Produktgruppeninformation |
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BegriffsdefinitionSperrhölzer sind plattenförmige Holzwerkstoffe, die aus Laub- und/oder Nadelholzfurnieren hergestellt werden. Die Furniere sind im 90° Winkel zueinander angeordnet (gesperrt) und mittels duroplastischer Bindemittel miteinander verklebt. Furnierschichtholz ist ein stab- oder plattenförmiger Werkstoff. Er wird aus bis zu 6 mm, meist ca. 3 mm dicken Schälfurnieren aus Nadel- und/oder Laubholz hergestellt. Die Schälfurniere sind (im Gegensatz zu Sperrholz) faserparallel geschichtet und miteinander wasserfest verleimt. Bei größeren Breiten werden auch im 90° Winkel verlaufende Schichten zur Erhöhung der Stabilität eingesetzt. |
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Wesentliche BestandteileSperrhölzer und Furnierschichthölzer bestehen aus Laub- und/oder Nadelholz. Furniersperrholz wird in der Regel mit Bindemittel aus Melamin-Urea-Formaldehyd (MUF) und einem entsprechenden Härter (0,5 bis 4% bezogen auf dem Leimharzanteil), meist Ammoniumsalze wie Ammoniumnitrat, verklebt. Um eine höhere Resistenz gegenüber Feuchtigkeit zu erreichen, wird auch Phenol-Formaldehyd-Kleber als Bindemittel verwendet. Phenol-formaldehyd-Kleber kommt auch bei Furnierschichtholz zum Einsatz. |
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CharakteristikSperrholz zeichnet sich durch hohe Festigkeit und Formstabilität aus und ist diesbezüglich bspw. gegenüber Spanplatten im Vorteil. Wegen der Sperrwirkung der Furnierlagen untereinander weist Sperrholz bessere (geringere) Quell- und Schwindeigenschaften im Vergleich zu Massivholzplatten auf. Sperrholz kommt dort zum Einsatz, wo hohe Belastungen und dünne Querschnitte gefordert sind. Furnierschichtholz kann aufgrund seiner feinen Lamellierung und hohen Vergütung sehr hohen Belastungen ausgesetzt werden. Es verfügt über deutlich höhere Zug- und Biegefestigkeiten als herkömmliches Vollholz und wird zur Herstellung von Trägern und Balken sowie als Flächentragwerk eingesetzt. |
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Besonders wichtige Eigenschaft hinsichtlich Umwelt- und GesundheitsrelevanzEtwa die Hälfte des in Deutschland gehandelten Sperr- und Furnierholzes besteht aus . Verglichen mit den übrigen Holzwerkstoffen erfordern das Dämpfen der Rundhölzer sowie das Schälen und Trocknen der Furniere einen hohen Energieeinsatz, der vornehmlich durch die Verbrennung von Industrierestholz aus der eigenen Produktion gewährleistet wird (Rüter & Diederichs 2012). |
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LieferzustandÜblicherweise sind Sperrholzplatten in folgenden Dimensionen erhältlich:
Aber auch Sonderformate sind verfügbar. Übliche Dimensionen von Furnierschichtholz sind:
Aber auch Sonderformate sind verfügbar. |
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Anwendungsbereiche (Besonderheiten)Sperrholzplatten finden im Holzbau aber auch im dekorativen Innenausbau und Möbelbau breite Anwendung. Die Platten sind in Abhängigkeit vom verwendeten Kleber für allgemeine Verwendung, für aussteifende, tragende und hoch belastbare Anwendungszwecke oder für den Trocken-, Feuchte- und Außenbereich erhältlich. Je nach Dicke und Beanspruchungsgruppe findet Sperrholz als Baustoff für Außenwände, Dachschalungen, Innenwände und Betonschalungen im Rohbau, für Wand- und Deckenbekleidungen, Dachausbauten, Türen, Treppen und als Trägermaterial für Holzfußböden Anwendung. Furnierschichtholz wird im Holzbau als Balken oder Platte und Trägerverstärkung im Auflagerbereich bei der Balkensanierung eingesetzt. |
