Holz + Holzwerkstoffe
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Diesen Block einklappenProduktdefinition
Begriffsdefinition
Holzwerkstoffe sind platten- oder auch stabförmige Produkte, die durch das Zusammenfügen von zerkleinertem Holz (Bretter, Furniere, Stäbchen, Stäbe, Späne, Fasern, Wolle) meist unter Zugabe von Bindemitteln (→ Bindemittel Holzwerkstoffe) und weiteren Hilfs- und Zusatzstoffen wie Holzschutzmittel, Flammschutzmittel, Hydrophobierungsmittel, Härter etc. hergestellt werden. Das Zerkleinern durch Zersägen, Schälen, Spalten, Zerspanen, Zerhacken oder Zerfasern und anschließendes Zusammenfügen bewirkt dabei eine Vergleichmäßigung der richtungsabhängigen Holzeigenschaften, so dass Holzwerkstoffe im Unterschied zu Vollholz geringere Eigenschaftsstreuungen und eine weitgehende Isotropie in Plattenebene aufweisen.
Anwendungsbereiche (Besonderheiten)
| Anwendung Material | Stützen, Träger | tragende/ aussteifende Beplankung | Trocken- estrich | Innen- ausbau | Möbel |
| Massivholzplatte (ein-/mehrschicht) | | | | | |
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| Sperrholz: | | | | | |
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| Spanplatten: | | | | | |
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| Faserplatten: | | | | | |
| Faserplatten hart, mittelhart, extrahart | | X | | | |
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X soweit für das Bauwesen zugelassen
Einteilungssystematik
Je nach Art und Grad der Zerkleinerung, des Bindemitteltyps und der Verdichtung werden Holzwerkstoffe in die nachfolgenden Gruppen eingeteilt:
Brettschichtholz:
Aus mindestens drei Brettern oder Brettlagen bestehendes Nadelholz, dessen gehobelte Breitseiten parallel übereinander liegen und zu einem Gesamtquerschnitt verleimt sind.
Sperrholz:
Aus mindestens drei aufeinander geleimten Holzlagen aufgebaut, deren Faserrichtungen gegeneinander versetzt sind, um in Plattenebene einen Absperreffekt (Kompensation des unterschiedlichen Schwindverhaltens in Längs- und in Querrichtung) zu erzielen. Nach Art der Mittellage wird es unterschieden in Furniersperrholz aus mindestens drei Lagen von ausschließlich parallel zur Plattenebene angeordneten Furnieren, Stäbchensperrholz aus einer Mittellage aus hochkantgestellten zusammengeleimten Schälfurnierstreifen und einer beidseitig aufgebrachten Deckfurnierschicht sowie Stabsperrholz (früher: Tischlerplatte) mit einer Mittellage aus gesägten zusammengeleimten Vollholzleisten, auf der beidseitig ebenfalls ein Deckfurnier aufgebracht ist.
Furnierschichtholz:
In der Regel faserparallel geschichtete und wasserfest verleimte Furniere, denen aus Stabilitätsgründen bei größeren Breiten querverlaufende Furnierblätter beigemengt werden.
Furnierstreifenholz:
Zusammensetzung aus schmalen, dünnen, langen Furnierstreifen, die wasserfest zu größeren Plattenbalken verleimt werden und dann in Standardabmessungen zu langen Balken aufgetrennt werden und als stabförmige Bauteile Verwendung finden.
Spanplatten:
Nach Art der Herstellung wird unterschieden in Flachpressplatten, die durch das Streuen beleimter Späne auf eine plane Unterlage und anschließendes Pressen quer zur Plattenebene entstehen, sowie Strangpressplatten, die durch Stopfen von beleimten Spänen in einen Pressschacht mit den Abmessungen der späteren Plattendicke und Plattenbreite hergestellt werden, wobei diese beidseitig mit Furnieren, Sperrholz, Flachpressplatten oder harten Holzfaserplatten aus statischen Gründen beplankt werden müssen.
Daneben gibt es bei Flachpressplatten die Unterscheidung nach Art des Bindemittels, organisch (Kunstharz) bzw. mineralisch (Portland-, Magnesiazement, Gips).
Faserplatten:
Unterscheidung je nach Rohdichte in poröse Holzfaserplatten (nicht bituminiert/bituminiert), mittelharte Holzfaserplatten wozu auch die MDF-Platten (Medium Density Fibreboard) zählen und harte bzw. extraharte Holzfaserplatten. Sie werden im Nassverfahren, bei dem der Zusammenhalt der Fasern und Faserbündel weitgehend auf dem holzeigenen Bindemittel Lignin und einer natürlichen Faserbindung durch Verfilzung beruht, oder im Trockenverfahren mit Kunstharzen als Bindemittel hergestellt.
