belastung und einem Feuchtegehalt von ca. 12 %. WärmeleitfähigkeitLeitwert: 0,13 W/m*K WärmespeicherkapazitätLeitwert: 1700 J/kg*K Info: Die angegebene Wärmespeicherkapazität bezieht sich auf einen Feuchtegehalt von 15 % und ist nahezu unabhängig von Holzart und -dichte. Wird jedoch die Holzbauweise betrachtet, so ist die Gesamtmasse bspw. des Wandaufbaus, welcher ein bestimmtes Volumen besitzt, für die Wärmespeicherkapazität entscheidend. Eine Tafelbauweise besitzt im Gegensatz zu einer Massiven Holzwand eine deutlich geringere Masse und somit auch eine geringere Wärmespeicherkapazität. Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl40 Info: Der Wasserdampfdiffusionswiderstand µ ist eine dimensionslose Zahl und variiert mit dem Feuchtegehalt, Dichte, Struktur und der Art der Verklebung. Der Wert kann bei natürlichem Holz zwischen 20 und 200 schwanken. Im Vergleich beträgt der Wasserdampfdiffusionswiderstand bei Beton 100 bis 130. Baustoffklasse nach DIN 4102-1:1998-05Brettschichtholz ist der Brandklasse B2, d. h. normalentflammbar zugeordnet. Euroklasse nach DIN EN 13501-1:2010-01Brettschichtholz ist der Brandklasse D-d0 zugeordnet. FärbungGelblich-weiß (Splintholz) bis rötlich-braun (bei Nadelhölzern mit Farbkern) BeständigkeitEntspricht der natürlichen Dauerhaftigkeit der eingesetzten Holzart unter Berücksichtigung der Einbausituation. Weitere wichtige Kennwerte für den Baustoff HolzBiegefestigkeitHierbei handelt es sich um die zum Bruch einer Probe führende Biegespannung. Charakteristische faserparallele Biegefestigkeiten für Brettschichtholz der Einzellamellen liegen zwischen 24 (C 24) und 40 N/mm2 (C 40). Einzelheiten zu homogenem und kombiniertem Brettschichtholz sind der DIN 1052:2008 Tabelle F.10 bzw. der DIN EN 14080:2013-09 zu entnehmen. Elastizitätsmodul (E-Modul)Der E-Modul ist ein Maß für die Verformungssteifigkeit eines Körpers oder Stoffes bei mechanischer Beanspruchung im elastischen Bereich. Der faserparallele E-Modul von Brettschichtholz liegt nach DIN EN 14080:2013-09 je nach Festigkeitsklasse zwischen 11600 (GL24) und 13700 N/mm² (GL32), der rechtwinklige E-Modul beträgt 370 bzw. 400 N/mm². ZugfestigkeitDie Zugfestigkeit ist die Spannung, die im Zugversuch aus der maximal erreichten Zugkraft bezogen auf den ursprünglichen Querschnitt der Probe errechnet wird. Die charakteristischen Werte der faserparallelen Zugfestigkeit nach DIN EN 14080:2013-09 von Brettschichtholz liegen je nach Festigkeitsklasse bei 11,5 (GL24) bis 19,5 N/mm² (GL32). BrinellhärteBei der Ermittlung der Brinellhärte wird eine Stahlkugel (Durchmesser: 10 mm) mit einer je nach Holzhärte zwischen 100 und 1000 N variierenden Kraft in das Holz gedrückt. Die Brinellhärte ist das Verhältnis der aufgewendeten Kraft zur Größe der Eindrucksfläche. Sie liegt bei europäischen Nadelhölzern auf der Seitenfläche im Durchschnitt zwischen 12 und 20 N/mm² (Hirnholz bei Kiefer bis 40 N/mm2). Bei Laubhölzern liegt die Brinellhärte der Seitenflächen im Mittel höher (z. B. Buche: 33 N/mm²). |
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Referenz |
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Technische Regeln (DIN, EN)Brettschichtholz kann nach DIN 1995 (Eurocode 5) Bemessung und Konstruktion von Holzbauten, Teil 1-1 Allgemeine Regeln und Regeln für den Hochbau bzw. nach DIN 1052:2008 Entwurf, Berechnung und Bemessung von Holzbauwerken - Allgemeine Bemessungsregeln und Bemessungsregeln für den Hochbau in den Nutzungsklassen 1, 2 und 3 verwendet werden.