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Bundesbildungszentrum des Zimmerer- und Ausbaugewerbes (Hrsg.): Grundwissen moderner Holzbau – Praxishandbuch für Zimmerer. 5. Auflage. Köln: RM Rudolf Müller Medien GmbH & Co. KG, 2022 DIN EN 636: 2015:05 Sperrholz - AnforderungenDIN EN 13986: 2015-06 Holzwerkstoffe zur Verwendung im Bauwesen - Eigenschaften, Bewertung der Konformität und Kennzeichnung Informationsdienst Holz: Sperrholz, Spezial Februar 2008, (Online-Quelle) Gieseking, L.; Mantau, U. (2020): Furnierindustrie 2019. Industriestruktur und Produktionsvolumen. Teilbericht im Projekt Rohstoffmonitoring. Hamburg 2020. FNR, FKZ: 22005918, (Online-Quelle) Gieseking, L.; Karstedt, M.; Mantau, U. (2020): Sperrholzindustrie 2019. Industriestruktur- und Produktionsvolumen. Teilbericht im Projekt Rohstoffmonitoring. Hamburg 2020. FNR, FKZ: 22005918, (Online-Quelle) Wagenführ, A.; Kürschner, M. (Hrsg.): Taschenbuch der Holztechnik. 1. Auflage. München: Carl Hanser Verlag, 2012
Übersicht aktualisiert 2026 |
Risikobetrachtung Lebenszyklusphasen |
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Planungs- und Ausschreibungshilfen |
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Umweltdeklarationen |
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Bewertungssystem |
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Technisches |
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Technische DatenDa bei Sperrholzplatten und Furnierschichthölzern die Holzstruktur im Gegensatz zu Partikelwerkstoffen, wie Spanplatten oder MDF nicht aufgelöst ist, sind die Festigkeitseigenschaften richtungsabhängig. Auch Quell- und Schwindeigenschaften sind faserrichtungsabhängig. Es ist daher zwischen axialer, radialer und tangentialer Richtung zu unterscheiden. Im Fall von Sperrholzplatten ist jedoch durch die Sperrwirkung der einzelnen Lagen zueinander das Quellen und Schwinden stark eingeschränkt.
Wichtige physikalische Kennwerte von Holz sind: Feuchte, Rohdichte und Festigkeit, wobei Abhängigkeiten untereinander bestehen. Fast alle Eigenschaften sind zudem stark von der jeweiligen Holzart abhängig. Rohdichte Bei einer Holzfeuchte von 10-15 % liegt die Rohdichte von Sperrholz und Furnierschichtholz zumeist zwischen 480 und 580 [kg/m³]. Die Rohdichte hängt von der Holzfeuchte ab, die deshalb immer mit angegeben werden sollte. Der Wert der Darrdichte ρ0 (Rohdichte bei 0% Holzfeuchte) liegt etwa 10% unter dem Wert der Rohdichte im lufttrockenen Zustand (Holzfeuchte 12-15%). Die Rohdichte variiert mit der verwendeten Holzart. Innerhalb einer Holzart können jedoch auch erhebliche Unterschiede vorliegen, was durch Standort- und wachstumsbedingte Einflüsse zu erklären ist. Wärmeleitfähigkeit Die Wärmeleitfähigkeit des Holzes ist abhängig von der Richtung, der Rohdichte und der Feuchte. In Faserrichtung ist sie ca. doppelt so hoch wie quer dazu und steigt in beiden Richtungen mit zunehmender Rohdichte an. Bei gleicher Rohdichte ist die Wärmeleitfähigkeit von Vollholz höher als die von Span- und Faserplatten. Nach DINV 4108-4 liegt der tabellierte Rechenwert der Wärmeleitfähigkeit für Sperrholz bei 0,15 [W/m*K]. Wärmespeicherkapazität von 1600 bis 1900 [J/kg*K] Info: Die angegebene Wärmespeicherkapazitäten beziehen sich auf einen Feuchtegehalt von 15 % und sind nahezu unabhängig von Holzart und -dichte. Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl von 50 bis 250 Info: Die angegebenen Werte entstammen der DIN EN 12524. Der Wasserdampfdiffusionswiderstand ist dimensionslos und stark vom Feuchtegehalt abhängig. Feuchtes Holz weist geringere µ-Werte auf als trockenes Holz. Baustoffklasse nach DIN 4102-1 Sperrholz und Furnierschichtholz sind der Brandklasse B2, d.h. normalentflammbar zugeordnet. Euroklasse nach DIN EN 13501-1 Sperrholz und Furnierschichtholz sind der Brandklasse D-d0 zugeordnet. Färbung Gelblich-weiß bis rosa-braun Beständigkeit Entspricht unabhängig vom