Holzwolle-Leichtbauplatten:
Unter geringem Pressdruck aus langfaseriger Fichtenholzwolle und einem mineralischen Bindemittel (Portlandzement, Magnesit) hergestellt.
Beschreibungssystematik
Holzverbrauch zur Produktion von Schnittholz und Holzwerkstoffen:
| Abnehmer | Menge(1.000 m3) | Anteile (%) |
| Sägewerke | 30 700 | 71,77 |
| Spanplattenwerke | 4 118 | 9,63 |
| Zellstoff- und Holzstoffindustrie | 3 948 | 9,23 |
| Faserplattenwerke | 3 638 | 8,50 |
| Furnierwerke | 217 | 0,51 |
| Sperrholzwerke | 154 | 0,36 |
| Summe | 42.775 | 100 |
Je nach Endprodukt ist eine unterschiedliche Menge an eingesetztem Rundholz bzw. Industrierestholz erforderlich.
Einschnitt und Anfall von Sägenebenprodukten (2002)
Abnehmer der Sägenebenprodukt (SNP) – Sortimente (2002)
Quelle: Holzrohstoffbilanz Deutschland – Bestandsaufnahme 2002; Zentrum Holzwirtschaft, Arbeitsbereich Ökonomie der Holz- und Forstwirtschaft, Hamburg 2004
Hinweise für die ökologische Produktauswahl
- Bauliche, konstruktive Maßnahmen und Holzartauswahl sollten vor der Oberflächenbehandlung und dem chemischen Holzschutz stehen.
- Einheimische Holzarten (europäische) bevorzugen (möglichst kein Tropenholz). Gezielt Hölzer aus
nachhaltig bewirtschafteten Wäldern einsetzen. Dazu die international kontrollierten FSC- oder PEFC- Label beachten. - Chemischen Holzschutz nur anwenden, wenn baulicher Holzschutz zum Feuchte- und Witterungsschutz nicht anwendbar ist. In Innenräumen keine Holzwerkstoffe anwenden, die mit chemischen Holzschutzmitteln behandelt wurden.
- Bei Holzwerkstoffen wie Span-, MDF-, Sperrholz- oder Multiplexplatten
sicherstellen, dass die Formaldehydgrenzen eingehalten werden und auf formaldehydarme Produkte (z.B. mit dem RAL-UZ 38 und 76 ausgezeichnete) zurückgreifen. Bei „formaldehydfreien“ Platten nicht auf isocyanatgebundene zurückgreifen. — ► Hinweis UZ 76 - Lösemittelarme Oberflächenbehandlung anstreben.
- Bei der Herkunft des Holzes darauf achten, dass z.B. zusätzliche Transportenergie notwendig ist. Energieaufwand
- Bindemittel ⇒ Bindemittel Holzwerkstoffe
- Verarbeitung ⇒ Holzstaub
- Hilfs- und Zuschlagstoffe, → auch Holzschutzmittel
Zeichen / Labels
| ***[Produktgruppe]*** | Stand 10/ 2008 | Internet-Adresse |
| Umweltzeichen (Blauer Engel) | + | http://www.blauer-engel.de/ |
| EU-Umweltzeichen (Blume) | - | http://www.eco-label.com/ |
| Österreichisches Umweltzeichen | + | http://www.umweltzeichen.at/ |
| GISBAU Produkt-Code | - | http://www.wingis-online.de/wingisonline/ |
| Gütezeichen RAL-GZ | + | http://www.ral.de/ |
| natureplus-Qualitätszeichen | + | http://www.natureplus.org/ |
| Zeichen / Labels aus Programmen für spezielle Produktgruppen: | ||
| FSC-Siegel | + | http://www.fsc-deutschland.de/ |
| Emicode | - | http://www.emicode.com/ |
| GUT-Signet | ./. | http://www.gut-ev.org/ |
| + | Zeichen / Label für diese Produktgruppe vorhanden |
| - | Zeichen / Label für diese Produktgruppe nicht vorhanden |
| ./. | Zeichen / Label für diese Produktgruppe nicht relevant |
| x | Produkte aus dieser Produktgruppe können die Kriterien des Zeichens/Labels definitionsgemäß nicht erfüllen |
Blauer Engel RAL-UZ 38
Emissionsarme Produkte aus Holz und Holzwerkstoffen zur Nutzung in Innenräumen.
Diese Vergabegrundlage gilt für im Innenraum einzusetzende verwendungsfertige Endprodukte (z.B. Möbel, Innentüren, Paneele, Böden mit lackierter Oberfläche, Laminatböden, Fertigparkett, Linoleum auf Basis Holzmehl), die überwiegend, d.h. zu mehr als 50 Vol-%, aus Holz, Holzmehl und/oder Holzwerkstoffen (Spanplatten, Tischlerplatten, Faserplatten, Furnierplatten, jeweils unbeschichtet oder beschichtet) hergestellt werden.