HolzschutzBrettschichtholz gemäß EN 14080:2013, welches mit Holzschutzmitteln behandelt wurde ist durch eine bauaufsichtliche Zulassung auf Gesundheitsverträglichkeit zu beurteilen. Ein Überblick bzgl. der Holzschutzmittelauswahl in Abhängigkeit von der Gebrauchsklasse nach DIN 68800-3:2012-02 gibt nachfolgende Tabelle.
Iv = gegen Insekten vorbeugend wirksam; P = gegen Pilze vorbeugend wirksam; W = auch für Holz, das der Witterung ausgesetzt ist, jedoch weder im ständigen Erd- noch Wasserkontakt; E = auch für Holz, das extremer Beanspruchung ausgesetzt ist (z. B. im ständigen Erdkontakt) Die Tabelle zeigt, dass in GK 0 infolge der nicht vorhandenen Gefährdung durch Insekten oder Pilze der Einsatz von Holzschutzmitteln nicht erforderlich ist. Von GK 1 bis GK 4 steigen die Anforderungen an das Holzschutzmittel stetig an. Detaillierte Informationen zum Holzschutz finden Sie im Lexikon. Je nach Anwendungsfall besteht die Möglichkeit der Holzmodifikation und Hydrophobierung von Brettschichtholz als Alternative zum Holzschutzmitteleinsatz. CE- und Ü-KennzeichenBrettschichtholz gemäß nationaler Zulassung wird mit dem Übereinstimmungszeichen (Ü-Zeichen), solches gemäß europäischer Zulassung mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet. Bei Verwendung von nicht mit dem CE-Kennzeichen versehenen Vollholzprodukten für tragende Konstruktionen liegt ein Verstoß gegen das Baurecht vor. Die internationale CE-Kennzeichnung garantiert die Übereinstimmung respektive Konformität mit den bauaufsichtlich eingeführten technischen Regeln. Die Kennzeichnung findet sich auf dem Produkt selbst, dem Warenbegleitschein oder der Verpackung. Sie gibt den Hersteller, die Produktbezeichnung, die Sortierklasse und den Tag der Herstellung an. Die CE-Kennzeichnung erfolgt auf Grundlage der DIN EN 14080:2013, die in Verbindung mit der Anwendungsnorm DIN 20000-5 bauaufsichtlich eingeführt ist. Auch schutzmittelbehandeltes Bauholz wird nach DIN EN 15228 (2009) „Bauholz – Bauholz für tragende Zwecke mit Schutzmittelbehandlung gegen biologischen Befall“ mit einer CE-Kennzeichnung versehen. FestigkeitsklassenGemäß DIN EN 1912:2013-10 kann Brettschichtholz den Festigkeitsklassen GL 24 h, GL 24c, GL 28c, GL 32c zugeordnet werden. Überwachungszeichen BS-HolzDas Überwachungszeichen BS-Holz wurde von BS-Holz produzierenden Firmen ins Leben gerufen. Das Ziel der Zeicheninhaber ist es, eine über die bauaufsichtlichen Anforderungen hinaus gehenden Qualität zu produzieren und zu dokumentieren. |
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QuellenInstitut Bauen und Umwelt 2012: EPD nach ISO 14025 und EN 15804 für Brettschichtholz. Deklarationsinhaber: Studiengemeinschaft Holzleimbau e. V. DIN EN 14080:2013-09: Holzbauwerke - Brettschichtholz und Balkenschichtholz - Anforderungen; Deutsche Fassung EN 14080:2013 DIN 1052:2008: Entwurf, Berechnung und Bemessung von Holzbauwerken - Allgemeine Bemessungsregeln und Bemessungsregeln für den Hochbau DIN EN 13501-1:2010-01: Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem Brandverhalten - Teil 1: Klassifizierung mit den Ergebnissen aus den Prüfungen zum Brandverhalten von Bauprodukten; Deutsche Fassung EN 13501-1:2007+A1:2009 DIN EN 1912:2013-10: Bauholz für tragende Zwecke - Festigkeitsklassen - Zuordnung von visuellen Sortierklassen und Holzarten; Deutsche Fassung EN 1912:2012 + AC:2013 DIN 1052:2008: Entwurf, Berechnung und Bemessung von Holzbauwerken - Allgemeine Bemessungsregeln und Bemessungsregeln für den Hochbau DIN EN 1995-1-1: Bemessung und Konstruktion von Holzbauten - Teil 1-1: Allgemeine Regeln und Regeln für den Hochbau DIN 4102-1:1998-05: Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen - Teil 1: Baustoffe; Begriffe, Anforderungen und Prüfungen DIN 68800-3:2012-02: Holzschutz - Teil 3: Vorbeugender Schutz von Holz mit Holzschutzmitteln Holz Lexikon 2003: DRW-Verlag Weinbrenner GmbH & Co., Leinefelden Echterdingen. ISBN 3-87181-355-9. www.brettschichtholz.de Informationsdienst Holz 2013: Bauen und Leben mit Holz Informationsdienst Holz 2000: Konstruktive Vollholzprodukte |