verwendeten Klebstoff der natürlichen Dauerhaftigkeit der jeweiligen Holzart unter Berücksichtigung der Einbausituation. Weitere wichtige Kennwerte für den Baustoff HolzBiegefestigkeit Hierbei handelt es sich um die zum Bruch einer Probe führende Biegespannung. Je nach Festigkeitsklasse in EN 336 liegen die Biegefestigkeiten von Sperrholz zwischen 5 und 120 N/mm². Elastizitätsmodul (E-Modul) Der E-Modul ist ein Maß für die Verformungssteifigkeit eines Körpers oder Stoffes bei mechanischer Beanspruchung im elastischen Bereich. Je nach Elastizitätsklasse in EN 336 liegen die E-Modulwerte von Sperrholz zwischen 500 und 14000 N/mm². |
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Referenz |
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Technische Regeln (DIN, EN)Nutzungsklassen nach DIN EN 1995Sperrholz und Furnierschichtholz kann nach DIN EN 1995 (Eurocode 5) Bemessung und Konstruktion von Holzbauten, Teil 1-1 Allgemeine Regeln und Regeln für den Hochbau, in den Nutzungsklassen 1, 2 und 3 verwendet werden.
Darüber hinaus sind die technischen Regeln nach DIN EN 636 (Sperrholz - Anforderungen) bzw. die nach DIN EN 14374 (Furnierschichtholz für tragende Zwecke - Anforderungen) zu berücksichtigen. HolzschutzEin Überblick bzgl. der Holzschutzmittelauswahl in Abhängigkeit von der Gebrauchsklasse (GK) nach DIN EN 68800 gibt nachfolgende Tabelle.
Iv = gegen Insekten vorbeugend wirksam; P = gegen Pilze vorbeugend wirksam; W = witterungsbeständig; E = moderfäulig Die Tabelle zeigt, dass in GK 0 infolge der nicht vorhandenen Gefährdung durch Insekten oder Pilze der Einsatz von Holzschutzmitteln nicht erforderlich ist. Von GK 1 bis GK 4 steigen die Anforderungen an das Holzschutzmittel stetig an. Detailierte Informationen zum Holzschutz finden Sie im Lexikon. Für den Schutz von Furnierplatten, welches für den Einsatz in Feuchtbereichen vorgesehen ist, werden gegen Pilzbefall Holzschutzwirkstoffe eingesetzt. Sie werden während der Herstellung vor dem Verpressen der Furnierlagen zugesetzt. Derzeit werden Bor-Verbindungen und Kalium-HDO-Verbindungen als Wirkstoffe eingesetzt. Für Trockenbereiche sollte der Einsatz von chemische Holzschutzmittel beinhaltenden Furnierplatten (gekennzeichnet mit "G"), wenn nicht zwingend erforderlich, vermieden werden. CE-KennzeichenSperrholz und Furnierschichtholz gemäß europäischer Zulassung mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet. Die Vergabe des CE-Kennzeichens regelt die EN 13986 „Holzwerkstoffe zur Verwendung im Bauwesen – Eigenschaften, Bewertung der Konformität und Kennzeichnung“. Diese einzelne Produktnormen zusammenfassende sogenannte „Deckelnorm“ enthält die Festlegungen für Massivholzplatten, Sperrholz, OSB-Platten, organisch und zementgebundene Spanplatten und Faserplatten, untergliedert diese in technische Klassen. Weitere KennzeichnungBaufurniersperrholz für die Außenanwendung trägt die erweiterte Bezeichnung BFU 100 G. Furnierschichtholz wird für die Außenanwendung mit LVL/3 gekennzeichnet. Der Verband der deutschen Holzwerkstoffindustrie gibt eine Übersicht zur Produktkennzeichnung von Holzwerkstoffen. |
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QuellenDunky, M. & Niemz, P. (2002). Holzwerkstoffe und Leime, Springer. Holz Lexikon 2003: DRW-Verlag Weinbrenner GmbH & Co., Leinefelden Echterdingen. ISBN 3-87181-355-9. Informationsdienst Holz 2013: Bauen und Leben mit Holz Informationsdienst Holz 2001: Konstruktive Holzwerkstoffe |
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Literaturtipps |
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Literaturtipps finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Literaturtipps" |
Rohstoffe / Ausgangsstoffe |
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Hauptbestandteile