Fensterrahmen und Halbzeuge fallen nicht in den Geltungsbereich.
Es wird der gesamte Lebensweg von Produkten aus Holz und Holzwerkstoffen unter Berücksichtigung ökologischer und gesundheitlicher Aspekte betrachtet, welche die Rohstoffe, die Produktion und Verwertungsmöglichkeiten beinhaltet.
Der Einsatz von Holz aus nachhaltiger Fortwirtschaft und von emissionsarmen Holzwerkstoffen wird gefördert.
Das RAL-UZ 38 vom April 2002 (weil emissionsarm) ersetzt das davor gültige RAL-UZ 38 (weil formaldehydarm) das zum 31.12.2000 ausgelaufen ist. Das neue Umweltzeichen erfüllt strengere Anforderungen und verbindet gesundheitliche und ökologische Kriterien. Die Freisetzung von Schadstoffen wie Lösemitteln, Formaldehyd und Weichmachern ist begrenzt.
Die vollständige Vergabegrundlage für das Umweltzeichen RAL-UZ 38 zum download:
http://www.blauer-engel.de/de/produkte_marken/vergabegrundlage.php?id=55
Umweltzeichen (Blauer Engel) RAL-UZ 76
Emissionsarme Holzwerkstoffplatten (Febr. 2006)
Diese Vergabegrundlage gilt für im Innenraum einzusetzende (unbeschichtete oder beschichtete) Holzwerkstoffplatten. Als Bindemittel sind PF-Harze, PMDI-Harze, TF-Harze, Aminoplastharze und Polyvinylacetat-Leime (PVAc) zugelassen:
- Spanplatten gemäß DIN 68761, 68762, 68763, 68764, 68765; DIN EN 312*
- Tischlerplatten gemäß DIN 68705; DIN EN 13353*
- Faserplatten gemäß DIN 68754, bzw. entsprechende CEN-Normen. DIN EN 622-2 und -3*
- Mitteldichte Faserplatten (MDF) gemäß Industrienorm Euro MDF Board EMB 7/1990. DIN EN 622-5*
- Furniersperrholzplatten gemäß DIN 68705. DIN EN 636*
- Massivholzplatten gemäß DIN EN 12775, DIN EN 13017-1,-2, DIN EN 13353-1, -2, -3 und DIN EN 13354.
- OSB-Platten gemäß DIN EN 300.
- Weitere Spanplatten
- Spanplatten für den Möbel- und Innenausbau
Es wird der gesamte Lebensweg von Produkten aus Holz und Holzwerkstoffen unter Berücksichtigung ökologischer und gesundheitlicher Aspekte betrachtet, welche die Rohstoffe, die Produktion und Verwertungsmöglichkeiten beinhaltet. Emissionsarme Holzwerkstoffplatten, die mit dem Blauen Engel RAL-UZ 76 gekennzeichnet sind, erfüllen die Anforderungen des Zeichens an die Begrenzung von Emissionen und gefährlichen Inhaltsstoffen, an die Gebrauchstauglichkeit sowie dass Holz für Massiv- und Sperrholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft und nicht aus Urwäldern stammt.
Grenzwerte Formaldehyd: Ausgleichskonzentration von 0,05 ppm Formaldehyd im Prüfraum
Holzwerkstoffplatten mit phenolhaltigen Bindemitteln dürfen eine Konzentration von 14 μg/m³ Phenole im Prüfraum nicht überschreiten.
Die vollständige Vergabegrundlage für das Umweltzeichen RAL-UZ 76 zum download:
http://www.blauer-engel.de/de/produkte_marken/vergabegrundlage.php?id=12
| | Nur wenige Hersteller bieten Holzwerkstoffplatten nach UZ 76 an, so dass es für Verbraucher schwierig ist, solche Platten zu beschaffen. Einige der beim Umweltzeichen (Blauer Engel) RAL UZ 76 genannten Produktanbieter haben die Produktion solcher Platten wieder eingestellt. |
Österreichisches Umweltzeichen UZ 07 (01.07.06)
Holz und Holzwerkstoffe
Holz und Holzwerkstoffe primär geeignet zur Verwendung in Innenräumen und daraus hergestellte Elemente wie z.B. Türblätter, Türfriese, Wand- und Deckenelemente in rohem, oberflächen- oder tiefenbehandeltem Zustand.
Stabförmige Produkte aus Holz und Holzwerkstoffen für tragende, konstruktive Zwecke werden von dieser Richtlinie nicht erfasst.