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Literaturtipps |
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Literaturtipps finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Literaturtipps" |
Rohstoffe / Ausgangsstoffe |
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Hauptbestandteile
Durchschnittliche Zusammensetzung nach Funktionen Nach der Umweltproduktdeklaration des Instituts Bauen und Umwelt (IBU) 2018 für Brettsperrholz liegen die Inhaltsstoffanteile von BSP durchschnittlich bei:
FlammschutzmittelFlammschutzmittel dienen der Verringerung der Entzündbarkeit von Holz, Holzwerkstoffen und Holzbauteilen. In den meisten Fällen kann durch ihren Einsatz die Entflammbarkeit von Holzprodukten von normal entflammbar (B2) auf schwer entflammbar (B1) verringert werden. Weiterführende Informationen zur Anwendung von Flammschutzmitteln im Zusammenhang mit Holzprodukten finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Herstellung". |
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Umwelt- und Gesundheitsrelevanz
Zusammensetzung nach Rohstoffherkunft Gewinnung der PrimärrohstoffeHolz Brettsperrholz wird aus Nadelholz (Fichte, Tanne, Kiefer oder Lärche) hergestellt. Informationen zur Gewinnung der Primärrohstoffe, zu Waldflächenanteilen und flächenbezogener Produktivität sowie zu Waldbewirtschaftungsformen in Deutschland finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Rohstoffe. Melamin-Urea-Formaldehyd (MUF) VerfügbarkeitAllgemeine Informationen zur Verfügbarkeit von Holzrohstoffen in Deutschland finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Rohstoffe". Verwendung von Recyclingmaterialien / ProduktionsabfällenFür die Herstellung von Brettsperrholz werden keine Recyclingmaterialen / Produktionsabfälle verwendet. Landinanspruchnahme (Landuse)Allgemeine Informationen zu waldbezogener Landnutzung in Deutschland finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Rohstoffe". |
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QuellenInstitut Bauen und Umwelt 2018: Umwelt-Produktdeklaration nach ISO 14025 und EN 15804 für Brettsperrholz, Deklarationsnummer EPD-SHL-20180035-IBG1-DE, Deklarationsinhaber Studiengemeinschaft Holzleimbau e.V. und Überwachungsgemeinschaft Konstruktionsvollholz e.V. , Herausgeber und Programmhalter Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU), Ausstellungsdatum 15.10.2018, (Online-Quelle) Basisdaten Wald und Holz 2025, Herausgeber: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR), 4. Auflage, 2025, Gülzow-Prüzen, (Online-Quelle) Bundeswaldinventur (Online-Quelle)
Rohstoffe aktualisiert 2025 |
Herstellung |
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Prozesskette
Quelle: Rüter & Diederichs 2012 |