Zusammensetzung nach Funktionen Die Inhaltsstoffanteile liegen für Sperrholz ca. bei:
Art und Menge des Klebers hängen vom Verwendungsbereich ab. Für den Trockenbereich werden üblicherweise Melamin-Urea-Formaldehyd Leime verwendet, deren Anteil auch deutlich niedriger sein kann. Für Bereiche mit erhöhtem Feuchteaufkommen, also im Feuchte- oder Außenbereich, werden vermehrt Phenol-Formaldehyd (PF)-Kleber verwendet. Bei Furnierschichtholz wird die Verklebung der Furniere mit 5-6 % Phenol-Formaldehyd-Harz gewährleistet. FlammschutzmittelFlammschutzmittel dienen der Verringerung der Entzündbarkeit von Holz, Holzwerkstoffen und Holzbauteilen. In den meisten Fällen kann durch ihren Einsatz die Entflammbarkeit von Holzprodukten von normal entflammbar (D) auf schwer entflammbar (C) verringert werden. Weiterführende Informationen zur Anwendung von Flammschutzmitteln im Zusammenhang mit Holzprodukten finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Rohstoffe". |
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Umwelt- und Gesundheitsrelevanz
Zusammensetzung nach Rohstoffherkunft Gewinnung der PrimärrohstoffeEinheimisches Holz Für Sperrholz und Furnierschichtholz werden Nadel- und Laubhölzer verwendet. Informationen zur Gewinnung der Primärrohstoffe, zu Waldflächenanteilen und flächenbezogener Produktivität sowie zu Waldbewirtschaftungsformen in Deutschland finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Rohstoffe". Tropenholz Etwa die Hälfte des in Deutschland gehandelten Sperr- und Furnierholzes besteht aus Tropenholz (Rüter & Diederichs 2012). Deutschland hat von 2018 bis 2023 durchschnittlich etwa 2,3 Mio. m³ Tropenholz (Rundholz, Schnittholz, Furnier und Sperrholz) pro Jahr importiert, mit einem Höchstwert 2022 von rund 2,65 Mio. m³. 2024 war ein starker Rückgang der Tropenholzimporte auf nur noch ca. 1,26 Mio. m³ zu verzeichnen. Für die deutsche Holzversorgung sind sie von untergeordneter Bedeutung, da sie lediglich 2,1 % der gesamten Holzeinfuhren ausmachen (ITTO International Tropical Timber Organization). Die Bundesrepublik importiert jährlich ca. 2,1 Mio. m³ Tropenholz. Für die deutsche Holzversorgung sind sie von untergeordneter Bedeutung, da sie lediglich 2,6 % der gesamten Holzeinfuhren ausmachen. Laut Rohstoffmonitoring Holz lag im Jahr 2019 die Gesamtproduktion der Furnierindustrie bei 77.278 m³ und der Tropenholzanteil bei 1,2 %. (INFRO 2020). Ein Import von nicht nachhaltig geerntetem Holz ist zwar durch den FLEGT-Aktionsplan (Programm zur Bekämpfung des illegalen Holzeinschlags als Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung) und der EU-Holzhandelsverordnung EUTR minimiert, aber nicht gänzlich ausgeschlossen. Indonesien und Ghana verfügen über ein funktionierendes Legalitätsnachweissystem und können FLEGT-Genehmigungen für ihre Holzexporte in die EU ausstellen. Mit acht weiteren Ländern – Elfenbeinküste, Guyana, Honduras, Kamerun, Liberia, Republik Kongo, Vietnam und die Zentralafrikanische Republik – bestehen FLEGT-Partnerschaftsabkommen und sind Nachweissysteme im Aufbau (Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung BLE) Weitere Informationen dazu finden Sie im Infoblatt "Tropenholz". Melamin-Urea-Formaldehyd (MUF)- Klebstoffe VerfügbarkeitVerfügbarkeitInformationen zur Verfügbarkeit von Holzrohstoffen in Deutschland finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Rohstoffe". Die zukünftige Verfügbarkeit von Tropenholz hängt sehr stark mit der jeweiligen Waldnutzungsform zusammen (Raubbau, Plantagenholz oder nachhaltige Bewirtschaftungsform). Informationen hierzu finden Sie unter Tropenholz im WECOBIS-Lexikon. Verwendung von Recyclingmaterialien / ProduktionsabfällenFür die Herstellung von Sperrholz und Furnierschichtholz werden keine Recyclingmaterialen / Produktionsabfälle verwendet. Landinanspruchnahme (Landuse)Landinanspruchnahme (Landuse)Weitere Informationen zu waldbezogener Landnutzung in Deutschland finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Rohstoffe". |