Die Vergabegrundlage kann in Kurz- und Langfassung herunter geladen werden unter:
http://www.umweltzeichen.at/kriterien
natureplus-Qualitätszeichen RL0200
Holz und Holzwerkstoffe
Diese Vergaberichtlinie für die Produktgruppe „Holzwerkstoffplatten“ enthält die Anforderungen für nicht oberflächenbehandelte Holzwerkstoffplatten zur Auszeichnung mit dem Qualitätszeichen natureplus. Dazu zählen
• Poröse Holzfaserplatten > 230 kg/m³ (1) (Vergaberichtlinie 0201)
• Spanplatten für das Bauwesen (Vergaberichtlinie 0202)
• OSB-Platten für das Bauwesen (Vergaberichtlinie 0203)
• Sperrholzplatten (Vergaberichtlinie 0204)
• Massivholzplatten (Vergaberichtlinie 0205)
• Spanplatten für Möbel (Vergaberichtlinie 0206)
• MDF-Platten (Mitteldichte Faserplatten) (Vergaberichtlinie 0207)
• HDF-Platten (Hartfaserplatten) (Vergaberichtlinie 0208)
• Bodenbeläge aus Holz und Holzwerkstoffen (Vergaberichtlinie 0209)
• Naturbelassenes Vollholz (Vergaberichtlinie 0210)
• Holz- und Holzleimbauteile für konstruktive Zwecke (Vergaberichtlinie 0211)
(1) Poröse Holzfaserplatten < 230 kg/m³ werden in der RL0104 unter Dämmstoffen aus nachwachsenden
Rohstoffen geregelt.
Produkte mit diesem Zeichen bestehen überwiegend aus nachwachsenden oder naturschonend gewonnenen Rohstoffen. Anspruchsvolle Prüfungen und europaweit strengste Grenzwerte für gesundheitsbedenkliche Stoffe garantieren die Unbedenklichkeit der zertifizierten Produkte. Voraussetzungen für die Vergabe sind z.B. die Betrachtung des Produkt-Lebenswegs von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung, strenge Schadstoffgrenzwerte und eine Deklaration sämtlicher Inhaltsstoffe.
Vergaberichtlinie: RL0200 Holz und Holzwerkstoffen
http://www.natureplus.org/uploads/tx_usernatureplus/RL0200Holzwerkstoffe.pdf
RAL-Gütezeichen:
RAL (Reichsausschuss für Lieferbedingungen) legt in einem Anerkennungsverfahren gemeinsam mit Herstellern und Anbietern, Handel und Verbrauchern, Prüfinstituten und Behörden die Anforderungen für die jeweiligen Gütezeichen fest. Die Gütezeichen basieren auf Produkt- und leistungsspezifischen individuellen Qualitätskriterien, die alle wichtigen und sinnvollen Anforderungen an die besondere Qualität erfüllen. Sie werden durch RAL veröffentlicht und sind jedermann zugänglich.
Gütezeichen werden durch von RAL anerkannte Gütegemeinschaften an Hersteller und Dienstleister vergeben, die die jeweils festgelegten strengen Güte- und Prüfbestimmungen erfüllen. Reine Übereinstimmung mit nationalen oder EU-Normen sowie mit sonstigen gesetzlichen Standards sind keinesfalls ausreichend für ein RAL Gütezeichen, sondern die Güteanforderungen müssen immer ein Mehr nachweisen als eine wie auch immer ausgestaltete europäische Konformität.