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HerstellungsprozessFür die Herstellung von Brettschichtholz (Standardträger) wird konventionelles Konstruktionsvollholz zunächst auf etwa 12 % Holzfeuchte getrocknet, vorgehobelt und visuell bzw. maschinell nach Festigkeit sortiert. Identifizierte Brettabschnitte mit festigkeitsvermindernden Stellen werden abhängig von der erwünschten Festigkeitsklasse ausgekappt und die entstandenen Bretter durch Keilzinkenverbindung zu endlos langen Lamellen verklebt. Im darauf folgenden Vorhobelprozess werden die Lamellen auf bis zu 45 mm Stärke gehobelt, um nach Beleimung der Breitseite im Pressbett zu mindestens 3-lagigen Holzrohlingen verpresst zu werden. Klebeverbindungen müssen mit besonderer Sorgfalt hergestellt werden. Nach Aushärtung wird der Rohling gehobelt, gefast, abgebunden und verpackt. |
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Umweltindikatoren / HerstellungReferenz EnergieaufwandErneuerbare Energieträger werden vornehmlich in Form von Holz zur Erzeugung von Prozesswärme eingesetzt. Nicht erneuerbare Energie wird hauptsächlich zur Stromerzeugung und in Form von Kraftstoffen für die Transportprozesse eingesetzt. Aufgrund längerer Transportdistanzen ist der nicht erneuerbare Primärenergiebedarf für die Rohstoffanlieferung von Brettsperrholz, wie bei allen Konstruktionshölzern (Balkenschichtholz, Brettsperrholz, Brettschichtholz, KVH®) gegenüber kammergetrocknetem Nadelschnittholz erhöht. Weisen alle Bindemittel beinhaltenden Konstruktionshölzer (KVH®, Brettsperrholz, Brettschichtholz, Balkenschichtholz) einen ähnlich hohen erneuerbaren Energiebedarf auf, so fällt der nicht-erneuerbare Primärenergiebedarf von flächig verleimten Konstruktionshölzern, wie Brettsperrholz wegen des mit ca. 1 % im Vergleich zu KVH® größeren Klebstoffanteils höher aus. Hinzu kommt ein gegenüber KVH® erhöhter Energieaufwand für den flächenhaften Verleimprozess mehrerer Balken. Mehr Informationen zu der in der Herstellung der einzelnen Holzprodukte zum Einsatz kommenden Primärenergie finden sich in (Rüter & Diederichs 2012) |
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Charakteristische EmissionenBei der Herstellung von Vollholzprodukten treten Emissionen insbesondere bei der Trocknung und bei der Verbrennung von Holz auf. Informationen zu Mengen und Zusammensetzungen jener Emissionen finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Herstellung". Die höheren Klebstoffanteile für das flächige Verleimen mehrerer Balken erfordern einen höheren Energieaufwand. Dadurch fallen insbesondere die fossilen Treibhausgasemissionen während der Herstellung von Brettsperrholz – wie bei allen Klebefugen beinhaltenden Vollholzprodukten – gegenüber denen von KVH® und kammergetrocknetem Nadelschnittholz durchschnittlich höher aus (Rüter & Diederichs 2012). Angaben zu den Haupteinflussfaktoren während der Produktion von Brettsperrholz auf die Ökobilanzindikatoren finden sich in (Rüter & Diederichs 2012). |
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Maßnahmen GesundheitsschutzEin gesundheitliches Risiko stellt Holzstaub dar. Informationen dazu finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Herstellung“ sowie im Lexikonbegriff. Erhöhte Isocyanatexposition aus dem PUR-Klebstoff bzw. Formaldehydexposition aus den MUF-Klebstoffen muss durch entsprechende Maßnahmen (z.B. Einhausungen und Absaugungen) vermieden werden (siehe auch "Bauprodukte aus Holz, Herstellung“). |
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TransportNach einer vier BSP-Werke in Baden Würtemberg, Bayern und Österreich berücksichtigenden Ökobilanzstudie (Rüter und Diederichs 2012) liegt die Transportdistanz der für die Herstellung notwendigen Holzrohstoffe bei etwa 188 km, wobei etwa 35 % der bezogenen Holzrohstoffe aus Deutschland und 56 % aus Österreich stammen. Weitere, allgemeine Informationen zum Transport von Rundholz finden Sie "Bauprodukte aus Holz, Transport". |