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QuellenBundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) : BLE, FLEGT-Genehmigungssystem für Holzeinfuhren aus Partnerländern, (Online-Quelle) Informationsdienst Holz: Sperrholz, Spezial Februar 2008, informationsdienst-holz.de/publikationen/3-informationsdienst-holz-spezial/sperrholz Gieseking, L.; Mantau, U. (2020): Furnierindustrie 2019. Industriestruktur und Produktionsvolumen. Teilbericht im Projekt Rohstoffmonitoring. Hamburg 2020. FNR, FKZ: 22005918, (Online-Quelle) Gieseking, L.; Karstedt, M.; Mantau, U. (2020): Sperrholzindustrie 2019. Industriestruktur- und Produktionsvolumen. Teilbericht im Projekt Rohstoffmonitoring. Hamburg 2020. FNR, FKZ: 22005918, (Online-Quelle) ITTO International Tropical Timber Organization, Biennial review statistics, updated 2025/0723, Tropenholzimporte Deutschlands 2018-2024, aufgeteilt nach Rundholz, Sägeholz, Sperrholz und Furnier, Daten abgerufen unter (Online-Quelle)
Rohstoffe aktualisiert 2026 |
Herstellung |
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Prozesskette
Quelle: Rüter & Diederichs 2012 |
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HerstellungsprozessDie Holzstämme werden zur Erweichung des Holzes gedämpft, in schälfähige Abschnitte geteilt und zu Furnieren geschält. Fehlerstellen werden ausgekappt. Das Furnierband wird getrocknet. Die Furnierabschnitte werden gefügt (zu größeren Elementen zusammengesetzt). Die Furnierlagen werden mit Klebstoff beschichtet und bei Sperrholz 90° zueinander geschichtet. Die Fasern der Deckschichten sind zueinander parallel ausgerichtet. Bei Furnierschichtholz sind die einzelnen Lagen überwiegend parallel orientiert. Die Platten werden unter Druck und hoher Temperatur verpresst, anschließend formatiert, geschliffen und abgestapelt. Für konstruktives Sperr- und Furnierschichtholz werden ausschließlich Schälfurniere verwendet. Hochwertige Elemente für den Innenausbau und Möbeln werden auch aus hochwertigem Sägefurnier hergestellt. |
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Umweltindikatoren / HerstellungDarunter befindet sich auch ein Datensatz für 1 m³ Furniersperrholz. Im Allgemeinen ist der Herstellungsprozess von Furnierschichtholz vergleichbar zu Sperrholz, sodass auch von ähnlichen Umweltwirkungen ausgegangen werden kann. EnergieaufwandErneuerbare Energieträger werden vornehmlich in Form von Holz zur Erzeugung von Prozesswärme eingesetzt. Nicht erneuerbare Energie wird hauptsächlich zur Stromerzeugung und in Form von Kraftstoffen für die Transportprozesse eingesetzt. Verglichen mit den übrigen Holzwerkstoffen erfordern das Dämpfen der Rundhölzer sowie das Schälen und Trocknen der Furniere in der Herstellung von Sperrholz und Furnierschichtholz einen hohen Energieeinsatz, der vornehmlich durch die Verbrennung von Industrierestholz aus der eigenen Produktion gewährleistet wird. Mehr Informationen zu der zum Einsatz kommenden Primärenergie in der Herstellung einzelnen Holzprodukte und Holzwerkstoffe finden sich in (Rüter & Diederichs 2012). |
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Charakteristische EmissionenBei der Herstellung von Vollholzprodukten treten Emissionen insbesondere bei der Trocknung und bei der Verbrennung von Holz auf. Informationen zu Mengen und Zusammensetzungen jener Emissionen finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Herstellung". Die spezifischen Emissionen bei der Herstellung von Sperrholzplatten und Furniersperrholz resultieren insbesondere aus dem hohen Energiebedarf für das Dämpfen der Rundhölzer sowie für das Schälen und Trocknen der Furniere. Darüber hinaus gehen hohe Anteile des globalen Erwärmungspotenzials aus fossilen Quellen auf die Herstellung des Harnstoff-Formaldehyd (UF)-Klebstoffs zurück. Angaben zu den Haupteinflussfaktoren während der Produktion von Furniersperrholz auf die Ökobilanzindikatoren finden sich in (Rüter & Diederichs 2012). |