Im Baubereich (Holzwerkstoffe) sind folgende Gütezeichen vergeben:
Umweltproduktdeklarationen
| ***[Produktgruppe]*** | Stand 10/ 2008 | Internet-Adresse |
| PCR-Dokument | + | www.bau-umwelt.com |
| Branchen-EPD | + | www.bau-umwelt.com |
| + | für diese Produktgruppe vorhanden |
| - | für diese Produktgruppe nicht vorhanden |
Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU)
(vormals AUB)
IBU Produktdeklarations-Regeln (PCR): Holzwerkstoffe
IBU Umweltdeklarationen (EPD):
- Egger Holzwerkstoffe - Eurostrand OSB, OS'Brace
- Egger Holzwerkstoffe - Spanplatten
- Egger Holzwerkstoffe - Leichtbauplatte
- Egger Holzwerkstoffe - Mittel- und hochdichte Faserplatten
Technische Daten (Auswahl)
Rohdichte der einzelnen Holzwerkstoffe
Technische Regeln (DIN, EN)
Massivholzplatten (SWP) DIN EN 13353 (Sept. 2003)
Furnierstreifenholz (LVL) DIN EN 14374 (Feb. 2005)
Sperrholzplatten: Furniersperrhölzer + Tischlerplatten DIN EN 636 (Nov. 2003)
Folgende Furniersperrholz- und Tischlerplatten-Typen, -Merkmale und -Bezeichnungen sind dafür seit 1. Juni 2006 nicht mehr gültig: FU, TI, SR, ST, STAE, BFU, BFU BU, BST, BST-BU, BSTAE, BSTAE BU sowie damit verbundene Klebstofffestigkeiten (Holzwerkstoffklassen) IF, AW, 20, 100, 100G
Folgende Normen sind in diesem Zusammenhang vollständig oder teilweise ungültig, gesperrt oder ganz zurückgezogen:
DIN 68705 Teile 1-5, DIN 68708, DIN 68 800 T.2, DIN EN 313 T.1, DIN EN 314 T.1-2, DIN EN 315, DIN EN 13936
Flachpressplatten DIN EN 312 (Nov. 2003):
Folgende Spanplatten-Typen, -Merkmale und -Bezeichnungen sind dafür seit 1. Juni 2006 nicht mehr gültig: FPY, FPO, KF, LF, LMD, LR, LRD, SR, SR1, SR2, SV, SV1, SV2,TSV1, TSV2 sowie damit verbundene Klebstofffestigkeiten V20, V 100, V 100 G
Folgende Normen sind in diesem Zusammenhang vollständig oder teilweise ungültig, gesperrt oder ganz zurückgezogen: DIN 68761, DIN 68762, DIN 68763, DIN 68764 T.1-2, DIN 68765
Strangpressplatten DIN EN 14755 (2006):
OSB-Platten DIN EN 300 (2004):
zementgebundene Spanplatten DIN EN 634-1+2 (1995)
harte Faserplatten DIN EN 622-2 (2004-7):
mittelharte Faserplatten DIN EN 622-3 (2004-7):
mitteldichte Faserplatten (MDF) DIN EN 622-5 (1997-5):
poröse Faserplatten DIN EN 622-4 (1997-8):
Bauregelliste
Bauregelliste A Teil 1
3.2 Holzwerkstoffe und andere Plattenwerkstoffe
CE-Zeichen
Seit 1. Juni 2006
Rohstoffe / Ausgangsstoffe
Diesen Block einklappenHauptbestandteile
Hilfs- und Zuschlagstoffe:
Härter bzw. Härtungsbeschleuniger:
Aminoplaste (Harnstoff- und Melaminharze) erfordern Härter, um die Harze bei der Herstellung in die Endstufe der Aushärtung überzuführen. Sie sind bei der Verwendung von Harnstoff- und Harnstoff-Melamin-Formaldehydharz notwendig. Im Allgemeinen werden geringe Anteile (0,5 bis 4% des Leimharzes) von Ammoniumchlorid, Ammoniumsulfat, Ammoniumnitrat, Ammoniumpersulfat, Schwefelsäure, Eisensulfat, oder Aluminiumsulfat eingesetzt.
Alkalisch kondensierte Phenolharze erfordern keine Härter. Bei ihnen kommt als Beschleuniger zur Verkürzung der Presszeiten eine 50%ige Lösung von Kaliumcarbonat (Pottasche) zum Einsatz. Daneben sind Härtungsbeschleuniger noch Resorcinol, Alkylencarbonate, Guanidincarbonat, Halbester organischer Dicarbonsäuren, aber auch Naturprodukte wie Tannine und Quebracho.
Hydrophobierungsmittel:
Als Hydrophobierungsmittel für ein vermindertes Quellverhalten bei Feuchteänderungen werden Paraffine und Wachse mit einem Anteil von 0,3 bis 2 %, bezogen auf das Trockengewicht der Holzwerkstoffe, verwendet. (z.B. Mobilcer 739 der Mobil AG)
Informationen hierzu stehen im Bereich Bauproduktgruppen/Oberflächenbehandlungen/Holzschutzmittel.
Baulich konstruktivem Holzschutz ist immer Vorr ang zu geben.
⇒ Holzschutzmittel, baulicher Holzschutz
Durch Zumischung von Flammschutzmitteln bei der Herstellung kann die Baustoffklasse B 1 (schwerentflammbar) erreicht werden. Als Flammschutzmittel sind Bor- und Phosphorverbindungen (Ammoniumphosphate) üblich.
Mit der 30. ATP (Anpassung an den technischen Fortschritt) zur Richtlinie 67/548/EWG (Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe) wurden Borate und Borsäure als reproduktionstoxisch der Kategorie 2 (R60-61) aufgenommen. Die Übergangsfrist endet am 30.05.2009, so dass spätestens ab dem 01. Juni 2009 die in der 30. ATP vorgesehenen Änderungen rechtswirksam sein werden.