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QuellenInstitut Bauen und Umwelt 2018: Umwelt-Produktdeklaration nach ISO 14025 und EN 15804 für Brettsperrholz, Deklarationsnummer EPD-SHL-20180035-IBG1-DE, Deklarationsinhaber Studiengemeinschaft Holzleimbau e.V. und Überwachungsgemeinschaft Konstruktionsvollholz e.V., Herausgeber und Programmhalter Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU), Ausstellungsdatum 15.10.2018, (Online-Quelle)
Herstellung aktualisiert 2025 |
Verarbeitung |
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Technische Hinweise / VerarbeitungsempfehlungenBrettschichtholz kann mit den für die Vollholzbearbeitung üblichen Werkzeugen bearbeitet werden. Um tertiäre Bläue zu vermeiden, ist bei der Lagerung auf trockene Bedingungen zu achten. Neben der Wahl einer geeigneten Holzart und Holzqualität ist gemäß DIN 68800 Teil 2 & Teil 3 ein vorbeugender baulicher Holzschutz bzw., wenn nicht anders möglich, ein chemischen Holzschutz anzuwenden. |
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Arbeitshygienische RisikenAllgemeinesBei der Verarbeitung ist die Konzentration von Holzstaub in der Luft auf ein Mindestmaß zu beschränken. Mit Holzschutz- oder Flammschutzmittel behandeltes Brettschichtholz kann borhaltig sein, so dass ihre Stäube beeinträchtigend für die Fortpflanzungsfähigkeit und fruchtschädigend (reproduktionstoxisch) sein können. In diesem Fall ist zur Vermeidung von Gesundheitsschäden während der Bearbeitung geigneter Atemschutz (mindestens Partikelfilter FFP2 nach DIN EN 143) zu tragen. AGW-WerteAuf Baustellen sind Absaugemöglichkeiten häufig nicht vorhanden, so dass bei spanabhebenden Arbeiten Holzstaubemissionen auftreten können. Der gesetzlich vorgeschriebene Maximalwert von 2 mg/m³ ist einzuhalten. REACH / CLPDie REACH-Verordnung regelt die Herstellung, das Inverkehrbringen und den Umgang mit Industriechemikalien. Zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen, dient die CLP-Verordnung (Verordnung über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen), um ein hohes Schutzniveau für die menschliche Gesundheit und die Umwelt zu gewährleisten. Wird ein Produkt nicht als Stoff oder Gemisch, sondern als Erzeugnis eingestuft, ist kein Sicherheitsdatenblatt (SDB) erforderlich und Gefahrstoffbezeichnungen entfallen. Lediglich besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) müssen ausgewiesen werden. Unbehandeltes Brettschichtholz wird als Erzeugnis eingestuft. Aus diesem Grund ist kein Sicherheitsdatenblatt erforderlich und Gefahrstoffbezeichnungen entfallen. Lediglich besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) müssen ausgewiesen werden, was für unbehandeltes Brettschichtholz jedoch entfällt. Je nach Einbausituation möglicherweise eingesetzte Flammschutz- und Holzschutzmittel können jedoch SVHC-haltig sein. Produkt bezogene Informationen hierzu finden sich dann in den Sicherheitsdatenblättern (SDB) des Herstellers. |
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Nutzung |
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Umwelt- und Gesundheitsrisiken NeuzustandSchadstoffabgabe / Emissionen in den InnenraumFormaldehyd-EmissionenDer Formaldehyd-Gehalt von natürlich gewachsenem Vollholz ist sehr gering. Allgemeine Informationen zur Formaldehydemission finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Nutzung". Brettsperrholz ist aufgrund seines Klebstoffgehaltes, seiner Struktur und seiner Verwendungsform im Hinblick auf Formaldehyd emissionsarm. Mit PUR -Klebstoffen oder EPI-Klebstoffen verklebtes Brettsperrholz weist Formaldehydemissionswerte im Bereich des naturbelassenen Holzes auf (Ausgleichskonzentration um 0,004 