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Maßnahmen GesundheitsschutzEin gesundheitliches Risiko stellt Holzstaub dar. Informationen dazu finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Herstellung" sowie im Lexikonbegriff. Durch Formatierung der Sperrholz- und Furnierschichtholzplatten nach Pressenausgang und eventuell prozessbedingter Wärmeentwicklung kann es zu erhöhten Emissionen der aus dem Holz und Klebstoff entweichenden flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) kommen. Der Pressenausgang sowie alle weiteren Maschinen und Anlagen sind vorzugsweise geschlossen ausgeführt oder mit Einhausungen und wirksamen Absaugungen ausgerüstet. Hierbei sind alle Emissionsquellen zu berücksichtigen. Ein direkter Hautkontakt mit den Klebstoffen ist zu vermeiden. Im Zusammenhang mit dem Einsatz von Hydrophobierungsmitteln wie Paraffinwachs oder -emulsion ist Staubentwicklung, Aerosolbildung und Substanzkontakt zu vermeiden. Persönliche Schutzausrüstung ist zu tragen. Die Angaben in Sicherheitsdatenblättern sind zu beachten. |
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Maßnahmen UmweltschutzDie Abluft der Plattenwerke muss gemäß der gesetzlichen Bestimmungen gereinigt werden. Es entstehen keine Belastungen von Wasser und Boden. Die Abwässer werden in das lokale Abwassersystem eingespeist. Alle innerhalb und außerhalb der Produktionsanlagen ermittelten Schallschutzwerte liegen unterhalb der für Deutschland geltenden Anforderungen. Lärmintensive Anlagenteile, wie die Zerspanung, sind durch bauliche Maßnahmen entsprechend isoliert. |
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TransportNach einer für Deutschland repräsentativen Ökobilanzstudie (Rüter und Diederichs 2012) liegt die Transportdistanz der für die Herstellung notwendigen einheimischen Holzrohstoffe für Furniersperrholz im Mittel bei 150 km. Weitere, allgemeine Informationen zum Transport von Rundholz finden Sie "Bauprodukte aus Holz, Transport". |
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QuellenTRGS 553 (Juli 2022), Holzstaub, GMBl 2022 S. 950-964 [Nr. 42] vom 12.12.2022, zuletzt geändert und ergänzt: GMBl 2025 S. 138-144 vom 28.02.2025 [Nr. 7] TRGS 900 (Januar 2006), Arbeitsplatzgrenzwerte, BArBl. Heft 1/2006 S. 41-55, Zuletzt geändert und ergänzt: GMBl 2025, S. 155 [Nr. 8] (vom 20.03.2025), Berichtigt: GMBl 2025, S. 234 [Nr. 10-11] (vom 06.05.2025) TRGS 905 (März 2016), Verzeichnis krebserzeugender, keimzellmutagener oder reproduktionstoxischer Stoffe, GMBl 2016 S. 378-390 [Nr. 19] vom 03.05.2016 TRGS 906 (April 2023), Verzeichnis krebserzeugender Tätigkeiten oder Verfahren nach § 2 Absatz 3 Nummer 4 GefStoffV GMBl 2023, S. 634-635 [Nr. 30] (vom 20.04.2023) Herstellung aktualisiert 2026 |
Verarbeitung |
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Technische Hinweise / VerarbeitungsempfehlungenSperrholz und Furnierschichtholz können mit üblichen Maschinen gesägt, gefräst, gehobelt, geschliffen und gebohrt werden. Bei der Auswahl von Zusatzprodukten ist darauf zu achten, dass diese die beschriebenen Eigenschaften der Umweltverträglichkeit nicht nachteilig beeinflussen. Um tertiäre Bläue zu vermeiden, sind bei der Lagerung feuchte Bedingungen zu vermeiden. Die Verwendung eines vorbeugenden chemischen Holzschutzes ist unüblich, da in der Mehrzahl der Anwendungsfälle ein baulicher Holzschutz ausreichend ist. Bedeutend ist beim baulichen bzw. konstruktiven Holzschutz Wasser möglichst vom Holz fernzuhalten oder ein schnelles Ablaufen zu gewährleisten und durch Luftumspülung die schnelle Abtrocknung zu ermöglichen. |