Farbstoffe:
Holzwerkstoffe unterschiedlicher Normtypen werden gelegentlich mit Farbstoffen eingefärbt, um die Gefahr einer Verwechslung zu mindern. Üblich sind grüne oder rote Einfärbungen für bauaufsichtlich im HWK 100 Anwendungsbereich zugelassene Platten mit Harnstoff-Melaminharz-Mischverleimung oder Isocyanatbindung. Phenolharzverleimte Platten besitzen ein braune Eigenfärbung (Spanplatten) bzw. braune Leimfugen (Sperrhölzer) durch das Bindemittel.
Umwelt- und Gesundheitsrelevanz
Gewinnung der Primärrohstoffe
Bei der Schnittholzherstellung fallen daneben noch Späne, Hackschnitzel, Schwarten und Spreißel sowie Rinde an, die entweder durch energetische Verwertung für die Holztrockenkammern Verwendung finden oder Rohstoff für die Span- und Faserplattenfertigung sind.
Anteile der einzelnen Produkte und Nebenprodukte bei der Schnittholzherstellung, bezogen auf die Menge des eingesetzten Rundholzes:
| Nadelholz | Laubholz | |
| Schnittholz | 61,8 % | 66,1 % |
| Schwarten und Spreißel | -- | 4,6 % |
| Hackschnitzel | 13,7 % | 7,2 % |
| Sägespäne | 14,5 % | 10,1 % |
| Rinde | 10,0 % | 12,0 % |
Das Restholz-Sortiment (Schwarten und Spreißel) hat durch die neueren Technologien beim Einschnitt von Holz (z.B. Profiliertechnik) eine abnehmende Bedeutung.
Einheimische Holzarten (europäische) sollten bevorzugt werden (möglichst kein Tropenholz). Gezielt Hölzer aus
nachhaltig bewirtschafteten Wäldern einsetzen. Dazu die international kontrollierten FSC- oder PEFC- Label beachten.
Herstellung
Diesen Block einklappenUmweltindikatoren
Folgende Datensätze aus Ökobau.dat sind verfügbar und durch Anklicken abrufbar:
Nicht in Ökobau.dat vorhandene Daten mit gleichen Systemgrenzen (Lebenszyklus) Wiege bis Werkstor:
| Brettschichtholz | Hartfaserplatte | |
| Inhaltsstoffe | Holz, Bindemittel | Holz, Bindemittel |
| erneuerbarer Energieaufwand [MJ/kg] | 20,99 | 27,22 |
| nicht erneuerbarer Energieaufwand [MJ/kg] | 6,43 | 12,68 |
| Treibhauspotenzial [kg CO2 äq/kg] | -0,98 | -1,68 |
| Versauerungspotenzial [kg SOx äq/kg] | 0,0022 | 0,00188 |
| Photosmog [kg Ethylenäq/kg] | 0,00015 | 0,00012 |
Werden ausländische Hölzer verwendet (z.B. Okume aus Gabun, Ahorn aus Kanada, Fichte aus Finnland) erhöht sich der Energieaufwand um bis zu 5 MJ/kg.
Energetische Verwertung der Produktionsabfälle
Die bei der Herstellung und Verarbeitung von Holzwerkstoffen anfallenden Produktionsabfälle (Restholz = Verschnittreste, Sägespäne, Rinden u.ä.) können i.d.R. in den Betrieben selbst stofflich oder energetisch verwertet werden. Insbesondere bei der Spanplattenherstellung können viele Holzreststoffe bei der Plattenproduktion als Rohstoffe eingesetzt werden.
Verarbeitung
Diesen Block einklappenUmweltrelevante Informationen
verschiedene Holzstäube können krebserregend sein.
Nutzung
Diesen Block einklappenUmwelt- und Gesundheitsrisiken bei bestimmungsgemäßer Nutzung
Schadstoffabgabe / Emissionen in den Innenraum
Abhängig vom Einsatz und Menge von Bindemitteln in den Holzwerkstoffen.
Umwelt- und Gesundheitsrisiken im Schadensfall
x
Beständigkeit Nutzungszustand
Unter der Rubrik Baustoff- und Gebäudedaten / Nutzungsdauern von Bauteilen findet sich auf dem Informationsportal Nachhaltiges Bauen eine Datenbank mit Nutzungsdauerangaben von ausgewählten Bauteilen des Hochbaus für den Leitfaden „Nachhaltiges Bauen“.
-> Datenbank als PDF
Pflege, Wartung
Abhängig von der Oberflächenbehandlung.
Nachnutzung
Diesen Block einklappenWiederverwendung
Grundsätzlich lassen sich Hölzer und Holzwerkstoffe, die bei der Demontage bestehender Konstruktionen anfallen, wiederverwenden, sofern sie sich problemlos aus dem Verbund trennen lassen. Bei der Wiederverwendung älterer Holzwerkstoffe sind jedoch ggf. höhere Formaldehyd-Emissionen zu bedenken.