ppm). Mit MUF-Klebstoffen verklebtes BSP gibt nachträglich Formaldehyd ab. Gemessen am Grenzwert der Chemikalienverbotsverordnung von 0,1 ppm sind die Werte nach Prüfung (DIN EN 717-1) als niedrig einzustufen. Es ergeben sich im Mittel Ausgleichskonzentrationen um 0,04 ppm. Sie können in Einzelfällen bis etwa 0,06 ppmbetragen. MDI (Methylendiphenyldiisocyanat)Aufgrund der hohen Reaktivität des MDI gegenüber Wasser (Luft- und Holzfeuchte) ist davon auszugehen, dass mit PUR-Klebstoffen oder EPI-Klebstoffen verklebtes BSP bereits kurze Zeit nach Herstellung und somit auch im Neuzustand und während der Nutzung eine MDI-Emission im Bereich des Nullwertes aufweist. VOC-EmissionenHolz gibt während der Nutzungsphase flüchtige organische Stoffe (VOC) in die Raumluft ab. Allgemeine Informationen zu VOC-Emissionen aus Holz und ihrer Gesundheitsrelevanz finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Nutzung". Schadstoffabgabe / Emissionen in den AußenraumNach heutigem Erkenntnisstand sind bei sachgerechter Verwendung von unbehandeltem Brettsperrholz (IBU 2012) entstehen nach heutigem Kenntnisstad keine Gefährdungen für Wasser, Luft und Boden zu erwarten. |
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Umwelt- und Gesundheitsrisiken bei bestimmungsgemäßer NutzungSchadstoffabgabe / Emissionen in den InnenraumGemäß der EPD für Brettschichtholz (IBU 2012) sind nach heutigem Erkenntnisstand bei sachgerechter Verwendung keine gesundheitlichen Schäden und Beeinträchtigungen durch das Produkt zu erwarten. Formaldehyd Die Formaldehydemissionen von Brettschichtholz während der Nutzung sind - wie auch im Neuzustand - sehr gering. Mit MUF-Klebstoffen verklebtes Brettschichtholz gibt nachträglich Formaldehyd ab. Gemessen am Grenzwert der Chemikalienverbotsverordnung von 0,1 ml/m³ sind die Werte nach Prüfung (DIN EN 717-1) als niedrig einzustufen. Es ergeben sich im Mittel Emissionen um 0,04 ml/m³. Sie können in Einzelfällen bis etwa MDI (Methylendiphenyldiisocyanat) Aufgrund der hohen Reaktivität des MDI gegenüber Wasser (Luft- und Holzfeuchte) ist davon auszugehen, dass derartig verklebtes Brettschichtholz bereits kurze Zeit nach Herstellung und somit auch während der Nutzung eine Emission vom MDI im Bereich des Nullwertes aufweist. VOC Allgemeine Informationen zu VOC-Emissionen aus Holz und zur Gesundheitsrelevanz finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Nutzung". Schadstoffabgabe / Emissionen in den AußenraumGefährdungen für Wasser, Luft und Boden können nach der EPD für Brettschichtholz (IBU 2012) bei bestimmungsgemäßer Nutzung des Produkts nach heutigem Erkenntnisstand nicht entstehen. |
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Umwelt- und Gesundheitsrisiken im SchadensfallBrandfallIm Brandfall verhält sich Brettsperrholz nicht tropfend. Die Toxizität der Brandgase entspricht der von naturbelassenem Holz. Bei Verwendung von Holzschutzmitteln (verlinken) können gefährliche Gifte freigesetzt werden. Unbehandeltes Brettsperrholz ist den Brandklassen B2 (nach DIN 4102-1), d.h. normalentflammbar und D- s2 d0 (nach DIN EN 13501-1) zugeordnet. Nach DIN 4102-4 liegt die rechnerische Abbrandrate von vornehmlich für Brettsperrholz verwendetem Nadelholz bei 0,8 mm/min. Weitere, allgemeine Informationen zum Brandverhalten von Holzkonstruktionen finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Nutzung". WassereinwirkungGenerelle Hinweise zu temporärer Wassereinwirkung und Tauwasserbefall von Holz finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Nutzung". Tertiäre Bläue Bei Bläue handelt es sich um eine bläuliche, blaugraue Verfärbung von