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Arbeitshygienische RisikenAllgemeinesBei der Verarbeitung der Produkte sind die üblichen Schutzmaßnahmen (Staubmaske, Handschuhe, Schutzkleidung, Staubabsaugung etc.) zu beachten. Holzschutz- oder Flammschutzmittel beinhaltende Holzwerkstoffe können borhaltig sein, so dass ihre Stäube beeinträchtigend für die Fortpflanzungsfähigkeit und fruchtschädigend (reproduktionstoxisch) sein können. In diesem Fall ist zur Vermeidung von Gesundheitsschäden während der Bearbeitung geeigneter Atemschutz (mindestens Partikelfilter FFP2 nach DIN EN 143) zu tragen. AGW-WerteAuf Baustellen sind Absaugemöglichkeiten häufig nicht vorhanden, so dass bei spanabhebenden Arbeiten Holzstaubemissionen auftreten können. Der gesetzlich vorgeschriebene Maximalwert von 2 mg/m³ ist einzuhalten. REACH / CLPDie REACH-Verordnung regelt die Herstellung, das Inverkehrbringen und den Umgang mit Industriechemikalien. Zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen, dient die CLP-Verordnung (Verordnung über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen), um ein hohes Schutzniveau für die menschliche Gesundheit und die Umwelt zu gewährleisten. Wird ein Produkt nicht als Stoff oder Gemisch, sondern als Erzeugnis eingestuft, ist kein Sicherheitsdatenblatt (SDB) erforderlich und Gefahrstoffbezeichnungen entfallen. Lediglich besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) müssen ausgewiesen werden. Furniersperrholz und Furnierschichtholz werden als Erzeugnisse eingestuft. Aus diesem Grund ist kein Sicherheitsdatenblatt erforderlich und Gefahrstoffbezeichnungen entfallen. Lediglich besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) müssen ausgewiesen werden. Produkt bezogene Informationen hierzu finden sich dann in den Sicherheitsdatenblättern (SDB) des Herstellers. |
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Nutzung |
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Umwelt- und Gesundheitsrisiken NeuzustandSchadstoffabgabe / Emissionen in den InnenraumFormaldehydemissionen Laut Chemikalien-Verbotsverordnung dürfen in Deutschland nur Holzwerkstoffe der Emissionsklasse E1 verwendet werden. Dies entspricht einer Ausgleichskonzentration im Prüfraum von 0,1 ml/m3 (ppm). Allgemeine Informationen zur Formaldehydemission finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Nutzung". VOC-Emissionen Holzwerkstoffe geben während der Nutzungsphase flüchtige organische Stoffe (VOC) in die Raumluft ab. Allgemeine Informationen zu VOC-Emissionen aus Holz und ihrer Gesundheitsrelevanz finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Nutzung". Schadstoffabgabe / Emissionen in den AußenraumNach heutigem Erkenntnisstand sind bei sachgerechter Verwendung von Sperrholz oder Furnierschichtholz keine Gefährdungen für Wasser, Luft und Boden zu erwarten. |
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Umwelt- und Gesundheitsrisiken bei bestimmungsgemäßer NutzungSchadstoffabgabe / Emissionen in den InnenraumVgl. 2.4.1 Umwelt- und Gesundheitsrisiken Neuzustand Schadstoffabgabe / Emissionen in den AußenraumVgl. 2.4.1 Umwelt- und Gesundheitsrisiken Neuzustand |