Von entscheidender Bedeutung für die Wiederverwendung und Wiederverwertung von Holz und Holzwerkstoffen ist jedoch grundsätzlich eine etwaige Kontamination mit chemischen Holzschutzmitteln. Liegen keine Unterlagen oder Kenntnisse (z.B. Historie des Gebäudes, Einsatzzweck) über mögliche Belastungen der Althölzer vor, kann dies nur im Labor festgestellt werden. Ein schneller Nachweis, z.B. auf der Baustelle, ist nicht möglich. Derzeit werden Schnellanalyseverfahren entwickelt, die beim Eingang an der Verwertungsstelle eingesetzt werden können.
Eine Wiederverwendung oder stoffliche Verwertung belasteter Althölzer zur erneuten Herstellung von Holzwerkstoffen verbietet sich dann aufgrund des unkontrollierten Schadstoffeintrags in neue Werkstoffe oder Bauteile.
Stoffliche Verwertung
Forschung / Entwicklung:
Ausgediente Span- und Faserplatten mit UF-Harzen als Bindemittel können nach einem vom Wilhelm-Klauditz-Institut (WKI) entwickelten Verfahren stofflich recycelt werden. Seit 1996 ist dieses Verfahren in der Praxis realisiert und seit Ende 1997 liegt die Recyclingkapazität bei etwa 100.000 t atro-Span (atro = absolut trocken). Weitere Verfahren, auch solche, bei denen die Holzzellstoffe chemisch oder chemomechanisch aufgeschlossen werden, sind momentan Gegenstand von Untersuchungen oder werden in Pilotanlagen auf ihre industrielle Tauglichkeit hin getestet.
Bei der Kompostierung von Span- und Faserplatten erhält man mikrobiologisch Kultursubstrate für den Gartenbau und die Landwirtschaft. Der freigesetzte organische Stickstoff aus den UF-Harzen aktiviert das Wachstum der Mikroorganismen und stellt einen nützlichen Nährstoff der Kompostierung und für die Vegetation dar.
Zusammen mit der Forschungsanstalt Geisenheim und dem WKI wird die mikrobielle Umsetzung von Resthölzern und Spanplatten zu Torfersatzstoffen untersucht.
Energetische Verwertung
Derzeit erscheint es noch sinnvoll, Holzwerkstoffe zu verbrennen und energetisch zu nutzen.
Die Verordnung über Anforderungen an die Verwertung und Beseitigung von Altholz (Altholzverordnung, AltholzV) regelt die Verwertung (stofflich und energetisch) und die Beseitigung von Altholz in der Bundesrepublik Deutschland. Dabei wird unter dem Begriff Altholz Industrierestholz und Gebrauchtholz verstanden, soweit diese Hölzer Abfall im Sinne des § 3 Abs. 1 des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG) sind.
Die Altholzverordnung trat am 1. März 2003 in Kraft und wurde im Bundesgesetzblatt am 23. August 2002 veröffentlicht (BGBl I, Nr. 59, S. 3302 – 3317). Hintergrund der Altholzverordnung ist die Ausweitung des Abfallrechts, insbesondere der Abfallverwertungsmaßnahmen durch das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz. Die im KrW-/AbfG allgemein gehaltenen Abfallverwertungsmaßnahmen werden in den Verordnungen konkretisiert. Da der Altholzanfall in der Bundesrepublik Deutschland eine bedeutende Menge erreicht (ca. 8 Mio. t/a).
Die Altholzverordnung regelt die gängigen Verwertungsverfahren für Altholz:
- die Aufbereitung von Altholz zur Herstellung von Holzwerkstoffen
- die Herstellung von Aktivkohle/Industrieholzkohle
- die Erzeugung von Synthesegas als Chemierohstoff
- die energetische Verwertung von Altholz (z. B. Altholzverstromung).