Holz, die durch bestimmte Pilzarten hervorgerufen wird. Sie kommt bevorzugt auf Nadelhölzern, insbesondere auf Kiefer vor, während sie auf Laubhözern vergleichsweise selten zu finden ist. Von tertiärer Bläue ist die Rede, wenn bereits getrocknetes Holz wieder feucht wird und die mit dem Wasser eingetragen Bläueerreger noch vorhanden sind und erneut anfangen zu wachsen, was auch während Wassereinwirkung in der Nutzungsphase passieren kann. Bläuepilze selbst zerstören das Holz nicht, d. h. die Festigkeit und tragenden Eigenschaften des Holzes werden durch die Bläue nicht wesentlich beeinträchtigt. Dennoch sind sie ein Indikator für hohe Feuchtigkeit, was bedeutet, dass auch andere Holzschädlinge wie z. B. Porlinge, Blättlinge oder Schwämme ein gutes Wachstumsklima vorfinden, deren Befall das Holz schädigen kann. |
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Beständigkeit NutzungszustandDie Gebrauchsdauer von Holz und Holzprodukten bzw. deren Verwendbarkeit wird maßgeblich durch deren natürliche Dauerhaftigkeit sowie der Gebrauchsklasse, in der das Holzprodukt eingesetzt werden soll, bestimmt. Informationen hierzu finden Sie unter dem Lexikoneintrag Holzschutz. BS-Holz wird seit mehr als 100 Jahren eingesetzt. Bei bestimmungsgerechter Verwendung ist kein Ende der Beständigkeit bekannt oder zu erwarten. Unter der Rubrik Baustoff- und Gebäudedaten / Nutzungsdauern von Bauteilen findet sich auf dem Informationsportal Nachhaltiges Bauen eine Datenbank mit Nutzungsdauerangaben von ausgewählten Bauteilen des Hochbaus für den Leitfaden „Nachhaltiges Bauen“. Dauerhaftigkeit nach DIN EN 350-2Dauerhaftigkeit gegenüber holzzerstörenden Pilzen Hinsichtlich der natürlichen Dauerhaftigkeit gegen holzzerstörende Pilze ist die vorwiegend für BS-Holz verwendete Holzart Fichte als wenig dauerhaft (Klasse 4) eingestuft. Ebenfalls zum Einsatz kommende Douglasien und Lärchen sind als wenig bis mäßig dauerhaft eingestuft (Klassen 3-4). Dauerhaftigkeit gegenüber Hausbock, Gemeinem Nagekäfer, Bohrkäfer und aschgrauem Abendbock Das zumeist für die Herstellung von Brettschichtholz zum Einsatz kommende Fichtenholz ist gegenüber Käferbefall der Klasse SH (auch das Kernholz ist als anfällig bekannt) zugeordnet. Douglasie, Kiefer und Lärche fallen in die Klasse S (anfällig). Nach DIN EN 335-2 ist das Risiko für holzzerstörende als auch holzverfärbende Pilze bei Vollholz in Gebrauchsklasse (GK) 1 nach DIN EN 68800 allerdings unbedeutend. Von GK 2 bis GK 5 steigt das Risiko an. Das Risiko eines Insektenbefall tritt ab GK 1 bis GK 5 mit ansteigender Wahrscheinlichkeit auf. |
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InstandhaltungDie möglichen Instandhaltungsmaßnahmen variieren je nach Anwendungsfall im Innen- oder Außenraum. Allgemeine Informationen zur Instandhaltung von Holzprodukten im Baubereich finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Nutzung". |
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QuellenInformationsdienst Holz 2013: Bauen und Leben mit Holz Institut Bauen und Umwelt 2012: EPD nach ISO 14025 und EN 15804 für Brettschichtholz. Deklarationsinhaber: Studiengemeinschaft Holzleimbau e. V. http://bau-umwelt.de/hp4083/Vollholzprodukte.htm |
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Umwelt- und Gesundheitsrisiko RückbauReferenz |
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WiederverwendungReferenz |
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Stoffliche VerwertungReferenz |
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Nachnutzung aktualisiert 2025 |


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