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Umwelt- und Gesundheitsrisiken im SchadensfallBrandfallIm Brandfall verhalten sich Sperrholz und Furnierschichtholz nicht tropfend. Die Toxizität der Brandgase entspricht der von naturbelassenem Holz. Sperrholz und Furnierschichtholz sind den Brandklassen B2 (nach DIN 4102-1), d.h. normalentflammbar und D-s2 d0 (nach DIN EN 13501-1) zugeordnet. Nach DIN 4102-4 liegen die rechnerischen Abbrandraten von Sperrholz und Furnierschichtholz bei 1,0 respektive 0,7 mm/min. Weitere Informationen zum Brandverhalten von Holzkonstruktionen finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Nutzung". WassereinwirkungTertiäre Bläue Bei Bläue handelt es sich um eine bläuliche, blaugraue Verfärbung von Holz, die durch bestimmte Pilzarten hervorgerufen wird. Sie kommt bevorzugt auf Nadelhölzern, insbesondere auf Kiefer vor, während sie auf Laubhölzern vergleichsweise selten zu finden ist. Von tertiärer Bläue ist die Rede, wenn bereits getrocknetes Holz wieder feucht wird und die mit dem Wasser eingetragen Bläueerreger noch vorhanden sind und erneut anfangen zu wachsen, was auch während Wassereinwirkung in der Nutzungsphase passieren kann. |
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Beständigkeit NutzungszustandDie Gebrauchsdauer von Holz und Holzprodukten bzw. deren Verwendbarkeit wird maßgeblich durch deren natürliche Dauerhaftigkeit sowie der Gebrauchsklasse, in der das Holzprodukt eingesetzt werden soll, bestimmt. Informationen hierzu finden Sie unter dem Lexikoneintrag Holzschutz. Entsprechend den im Gebrauch zu erwartenden Feuchtigkeitsbedingungen besteht eine Gefahr durch angreifende Organismen wie holzzerstörende Pilze, Schimmelpilze oder Insekten. Um Gefährdungen durch angreifende Organismen (z. B. Bläue- und Schimmelpilze) abzumindern muss der baulichen Pflege und Instandhaltung bei der Verwendung von Holzwerkstoffplatten eine besondere Aufmerksamkeit gegeben werden. Oberflächen sollten rechtzeitig von Nährboden darstellenden Stoffablagerungen gereinigt werden. Unter der Rubrik Baustoff- und Gebäudedaten / Nutzungsdauern von Bauteilen findet sich auf dem Informationsportal Nachhaltiges Bauen eine Datenbank mit Nutzungsdauerangaben von ausgewählten Bauteilen des Hochbaus für den Leitfaden „Nachhaltiges Bauen“. Dauerhaftigkeit nach DIN EN 350-2Dauerhaftigkeit gegenüber holzzerstörenden Pilzen Häufig für Sperrholz und Furnierschichtholz zum Einsatz kommende heimische Nadelhölzer sind als wenig bis mäßig dauerhaft (Klasse 3-4) eingestuft. Ebenfalls verwendete Buche und Eiche sind als dauerhaft (Klasse 2) bzw. nicht dauerhaft (Klasse 5) klassifiziert. Viele Tropenhölzer sind demgegenüber als sehr dauerhaft bis dauerhaft (Klasse 1-2) eingestuft. Dauerhaftigkeit gegenüber Hausbock, Gemeinem Nagekäfer, Bohrkäfer und aschgrauem Abendbock Fichte ist gegenüber Käferbefall der Klasse SH (auch das Kernholz ist als anfällig bekannt) zugeordnet. Douglasie, Kiefer, Lärche, Buche und Eiche fallen in die Klasse S (anfällig). Nach DIN EN 335-3 ist das Risiko für holzzerstörende als auch holzverfärbende Pilze bei Sperrholz und Furnierschichtholz in Gebrauchsklasse (GK) 1 nach DIN EN 68800 allerdings unbedeutend. Von GK 2 bis GK 5 steigt das Risiko an. Das Risiko eines Insektenbefall tritt ab GK 1 mit ansteigender Wahrscheinlichkeit bis GK 5 auf. |
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InstandhaltungDie möglichen Instandhaltungsmaßnahmen variieren je nach Anwendungsfall im Innen- oder Außenraum. Allgemeine Informationen zur Instandhaltung von Holzprodukten im Baubereich finden Sie unter "Bauprodukte aus Holz, Nutzung". |
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QuellenInformationsdienst Holz 2001: Konstruktive Holzwerkstoffe |
Nachnutzung |
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Umwelt- und Gesundheitsrisiko RückbauReferenz |
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Stoffliche VerwertungReferenz |
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Nachnutzung aktualisiert 2025 |

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Sperrholz


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