Die Altholzverordnung teilt Altholz in verschiedene Kategorien ein, die hinsichtlich der Entscheidung für eine Verwertung oder Beseitigung wichtig sind:
| Kategorie | Bezeichnung | Herkunft (Beispiele) | Verwertung/Beseitigung |
|---|---|---|---|
| A I | Naturbelassenes oder mechanisch bearbeitetes Altholz, praktisch nicht verunreinigt | Möbel aus Massivholz ohne Leimplatten | Geeignet für stoffliche Verwertung (z. B. Fertigung neuer Spanplatten) |
| A II | Verleimtes, beschichtetes, lackiertes Altholz ohne halogenorganische Verbindungen in der Beschichtung und ohne Holzschutzmittel | Leimholzplatten, Möbel ohne PVC-Anteile, Innentüren, Dielen | Geeignet für stoffliche Verwertung (z. B. Fertigung neuer Spanplatten) |
| A III | Altholz mit halogenorganischen Verbindungen in der Beschichtung ohne Holzschutzmittel | Möbel mit PVC-Kanten oder PVC-Beschichtungen | Thermische Verwertung in einer geeigneten Anlage |
| A IV | Mit Holzschutzmitteln behandeltes Altholz und Altholz, das aufgrund seiner Schadstoffbelastung nicht den Kategorien A I, A II oder A III zugeordnet werden kann | Bahnschwellen, Leitungsmasten, Dachsparren, Fenster, Außentüren, Zäune, Gartenmöbel aus Holz | Thermische Verwertung in einer geeigneten Anlage |
| PCB-Altholz | Altholz, das mit Mitteln behandelt ist, die polychlorierte Biphenyle (PCB) enthalten | Mit Steinkohlenteerölen imprägnierte Masten, Bahnschwellen, Dämmplatten | Beseitigung auf einer geeigneten Sonderabfall-Deponie |
Bei der Verbrennung von halogenhaltigen Verbindungen wie PVC-beschichteten Hölzern oder Holzwerkstoffen können bei einer unkontrollierten Verbrennung mehr oder weniger große Mengen an Dioxinen und Furanen im Abgas entstehen. Die höchsten Konzentrationen ergeben sich beim Einsatz halogenhaltiger Materialien wie Ammoniumchlorid-gehärteter bzw. PVC-beschichteter Spanplattenreste. Sowohl die weitgehende Substitution halogenhaltiger Stoffe bei der Holzverarbeitung (z.B. PVC-Umleimer) als auch die Optimierung der Verbrennungsprozessführung können zu einer deutlichen Verbesserung der Emissionssituation beitragen.
Messungen weisen darauf hin, dass die Dioxinbelastung bei der Verbrennung von Holz viel stärker von der Verbrennungsqualität abhängig ist als von der Belastung mit chemischen Verunreinigungen.
Heizwert Holz und Holzwerkstoffe (Holzfeuchtegehalt ca. 15%) ca. 16,5 MJ/kg
Beseitigung / Verhalten auf der Deponie
Nach der TA-Siedlungsabfall dürfen seit dem 01.06.2005 keine organischen Materialien deponiert werden. Daher steht eine große Menge Altholz / Gebrauchtholz zur Verwertung an.
EAK-Abfallschlüssel
Bau- und Abbruchabfälle
Unbehandelte bzw. mit nicht schadstoffhaltigen Holzschutzmitteln behandelte Gebrauchthölzer:
17 02 01 Holz
Abfälle aus der Holzverarbeitung
03 01 03 Späne, Abschnitte, Verschnitt von Holz, Spanplatten und Furniere
Literatur
Diesen Block einklappenAmbrozy, H. G., Giertlová, Z.: Planungshandbuch Holzwerkstoffe, Technologie – Konstruktion – Anwendung, Springer-Verlag, Wien, 2005
Leitfaden für nachhaltiges Bauen und Renovieren, Centre de Ressources des Technologies pour l’Environnement (CRTE), 2007 v 1.
Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen: Leitfaden nachhaltiges Bauen, 2001
Verordnung über Anforderungen an die Verwertung und Beseitigung von Altholz (Altholzverordnung - AltholzV), Altholzverordnung vom 15. August 2002 (BGBl. I S. 3302), zuletzt geändert durch Artikel 2a der Verordnung vom 20. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2298)
Bayerisches Landesamt für Umweltschutz: Symposium über branchenspezifische Emissionen, Oldenburg Verlag, 1981, München
Gefahrstoffe beim Bauen, Renovieren und Reinigen, 1995
Holz als Bau- und Brennstoff. Eine ökologische Bewertung, Bundesamt für Konjunkturfragen, 1991, Bern
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Arbeitsgemeinschaf Holz e.V. (Hrsg.): Informationsdienst Holz Holzbau Handbuch R4-T4-F1 Konstruktive Holzwerkstoffe, Arbeitsgemeinschaft Holz e.V., 1997, Düsseldorf
Damm, H: Holzwerkstoffe, Potential für die Zukunft in: Mikado 4/96, 1996
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Deutsches Institut für Bautechnik: Richtlinien über die Klassifizierung und Überwachung von Holzwerkstoffen bezüglich der Formaldehydabgabe (DIBt-Richtlinie 100), Deutsches Institut für Bautechnik, 1994
Diel, F. (Hrsg.): Innenraumbelastungen. Erkennen, Bewerten, Sanieren, Bauverlag GmbH, 1993, Wiesbaden, Berlin


